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Mythos oder Medizin: Kann man zu lange schlafen?

Getty Images Endlich ausschlafen! Das denken viele am Wochenende und fühlen sich danach erst recht träge. Außerdem attestieren Forscher Langschläfern die schlimmsten Krankheiten. Was steckt dahinter?
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#1 - 28.12.2018, 06:54 von marthaimschnee

kann man das denn überhaupt?

Es mag Menschen geben, die können immer, überall und beliebig lange schlafen, aber bei den meisten ist es doch eher so, daß sie keinen Schlaf mehr finden, wenn sie genug davon hatten. Egal wie lange man noch im Bett liegt und das gemütlich findet und gerne noch weiter dösen möchte, man schläft einfach nicht mehr ein.

#2 - 28.12.2018, 07:48 von fatherted98

Gähn...

....jetzt also ist auch zu lange schlafen schädlich. Gerade habe ich gelesen, dass man mindesten 8...besser aber 10 Stunden schlafen sollte....nun also doch nicht. Evtl. sollte das jeder nach seinem Gusto machen...so wie er sich wohl und ausgeschlafen fühlt.

#3 - 28.12.2018, 08:20 von hegoat

@ marthaimschnee: Natürlich kann man das. Meine Schwägerin schläft zwischen 10 und 11 Stunden täglich. Ich selbst kann am Wochenende 13 Stunden schlafen, wenn keiner stört. Liegt aber - wie im Artikel beschrieben - wohl eher daran, dass ich in der Woche nur sieben Stunden Schlaf bekomme, was FÜR MICH definitiv zu wenig ist.

#4 - 28.12.2018, 08:22 von dasfred

Ich habe von meinen Haustieren gelernt

Nach einer guten Mahlzeit erstmal hinlegen und dösen. Danach bin ich wieder fit. Seit ich mir meine Zeit einteilen kann, gehe ich meist sehr früh ins Bett und wenn ich nachts das Gefühl habe, ich bin ausgeruht, stehe ich für ein paar Stunden auf. Ich komme auf rund acht Stunden Schlaf im Durchschnitt und bin fit, wenn ich aus dem Bett komme. Nach Jahren Schichtarbeit genieße ich es einfach dem körperlichen Bedürfniss zu folgen. Mehr als zehn Stunden Schlafbedürfnis sind bei mir eher ein Zeichen für einen grippalen Infekt. Der Körper holt sich, was er braucht.

#5 - 28.12.2018, 08:22 von mescal1

Und je mehr man sich über Schlaf

Sorgen macht, je mehr man darüber liest, je mehr man zwanghaft versucht, die Gewohnheiten zu ändern desto schlechter schläft man.
"Das bereitet mir schlaflose Nächte" - ja, wer Sorgen hat, der wird auch schlechter schlafen.
Wie findet man heraus was einem "gut" tut?
Es wird kein Patentrezept geben - für mich ist die Regelmäßigkeit das Non-Plus-Ultra.
Erstens beste Decken (Daunen - für mich), eine Matraze die MIR passt (nicht weil sie "gut" getestet ist, sondern weil ICH mich gut darauf fühle), eine Lattenrost für meine Bedürfnisse und RUHE und Dunkelheit.
Dann stehe ich auch gerne am Morgen auf.
Um 11 ins Bett, ein Buch lesen, die Augen fallen von selber zu und am Morgen um 6 raus.
Was gibt es schöneres für mich? Auch im Urlaub!
Aber wer einen Schlafexperten braucht - bitte.

#6 - 28.12.2018, 08:22 von Sten73

Wochenend-Migräne

Ich (männlich, Mitte 40) war am Wochenende eigentlich immer ein leidenschaftlicher Langschläfer. Jetzt wache ich seit einigen Monaten nach ausgiebeigem Schlaf (> 8 Stunden) am Wochenende immer öfter mit fürchterlichen Kopfschmerzen auf. Die Symptome gleichen einem ausgewachsenen Kater, allerdings liegt es definitiv nicht am Alkohol. Unter der Woche oder wenn ich mir am Wochenende den Wecker stelle und nicht über die acht Stunden Schlaf komme habe ich keinerlei Probleme. Anscheinend (nach einiger Recherche) gibt es tatsächlich so etwas wie eine Wochenend-Migräne...mit dem Ergebnis, dass ich mich wohl von ausgedehntem Schlaf am Wochenende verabschieden muss.

#7 - 28.12.2018, 08:47 von räbbi

Zitat von Sten73
Ich (männlich, Mitte 40) war am Wochenende eigentlich immer ein leidenschaftlicher Langschläfer. Jetzt wache ich seit einigen Monaten nach ausgiebeigem Schlaf (> 8 Stunden) am Wochenende immer öfter mit fürchterlichen Kopfschmerzen auf. Die Symptome gleichen einem ausgewachsenen Kater, allerdings liegt es definitiv nicht am Alkohol. Unter der Woche oder wenn ich mir am Wochenende den Wecker stelle und nicht über die acht Stunden Schlaf komme habe ich keinerlei Probleme. Anscheinend (nach einiger Recherche) gibt es tatsächlich so etwas wie eine Wochenend-Migräne...mit dem Ergebnis, dass ich mich wohl von ausgedehntem Schlaf am Wochenende verabschieden muss.
Ja, das mit der Wochenend-Migräne kann ich nachvollziehen.
Bei mir hilft Rhythmus.
Am Wochenende schlafe ich vielleicht ein Stündchen mehr, aber dann muß auch gut sein. Mehr Abweichung bringt mich aus dem Tritt.
Mein Körper scheint es zu mögen, denn der Wecker dient mir eigentlich nur noch "zur Sicherheit". Normalerweise wache ich ganz automatisch auf.
...heute morgen war`s so gegen 5.50. Dann steht man eben auf, und macht irgendwas. Wenns auch nur der Griff zum Notebook ist.

#8 - 28.12.2018, 08:56 von Little_Nemo

Der Schlaf, das lästige Wirtschaftshemmnis

Nach meinen Erfahrungen ist Schlaf die beste Medizin gegen viele Krankheiten. Insofern gehe ich auch eher davon aus, dass die Krankheiten zu längeren Bettzeiten führen als umgekehrt. Ein großes Problem ist nach meinen Erfahrungen das permanente erzwungene Leben gegen den natürlichen Biorythmus. Ich selbst z.B. gehe neigungsmäßig eher später zu Bett und stehe infolgedessen auch später auf, wenn ich kann. Ich schlafe deshalb aber nicht länger. Und wenn ich so leben kann, geht es mir auch gut. Aber wann kann man so schon mal leben? Momentan stecke ich in einer Fortbildung und muss um ca. 4.15 Uhr aufstehen. Das ist für mich die Hölle und dem Lernen nicht im Entferntesten zuträglich. Und das ist auch keine Gewöhnungssache. Ich habe vor Jahren sogar mal im Hamburger Hafen gearbeitet und musste schon um 3.30 Uhr aufstehen, später Jahre lang um 5.00 Uhr, und habe mich nie daran gewöhnen können. Im Gegenteil, es wurde mit der Zeit immer belastender, ich fühlte mich immer schlechter. Am Wochenende, wenn ich denn mal ausschlafen und Schlafdefizite ausgleichen konnte oder es zumindest theoretisch hätte tun können sollen, hatte ich regelmäßig Kopfschmerzen und fühlte mich total ausgelutscht. Erzwungenes Frühaufstehen führt bei mir zu Schlaflosigkeit. Manchmal funktioniert es, wenn ich z.B. um 21.00 Uhr ins Bett gehe und müde genug bin, kommt es schon mal vor, dass ich bis morgens um 4.15 Uhr durchschlafe. Aber das ist vergleichsweise eher selten. Oft wache ich um 1.00 oder 2.00 Uhr wieder auf und wälze mich stundenlang hin und her um dann nochmal kurz einzudösen. Manchmal wache ich auch um 3.00 auf und schlafe dann gar nicht mehr. Das Gefasel unserer Leistungsideologen, man müsse nur zeitig zu Bett gehen, das sei alles eine Frage der Disziplin, ist nach meinen Erfahrungen und den Erkenntnissen der Schlafmedizin nichts als alternative Fakten.

#9 - 28.12.2018, 09:44 von munnezz

Unterbewusst

Wochend krankheiten sind oft Stress bedingt. Zb. Indem Sie vl. Auf zuwenig schlaff bleiben ist ihr stress pegel weiterhin hoch und dadurch kein Kopfachmerz. Kann sie aber irgendwann einhollen.
Solche sachen sind derzeit für die Medizin fast neuland und schwer heraus zufinden da es viele ursachen haben kann.
Ich finde ja schlaff wird überbewertet bzw um genau zu sein die länge.
Wie schon gesagt wurde muss jeder selbst herausfinden wieviel schlaff er selbst benötigt das ist sicher gesund!
Wenn 7 zuwenig sind müssen sie eben 8 schlafen, Oder mittags zu rasten...es MUSS einfach gehen.
Der Tages rythus der meisten is immer der selbe und wenn dieser von morgens bis spät mit hektik ist zb. indem wir aufstehen sofort ans handy gehen oder anderes dann entsteht stress.

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