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Englisch-Quiz: Fluent English is half the rent

DPA Sie arbeiten im Homeoffice? Kennen Ihren Kollegen auch privat? Oder machen blau? Dann übersetzen Sie das mal ins Englische - ohne sich zu blamieren.
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#1 - 14.09.2017, 09:52 von reinplat

Peinlich, peinlicher, Littger

Etwa wenn der Chef einfach nur zum Mittagessen raus ist, sie aber den anderen erklären, er sei "out to lunch": also verrückt!
Wird der von Herrn Littger gelieferte Unsinn eigentlich nie in der Redaktion gegengelesen?
"out to lunch" ist ein absolut normaler Ausdruck der englischen (Geschäfts)sprache. (siehe Google Bildersuche: "out to lunch" + "sign".)
Die Bedeutung "verrückt" ist heute eine völlig unwichtige Nebenbedeutung, die nur in ganz speziellen Situationen zum Tragen kommt und auch nur von einem winzigen Subset der englischen Muttersprachler verwendet und verstanden wird.

#2 - 14.09.2017, 10:02 von OhMyGosh

I'm really amused

Dieses Quiz mache ich immer wieder gerne, denn es erinnert mich an Schulzeiten, in denen wir unsere Englischlehrer verwöhnten mit Stilblüten wie "I bring you round the corner", "I think I hear not right!", und, der Knaller in einer Klausur, " Lady Macbeth is confronted with a pregnant decision" sowie in einer Aufgabe zum Verhältnis zwischen Deutschen und Engländern " Germans sometimes are poison dwarfs".
Der Gerechtigkeit halber sollte ich erwähnen, dass wir damals k e i n e Wörterbücher in Klausuren benutzen durften.

#3 - 14.09.2017, 10:16 von H-Vollmilch

heute beim Bäcker

habe ich mir je eine Cheese-Stange und eine Salt n'Peper-Stange gekauft....
Keine weiteren Fragen euer Ehren.

#4 - 14.09.2017, 10:18 von Ronja2009

Da ist ein ziemlicher Haufen Unsinn dabei...

...aber bei den deutschen Stilblüten, die der Spiegel inzwischen produziert, wundert das auch nicht mehr weiter. "Open end" ist sehr wohl bekannt und wird auch benutzt. "So-so" wäre mir nach langen Jahren im englischsprachigen Raum ein Novum, die entsprechende Wendung wäre "Not too bad". Nummer 7: eher "What's the situation?", alles andere ist entweder Denglisch oder zu gestelzt (kein Mensch läuft in einen Raum und sagt "What's the state of affairs?", es sei denn im Scherz.) Sowohl "Can we postpone..." als auch "Can we bring forward..." mögen richtig sein, wobei ich die letztere Wendung auch noch nie von irgendwem anders als einem deutschen Sprecher gehört habe, sehr viel wahrscheinlicher wird der Kollege aber sagen "Can we reschedule for (evt. auch to, je nach slang)" und dann eine Zeit nennen. Aber was soll's, in Sachen Englisch blamieren uns unsere Politiker ja weltweit erfolgreich, und so lange jemand wie Günther Oettinger EU-Kommissar werden kann (während wohlgemerkt inzwischen jede Aushilfskraft "fluent in English" zu sein hat!) können wir auch ruhig weiter radebrechen was das Zeug hält. Who cares if our English is under all pig...

#5 - 14.09.2017, 10:24 von lambda1

Auch gerne falsch gemacht:

"Waiter! I want to become a chicken." ;-)

#6 - 14.09.2017, 10:40 von Kritikfreak

Besserwisser-Kolumne

Warum soll es eigentlich immer "peinlich" oder "blamabel" sein, wenn man in einer Fremdsprache mal bei einer Redewendung danebengreift oder einen Akzent hat - Hauptsache, man wird verstanden. Wenn ich mit einem Spanier oder einem Briten spreche, mache ich mich jedenfalls nicht über eine mangelhafte Beherrschung des Perfekts oder verwechselte Artikel lustig. Ich bin sicher, das geht Spaniern oder Briten genauso, wenn ich in Madrid oder London einen Fehler mache. Eine schlimme Besserwisser-Kolumne.

#7 - 14.09.2017, 11:51 von mit66jahren

Equal goes it loose

Man könnte vielleicht auch übersetzten: Kaffee zum Davonlaufen.

#8 - 14.09.2017, 12:09 von cor

Wissen Sie, was wirklich peinlich ist?

Wenn man jemanden dafür verurteilt, dass er eine Sprache, die nicht seine Muttersprache ist, perfekt beherrscht.

Es ist nicht peinlich, wenn jemand irgend etwas nicht richig ausdrückt. Im Gegenteil, diese Person hat Respekt dafür verdient, dass sie sich in einer anderen Sprache versucht.

Ach ja, da wir gerade beim Thema "Blamieren" sind: "Out to lunch" ist ein völlig normaler Ausdruck und wird oft so als Schild an der Tür aufgehängt. Es bedeutet tatsächlich, dass jemand Mittagessen ist und Sie können auch genau so sagen "My Boss is out to lunch". Und nein, dann wäre er nicht verrückt.
Höchstens im (veralteten) Slang bedeutet dieser Ausdruck, dass jemand verrückt ist und auch dort kommt es stark auf den Kontext an.

Die Aussage im Artikel ist also falsch.

#9 - 14.09.2017, 12:30 von karldhammer

Liebe SPON-Redaktion.

"Please mind your own business", also kehren Sie vor Ihrer eigenen Tür. Unlängst habe ich hier vom "Kleinwaffen"-Export aus Deutschland gelesen. "Small arms" sind aber Hand-/Faustfeuerwaffen. Ähnliche Eins- zu--Eins-Übersetzungen fallen mir häufig auf.
Also schön den Ball flachhalten.

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