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Gesundheit

Medizinische Zwecke: Deutschland baut bald 7200 Kilogramm Cannabis an

Anna Shemyakova/ DPA Zwei Unternehmen haben den Zuschlag erhalten, innerhalb der nächsten vier Jahre 7200 Kilogramm medizinisches Cannabis zu produzieren. Die erste Ernte ist für Ende 2020 geplant.
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#10 - 17.04.2019, 20:15 von Calimero67

Ja, Tabak gehört verboten

Zitat von meinungsmacher
Warum gibt es dann nicht gleich eine entsprechende MEDIZINISCH-MODERNE Applikationsform für das Zeug, z. B. als Kapseln? Der ungesunde und destruktive Rauchkonsum könnte auf diese Weise eingedämmt werden. Falls unbedingt eine pulmonale Applikation medizinisch erforderlich ist, wäre eine Verdampferflüssigkeit denkbar. Eine Verbrennung zur Inhalation des Rauchs ist zwar landauf-landab (noch) die übliche Applikationsform, führt aber häufig leider parallel zu Tabakabhängigkeit (da das Kraut zum Rauchen mit Tabak vermischt wird) und ist zudem aufgrund der sekundär entstehenden hochtoxischen Verbrennungssubstanzen im Grunde nur idiotisch und im Sinner einer Therapie kontraproduktiv.
Cannabis muss erst erhitzt werden, damit das THC aktiviert wird. Bereits aktiviertes THC in Pillen hält leider nicht lange.
Man muss die Blüten überhaupt nicht zusammen mit Tabak rauchen, es gibt andere Kräuter, die sehr gut mit Cannabis harmonieren. Man kann es aber auch einfach pur rauchen oder sich ein paar Kekse damit backen.

#11 - 17.04.2019, 20:52 von Andraax

Zitat von Calimero67
Cannabis muss erst erhitzt werden, damit das THC aktiviert wird. Bereits aktiviertes THC in Pillen hält leider nicht lange. Man muss die Blüten überhaupt nicht zusammen mit Tabak rauchen, es gibt andere Kräuter, die sehr gut mit Cannabis harmonieren. Man kann es aber auch einfach pur rauchen oder sich ein paar Kekse damit backen.
Cannabis kann auch exzellent verdampft werden. Dann fällt die Schädlichkeit des Verbrennes komplett weg. Dafür gibt es schon etliche professionelle Geräte.

#12 - 17.04.2019, 21:06 von Bibs1980

Zitat von meinungsmacher
Warum gibt es dann nicht gleich eine entsprechende MEDIZINISCH-MODERNE Applikationsform für das Zeug, z. B. als Kapseln? Der ungesunde und destruktive Rauchkonsum könnte auf diese Weise eingedämmt werden. Falls unbedingt eine pulmonale Applikation medizinisch erforderlich ist, wäre eine Verdampferflüssigkeit denkbar. Eine Verbrennung zur Inhalation des Rauchs ist zwar landauf-landab (noch) die übliche Applikationsform, führt aber häufig leider parallel zu Tabakabhängigkeit (da das Kraut zum Rauchen mit Tabak vermischt wird) und ist zudem aufgrund der sekundär entstehenden hochtoxischen Verbrennungssubstanzen im Grunde nur idiotisch und im Sinner einer Therapie kontraproduktiv.
Es gibt Verdampfer, die ein Inhalieren der Medizin frei von Verbrennungsrückständen ermöglichen. Man kann pur rauchen, es gibt orale Konsummöglichkeiten in Form von Plätzchen, Kuchen oder Butter.
Sie sehen, es gibt genügend Alternativen zum Rauchen im Tabakgemisch.

#13 - 17.04.2019, 21:14 von hansriedl

Cannabidiol (CBD)

ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Weitere pharmakologische Effekte wie z. B. eine antipsychotische Wirkung werden erforscht.
So ist es verständlich, dass Cannabidiol an mehreren Stellen im Körper seine Wirkung entfalten kann. Durch die Bindung an die Cannabinoid-Rezeptoren wirkt Cannabidiol entzündungshemmend, schmerzstillend (u. a. über eine Aktivierung der sogenannten Vanilloid-Rezeptoren), beruhigend, antipsychotisch und angstlösend.
Durch das hitzefreie Extraktionsverfahren bleiben das kompletten Pflanzenstoffspektrum sowie alle Phytocannabinoide, ausgenommen THC, enthalten.

CBD (Cannabidiol) ist keine Droge, macht nicht süchtig, ist aber teuer.

#14 - 17.04.2019, 21:19 von HansimGlück121

Wichtige Infos im Artikel fehlen!

1. Wieso wurde gegen die erste Ausschreibung geklagt?
Als Zulassungskriterium wurden NUR Firmen zugelassen, die bereits legal Erfahrung im Anbau von Cannabis gesammelt haben. Dies hat ALLE deutschen Unternehmen von vornerein ausgeschlossen!

2. Von den 79 Bewerbern der 2. Ausschreibung wurden 3 zugelassen.
Zwei davon kommen aus Kanada und das Dritte ist ein Berliner Startup bei denen sich Kanadier eingekauft haben ... :|

#15 - 17.04.2019, 21:34 von Bibs1980

Zitat von Plunty
Was waren denn die Kriterien der Auswahl?
Wenn Sie das interessiert, können Sie die Ausschreibungsunterlagen beim Bundeinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nachlesen: https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Cannabisagentur/_node.html

#16 - 17.04.2019, 21:51 von j.vantast

Nanu?

Zitat von meinungsmacher
Warum gibt es dann nicht gleich eine entsprechende MEDIZINISCH-MODERNE Applikationsform für das Zeug, z. B. als Kapseln? Der ungesunde und destruktive Rauchkonsum könnte auf diese Weise eingedämmt werden. Falls unbedingt eine pulmonale Applikation medizinisch erforderlich ist, wäre eine Verdampferflüssigkeit denkbar. Eine Verbrennung zur Inhalation des Rauchs ist zwar landauf-landab (noch) die übliche Applikationsform, führt aber häufig leider parallel zu Tabakabhängigkeit (da das Kraut zum Rauchen mit Tabak vermischt wird) und ist zudem aufgrund der sekundär entstehenden hochtoxischen Verbrennungssubstanzen im Grunde nur idiotisch und im Sinner einer Therapie kontraproduktiv.
Haben Sie schon mal von Hasch-Keksen gelesen? Oder befürchten Sie da auch Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme?

#17 - 17.04.2019, 21:59 von j.vantast

Langsam bekomme ich Angst

Ich bekomme Angst bei einer Regierung die ausser Zwistigkeiten innerhalb der Koalition nichts auf die Kette bekommt, aber im Gegensatz dazu bestimmen will dass man ohne Widerspruch Organspender wird, sich gefälligst Impfen lassen soll und nun dafür sorgt das Cannabis vom Staat kontrolliert angebaut werden soll.
Natürlich alles zum Wohle der Bevölkerung. Der Mensch wird von der Regierung Stück für Stück entmündigt und es wird dafür gesorgt dass es den Pharmaunternehmen an nichts mangelt.
Es gab schon Filme darüber und langsam erinnert mich das alles an "Soylent green".

#18 - 17.04.2019, 22:09 von elektrofachkraft

Die niedrige Verfügbarkeit ist politisch offenbar gewollt

"Gleichwohl bedauern wir, dass nun abermals wirtschaftliche Interessen eines Bieters dazu führen, dass wir nicht schon früher in vollem Umfang zur Verbesserung der Versorgungssituation beitragen können."

Die Verfügbarkeit von medizinischem Cannabis könnte man ganz einfach sicherstellen, indem man mündigen Bürgern, denen die Medikation mit CBD erlaubt ist, den Eigenanbau ermöglicht. Aber das ist natürlich nicht gewünscht, schließlich würde dann die Pharmaindustrie leer ausgehen. Weil Argumente für ein Verbot von Cannabis bei gleichzeitiger Zulassung dauerhaft deutlich schädlicher Opioide zur Schmerzbehandlung nicht existieren, musste die Bundesregierung zumindest teilweise einlenken, aber dennoch versucht man weiterhin, Bürgern den Zugang zu Naturheilmitteln zu verbieten.
Und wenn man die Gesundheitsschäden durch legale Drogen auf der anderen Seite betrachtet, wird die Debatte komplett absurd.

#19 - 18.04.2019, 03:13 von zynischereuropäer

@vantast

Sie sind also dagegen, dass Ihre Organe nach Ihrem Tod anderen Menschen helfen statt zu verotten, dass Krankheiten ausgerottet werden und das Schwerkranke Zugang zu einem Mittel haben, dass ihre Leiden lindert? Dann sind Sie eine "interessante" Persönlichkeit. "Interessant" ist hier im höchsten Maße euphemistisch gemeint.

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