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Gesundheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Schichtarbeit erhöht Risiko für Infarkt

dapd Nine to five klingt nach langweiligem Beamtenalltag, hat aber auch Vorteile - vor allem für die Gesundheit. Denn Schichtarbeit kann krank machen. Eine aktuelle Studie zeigt: Durch Schichtdienste steigt das Risiko für Herz- Kreislauf-Erkrankungen.
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#1 - 27.07.2012, 14:18 von moev

optional

WoW, selten so eine nutzlose Studie gelesen. Dinge die als Hauptauslöser solcher Erkrankungen gelten werden also einfach ausgeklammert damit man sich reich auf die Schichtarbeit konzentrieren kann? Wie soll dabei ein brauchbares Ergebnis raus kommen?

Er rauchte wie ein Schlot und aß immer das Schweinshaxenbrötchen in der Kantine, der Herzanfall muss ganz klar von der Schichtarbeit kommen!

#2 - 27.07.2012, 14:26 von blurps11

Wurde in diesen Studien eigentlich auch auf die Jobs selbst kontrolliert ?

Schichtarbeit gibt's ja meist in eh schon sehr belastenden Aufgabenfeldern.

#3 - 27.07.2012, 14:33 von Tubus

Problem

Dass Wechselschichten nicht gerade gesundheitsfördernd sind ist ja wohl eine Binse, übrigens wie Autofahren, Fußballspielen auch. Das Leben ist tatsächlich lebensgefährlich. Ein vernünftiges Kohlenhydratmanagement ist für Diabetiker bei Wechselschichten kaum möglich. Da sich aus ökonomischen Gründen Wechselschichten nicht vermeiden lassen, sollte man eben keine zusätzlichen Risikofaktoren anhäufen. Als Betroffener weiß ich auch, dass ich fast genau bis zu meinem 40. Lebensjahr Wechselschichten völlig problemlos wegstecken konnte. Erst danach wurde Schichtbetrieb zum Problem, weil die innere Uhr dann mindestens 24 h brauchte, um wieder normal zu ticken.

#4 - 27.07.2012, 15:05 von Tubus

Lesen hilft

Zitat von moev
WoW, selten so eine nutzlose Studie gelesen. Dinge die als Hauptauslöser solcher Erkrankungen gelten werden also einfach ausgeklammert damit man sich reich auf die Schichtarbeit konzentrieren kann? Wie soll dabei ein brauchbares Ergebnis raus kommen? Er rauchte wie ein Schlot und aß immer das Schweinshaxenbrötchen in der Kantine, der Herzanfall muss ganz klar von der Schichtarbeit kommen!
Im Artikel wurde darauf hingewiesen, dass solche anderen Risiken in der Studie berücksichtigt wurden. Offen bleibt ob sowas tatsächlich mit genügender Genauigkeit gelingt.

#5 - 27.07.2012, 16:39 von Jonny_C

Schichtdienst ist möderisch,

Das ist nichts neues.
Man verliert nicht nur seine innere Uhr, man verliert auch die meisten Bekannten & Freunde und erwiesenermaßen prozentual auch seine/seinen Lebenspartner.

#6 - 28.07.2012, 01:01 von tylerdurdenvolland

...

Zitat von moev
WoW, selten so eine nutzlose Studie gelesen. Dinge die als Hauptauslöser solcher Erkrankungen gelten werden also einfach ausgeklammert damit man sich reich auf die Schichtarbeit konzentrieren kann? Wie soll dabei ein brauchbares Ergebnis raus kommen? Er rauchte wie ein Schlot und aß immer das Schweinshaxenbrötchen in der Kantine, der Herzanfall muss ganz klar von der Schichtarbeit kommen!
Sehen sie es doch einfach positiv... alles was der Rentenkassse hilft ist nötig.

#7 - 28.07.2012, 01:58 von langenscheidt

Jaja, die böse böse Arbeit...

... macht uns krank. Unsere Generationen altern immer mehr und man findet heraus, dass Leben krank macht.

#8 - 28.07.2012, 13:05 von sanctum.praeputium

Ausweglosigkeit

Dass Schichtdienst nicht gesund ist, wurde jedem Betroffenen schnell selbst klar. Außerdem sind diese Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen seit mindestens 15 Jahren im Umlauf, also bekannt.
Wer im Schichtdienst arbeitet, tut dies aus ökonomischem Zwang heraus, er kann meistens nicht anders handeln. Ein Schichtarbeiter tut das, was andere Arbeiter auch tun: Er tauscht seine Lebenszeit gegen Geld; allerdings zu einer schlechteren Quote. Die dem Arbeiter entgegengebrachte Wertschätzung, drückt sich in dieser Entlohnung aus.

#9 - 28.07.2012, 13:17 von Stimmviech

Der stete Terror der Lerchen gegen die Eulen

Wer gegen seinen Biorhythmus anarbeitet, schadet seinem Gehirn, das hat schon die Schlafforschung herausgefunden. Folge sind u.a. Unfälle (z.B. Tschernobyl war eine Folge des Schichtdienstes, während dessen ein riskanter Versuch durchgeführt wurde) und psychische Störungen, die sich auch auf das soziale Umfeld auswirken. Wozu diese teuer bezahlten Studien, deren Ergebnis aber auch schon mit dem gesundem Menschenverstand zu erraten ist, wenn sich dadurch noch nicht mal etwas ändert? Schichtarbeit ist in manchen Berufen leider notwendig, wie z.B. dem Gesundheitswesen. Hier müsste der negative Effekt durch mehr Personal und mehr Freizeit abgefedert werden. Stattdessen wird weiter gekürzt. Und warum müssen z.B. Fabriken rund um die Uhr laufen? Hier nutzt die Schichtarbeit nur dem Profit, das ist in meinen Augen Körperverletzung und gehört verboten. Wer unbedingt früh morgens arbeiten will, weil er von Natur aus eine Lerche ist, soll das bitte schön machen, aber er soll die anderen schlafen lassen. Die Mehrheit der Menschen sind schließlich Eulen.

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