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Banken an Mitarbeiter: Ihr dürft am Wochenende auch mal zu Hause bleiben

Getty Images Viele Investmentbanken kündigen an, ihren Leuten mehr Freizeit zu spendieren. Zum Beispiel - Tusch! - ein freies Wochenende pro Monat bei JP Morgan. Dahinter steckt eine ernste Debatte.
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#1 - 19.01.2014, 12:28 von khertel

Jo mei,

keiner wird gezwungen, bei solchen Sklaventreibern zu arbeiten. Wer das für sein Selbstbewußtsein braucht, verdient kein Mitleid. So what.

#2 - 19.01.2014, 12:30 von the_speaker

bei 200.000 €

Jahreseinkommen mit noch nicht mal 30 Jahren muss man eben auch paar mehr Stunden arbeiten als der normale Angestellte mit 40.000 € im Jahr. Ob man das wirklich will und ob es das wert ist, kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

#3 - 19.01.2014, 12:33 von brises

die Armen

müssen arbeiten. Auch am WE! Was für ein Jammer. Nein was für arme Leute.
Mann! Andere arbeiten auch. Zwischen 25 und 45 ist das auch kein Problem. Bis 40-45 sollte man dann soweit sein, dass man nicht mehr nur aufgrund von Leistung, sondern auch seine Erfahrung zu Geld machen kann um sich etwas zurücknehmen zu können.
Selbstständige Handwerker arbeiten auch 7 Tage die Woche.
Überhaupt, wer seinen Job als Arbeit begreift sollte etwas anderes tun. Beamter vielleicht. Oder beim Spiegel?

#4 - 19.01.2014, 12:48 von Steuerzahler0815

Wer 100k Dollar Einstiegsgehalt haben will muss dafür auch etwas tun

#5 - 19.01.2014, 13:02 von Arrivato

Da hilft nur noch Klage einreichen

Dies ist ein klarer Verstoß gegen die Allgemeine Erkärung der Menschenrechte:
Artikel 4
Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.

Artikel 24
Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.
Die EU-Richtlinie 2003/88/EG über Arbeitszeitgestaltung gewährleistet jedem Arbeitnehmer:
•pro 24-Stunden-Zeitraum eine Mindestruhezeit von elf zusammenhängenden Stunden;
•eine Ruhepause bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden;
•pro Siebentageszeitraum eine kontinuierliche Mindestruhezeit von durchschnittlich 24 Stunden zuzüglich der täglichen Ruhezeit von elf Stunden;
•eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden einschließlich der Überstunden;
•ein bezahlter Mindestjahresurlaub von vier Wochen.

Die betroffenen Arbeitnehmer (im Fall des Praktikanten seine Eltern - sofern sie die Kraft dazu haben) sollten Klage einreichen.
http://europa.eu/legislation_summaries/employment_and_social_policy/employment_rights_and_work_organisation/c10418_de.htm

#6 - 19.01.2014, 13:45 von hondje

Arbeiter

Zitat von sysop
Viele Investmentbanken kündigen an, ihren Leuten mehr Freizeit zu spendieren. Zum Beispiel - Tusch! - ein freies Wochenende pro Monat bei JP Morgan. Dahinter steckt eine ernste Debatte.
Aber betrug wirt nicht weniger werden und Geld Wäsche auch nicht.

#7 - 19.01.2014, 13:51 von Spiegelleserin57

lachhaft!

Zitat von Arrivato
Dies ist ein klarer Verstoß gegen die Allgemeine Erkärung der Menschenrechte: Artikel 4 Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten. Artikel 24 Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub. Die EU-Richtlinie 2003/88/EG über Arbeitszeitgestaltung gewährleistet jedem Arbeitnehmer: •pro 24-Stunden-Zeitraum eine Mindestruhezeit von elf zusammenhängenden Stunden; •eine Ruhepause bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden; •pro Siebentageszeitraum eine kontinuierliche Mindestruhezeit von durchschnittlich 24 Stunden zuzüglich der täglichen Ruhezeit von elf Stunden; •eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden einschließlich der Überstunden; •ein bezahlter Mindestjahresurlaub von vier Wochen. Die betroffenen Arbeitnehmer (im Fall des Praktikanten seine Eltern - sofern sie die Kraft dazu haben) sollten Klage einreichen.

#8 - 19.01.2014, 13:54 von ijf

@arrivato

Wo bitte sollen die armen Eltern klagen? "vernünftig" und "regelmäßig" sind dehnbar Begriffe mit weiten Auslegungsgrenzen - und eine EU-Richtliniw ist genau das: eine Richtlinie, g
Kein gerichtsfester gesetzlicher Anspruch, der vorbehaltlos einklagbar wäre...

#9 - 19.01.2014, 13:55 von DMenakker

Sowas kann man eigentlich nur mit kleinen Studis machen, die frisch von der Uni kommen und de facto zu dumm zum Arbeiten sind. Bitte nicht falsch verstehen, aber arbeiten für fortgeschrittene muss bedeuten, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel in maximaler Effizienz erledigt zu bekommen.

Meine akutelle Firma habe ich krebskrank im Bett gegründet ( natürlich OHNE Eigenkapital ). Heute arbeite ich 3 Std. am Tag und finde das reicht vollkommen, zumal das Einkommen stimmt. Aber für diese - gesunde - Einstellung muss man wohl erst etwas älter werden. Es ist, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, noch gar nicht so lange her, als ich selbst die 80+ Stunden Woche für normal gehalten habe.

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