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Gehaltsatlas 2019: So viel verdienen Arbeitnehmer in Deutschland

gehalt.de/SPIEGEL ONLINE Wer wie viel verdient, hängt nicht nur vom Beruf ab - sondern auch vom Bundesland. Wo Arbeitnehmer und Berufseinsteiger am besten bezahlt werden, zeigt die Deutschlandkarte.
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#1 - 06.02.2019, 16:59 von Marlo

Durchschnittliche Gehälter errechnen sich doch so: Wenn in einer Straße 5 Personen wohnen und 4 verdienen jeweils 1.000.000 pro Jahr und ich als fünfter bekomme 50.000 ist das Durchschnittsgehalt 810.000 ? obwohl ich ja nur 50.000 verdiene oder? Bei den ganzen Einkommensmillionären wird der Durchschnitt etwas durcheinander geworfen finde ich. Umgekehrt 4 verdienen jeweils 50.000 und einer 1.000.000 macht im Schnitt 240.000? obwohl 4 von 5 nur max 50.000 verdienen. Das macht das ganze noch prägnanter

#2 - 06.02.2019, 17:12 von tobi.oe

Ich kanns langsam nichtmehr hören (lesen)

Als Student und (hoffentlich) in naher Zukunft Berufseinsteiger bin ich natürlich hoch interessiert an solchen Artikeln.
Aber muss man jedes Mal den UNBEREINIGTEN Gender Paygap betonen???
Dass dieser offensichtlich in den "reichen" Regionen deutlich höher als in den "armen" ist, sollte ja mittlerweile auch dem letzten Aufgefallen sein! Für diejenigen, die den Zusammenhang nicht sehen... wenn ein Partner viel verdient, kann der andere weniger arbeiten (und damit weniger verdienen) und in den Regionen von Daimler, BMW, Bosch, Siemens, SAP, Porsche... sind es nunmal meist die männlichen Partner, die mehr verdienen (und nein, das liegt nicht an den Unternehmen, die müssen die einstellen, die von den Unis kommen... und wer schonmal in einer MINT Vorlesung saß weiß, wovon ich rede)

btw: Hier in Stuttgart (und auch die Kollegen in München und Frankfurt) wünschten, man müsste die "horrenden Berliner Lebenshaltungskosten" bezahlen...

#3 - 06.02.2019, 17:13 von Rhinkiekerrees@gmail.com

Unrealistisch

Wie man zu solchen Einkommen kommt das frage ich mich.
Werin Era 2 bis 9 arbeitet der kommt bei weitem mit seinem Gehalt nicht an diese Summen heran. Fdiese Kollegen ist es schon bitter wenn der Spritpreise steigt, die Mieten usw. Fragt mal die Kollegen im Handwerk

#4 - 06.02.2019, 17:32 von Palmstroem

Der Staat langt kräftig in die Tasche

"Die höchsten Gehälter werden bundesweit in Hessen gezahlt, durchschnittlich 14,1 Prozent mehr als der Bundesdurchschnittsverdienst von 45.000 Euro." Davon könnte man gut leben, würde einem der Staat
davon nicht 17.500 Euro abknüpfen.

#5 - 06.02.2019, 17:34 von 5Minute

Einkommensteuer

Die Einkommensteuertabellen sind für alle gleich. Wo höhere Einkommen erziehlt werden herrschen auch höhere Lebenshaltungskosten. D.h. die Arbeiter in den Bundesländern die mehr verdienen zahlen nicht nur absolut sondern auch prozentual mehr Steuern.
Will sagen das hohe Einkommen muss nicht nur gut sein, wenn die Lebenshaltung z.B. in gleichem Maße teurer ist hat man ev. sogar wegen der Steuer einen Nachteil.
Kein Wunder gehen manche aus dem reichen Süden wieder weg, da z.B. ein Eigenheim für junge nicht machbar erscheint, in „ärmeren“ Bundesländern aber doch.

#6 - 06.02.2019, 17:52 von spiegelleser987

Die Statistik klingt ja gut? Wer hat die sich ausgedacht und dabei die wichtigsten Ausgaben weggelassen.

Anfang der 1990er Jahre hieß es noch, dass die Mieten unter 30% liegen sollen. Und nun sind es in Gebieten mit den höchsten Einkommen extrem viel mehr. In München liegt die Miete sogar bei 75% des Einkommens. Aber auch in Hessen mit dem höchsten Einkommen sind die Anteile der Mieten am höchsten.

siehe z.B.:
"75 Prozent für die Miete: Wo Ihr Einkommen nicht mehr zum Wohnen reicht"
https://www.focus.de/immobilien/mieten/wohnraum-nur-fuer-reiche-75-prozent-fuer-die-miete-wo-ihr-einkommen-nicht-mehr-zum-wohnen-reicht_id_8135907.html

#7 - 06.02.2019, 17:52 von three-horses

Nicht Wissen schützt vor Geld nicht.

Zitat von Palmstroem
"Die höchsten Gehälter werden bundesweit in Hessen gezahlt, durchschnittlich 14,1 Prozent mehr als der Bundesdurchschnittsverdienst von 45.000 Euro." Davon könnte man gut leben, würde einem der Staat davon nicht 17.500 Euro abknüpfen.
40 Millionen in der Arbeit mal 45 Tausend, das sind 1800 Milliarden.
Die Einnahmen liegen bei 800 plus Milliarden. Da gibt es noch reichlich Luft nach oben. Und wer hier noch jammert, der weiß es noch nicht.

#8 - 06.02.2019, 18:00 von spaceagency

Durchschnittsgehälter

machen nur bedingt Sinn, wichtiger ist der Median undvder liegt ja bekanntlich im Schnitt bei 1445 Euro bundesweit.

#9 - 06.02.2019, 18:00 von Mindbender

Zitat von tobi.oe
Als Student und (hoffentlich) in naher Zukunft Berufseinsteiger bin ich natürlich hoch interessiert an solchen Artikeln. Aber muss man jedes Mal den UNBEREINIGTEN Gender Paygap betonen??? Dass dieser offensichtlich in den "reichen" Regionen deutlich höher als in den "armen" ist, sollte ja mittlerweile auch dem letzten Aufgefallen sein! Für diejenigen, die den Zusammenhang nicht sehen... wenn ein Partner viel verdient, kann der andere weniger arbeiten (und damit weniger verdienen) und in den Regionen von Daimler, BMW, Bosch, Siemens, SAP, Porsche... sind es nunmal meist die männlichen Partner, die mehr verdienen (und nein, das liegt nicht an den Unternehmen, die müssen die einstellen, die von den Unis kommen... und wer schonmal in einer MINT Vorlesung saß weiß, wovon ich rede) btw: Hier in Stuttgart (und auch die Kollegen in München und Frankfurt) wünschten, man müsste die "horrenden Berliner Lebenshaltungskosten" bezahlen...
Weil es der Spon immer noch nicht peilt, bzw. damit Stimmung und Clicks erzeugen will.
sun als Autor/in im Impressum des Spons ist auch nicht zu finden (oder Daily Sun?), dpa-AFPX existiert laut Suchmaschine nicht...
Ich würde auf Bento-Artikel tippen, welcher in den Spon übernommen worden ist.
Würde den falschen Schluß der Geschlechtergerechtigkeit bei Gehalt am Ende des Artikels erklären.

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