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Gesundheit

Risiko für Herzkrankheiten: Schon vier bis sechs Zigaretten täglich schaden enorm

ZUMA Press/ imago images Raucher sterben dreimal häufiger an einem Herzleiden als Nichtraucher, zeigt eine australische Studie. Bereits wenige Zigaretten täglich steigern das Risiko deutlich. Doch es gibt auch eine gute Nachricht.
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#1 - 07.07.2019, 11:09 von dasfred

Ja,ja, wir wissen es

Wir Raucher leben ungesund, verpesten die Luft, sterben früher und schmeißen viel Geld sinnlos zum Fenster raus. Aber fast alle Raucher sind immer noch Raucher, weil es eben nicht bei jedem funktioniert, einfach aufzuhören. Glücklich alle, die nie angefangen haben und die, die erfolgreich aufhören konnten. Ich hab's noch nicht geschafft.

#2 - 07.07.2019, 11:36 von Chillmalbesser

Jugendschutz in unserem Land

Wenn man bei so mancher Debatte zu Legalisierung von Cannabis , die Argumente einiger CDU Politiker hört bzgl Jugendschutz kann man nur mit dem Kopf schütteln. Hier in Deutschland ist Tabak und Alkohol legal. Beides sind vergleichsweise arg gesundheitsschädliche Rauschgifte. Für den Jugendschutz wird nichts unternommen. Jeder 15 jährige kann sich am Zigarettenautomaten mit dem kurzzeitig entwendeten Perso seiner Oma Zigaretten ziehen. Auch sind Alkohol und Zigaretten praktisch in jedem Kiosk verfügbar. Nicht zu vergessen die Werbung für Tabak, Alkohol und Glücksspiel. Alles ein Witz und an Heuchelei nicht zu überbieten. Die Drogenpolitik muss sich angesichts der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ändern. In Kanada kann man Alkohol nur in speziellen Geschäften kaufen. Gleiches wäre auch für Deutschland in Bezug auf Nikotin und hochprozentigem Alkohol denkbar. Dadurch wäre die Lage überschaubarer. Kann nicht sein das beim Thema Cannabis von Prohibitionsverfechtern auf Jugendschutz gepocht wird, der aktuell weder bei den legalen noch bei den illegalen Drogen vorhanden ist. Die Groko versagt beim Thema Drogenpolitik und Jugendschutz auf ganzer Linie.

#3 - 07.07.2019, 11:50 von anna cotty

Danke! Ich finde es gut, auch so einen Beitrag zu lesen. Wie oft wird gesagt: wir geniessen das Rauchen und WOLLEN nicht drauf verzichten. Ich habe das Glueck, nie angefangen zu haben; meine stark rauchenden Eltern hatten mich abgeschreckt, allerdings nicht meine Schwestern. Heutzutage habe ich in meiner Familie und meinem Bekanntenkreis keine Raucher, aber ich lebe auch nicht in Deutschland, wo immer noch sehr viel geraucht wird.

#4 - 07.07.2019, 11:55 von rainer-rau

Letzte Woche hat ein Bekannter 6 Stents in sein Raucherbein bekommen, der nächste Schritt heißt Amputation. Der erste Weg führte zum Zigarettenautomaten, selbst ohne Beine wird er seine Frau zum Dealer schicken. Nikotin zerstört nicht nur Blutgefäße, sondern auch Gehirnzellen, dummerweise auch die der unfreiwilligen Mitraucher.

#5 - 07.07.2019, 12:01 von hannasagmalzopf

Ach, lernen durch Schmerz...

Mit 15 sind alle unsterblich. Quarzen um erwachsen zu wirken. Mit 40 kommen dann die ersten ernsten Ausfälle und Erscheinungen. Haben Einige in den 40ern aufgehört um „nach hinten“ noch bisschen was zu retten. Körperlich aktiv sein können, Enkel groß werden sehen, Rente genießen. Bleibt vielen Kettenrauchern verwehrt. Hauptsache es dreht im Schädel... ich kann’s bis heute nicht verstehen.

#6 - 07.07.2019, 12:12 von Real Denny Crane

Umso schlimmer ...

... dass die wirksamste Ausstiegshilfe, die E-Zigarette auf Liquidbasis, mit dem gesundheitlichen Gefährdungsniveau von Kaffee, mit dem Rauchen in einen Topf geworfen wird, statt sie als lebensrettende Alternative zu fördern.

#7 - 07.07.2019, 12:22 von skeptizistikerin

1. NEIN, nicht das Nikotin zerstört den Kõrper. Der Tabakrauch zerstört den Körper.
2. Allen Rauchern die es einfach nicht schaffen mit dem Scheiß aufzuhören, möchte ich den "Ratgeber E-Zigarette" vom Fachhochschulverlag in Frankfurt empfehlen. (Direkt bestellen, nicht im Buchhandel).

#8 - 07.07.2019, 12:22 von CancunMM

Zitat von lathea
.....Barbituratsucht. Wer hier leichtfertig vom Aufhören redet oder schreibt, scheint nicht zu wissen, dass es einfacher ist, mit Heroin aufzuhören als von einem Barbiturat loszukommen. Etwas mehr medizinische Fakten wären den Rauchern wohl eher nützlich.
Und ? Das ändert ja nichts an der Notwendigkeit, dass man aufhören sollte und an der Schädlichkeit des Rauchens. Keiner sagt, dass es leicht ist. Deswegen ist es ja so wichtig Kinder und Jugendliche davor zu bewahren überhaupt anzufangen.

#9 - 07.07.2019, 12:24 von 1_punch_mickey

Gelegenheitsraucher

Ich rauche gelegentlich (2-3x im Monat eine einzige Zigarette). Abhängig war ich noch nie. Im Vergleich zu jemand, der 4 Zigaretten am Tag raucht ist das gar nichts. Deswegen finde ich die Aussage verharmlosend, denn wer so viele Zigaretten braucht, der ist abhängig.

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