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Immer schnelleres Arbeitstempo: "Ich kann nicht mehr mithalten"

Getty Images/Westend61 Soll man mit über 50 im Job nochmal eine neue Aufgabe übernehmen? Oder lieber eine ruhige Nische suchen, um dem wachsenden Tempo drumherum zu entgehen? Karriereberaterin Svenja Hofert weiß Rat.
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#1 - 08.05.2018, 11:38 von Alm Öhi

Skill set?

Ich bin set 25 Jahren in England und mir fällt auf dass sich Deutschland hinter Bullshit und Denglish versteckt.
Mädels und Jungs verwendet Deutsch dann wollen die Leute auch wieder was lernen.
Grauenhaft

#2 - 08.05.2018, 11:55 von ramuz

Das ist bei ..

Zitat von Alm Öhi
Ich bin set 25 Jahren in England und mir fällt auf dass sich Deutschland hinter Bullshit und Denglish versteckt. Mädels und Jungs verwendet Deutsch dann wollen die Leute auch wieder was lernen. Grauenhaft
.. Trainern, Personalverantwortlichen, Managementgurus und "Karriere- und Managementcoach"es kein "Verstecken". Das ist tatsächlich so, dass diese inhaltslose und bedeutungslose Wortschöpfungen verwenden und hoffen, dass niemand die Inhalts- und Bedeutungslosigkeit ihrer Rede und ihres Tuns erkennen möge.

"Die Dame übertrug ihre Hektik auf das Publikum: Es war danach regelrecht auf Speed" Ja. Anders , gar ohne Drogen hält man das Geschwätz ja auch nicht aus.

#3 - 08.05.2018, 12:04 von Wulf Eisenschwert

Agil Coach?

Selten so gelacht. Der Vorteil daran Babyboomer zusehen ist, daß man früher tot ist und diesen Schwachsinn nichtmehr hören muß. So agil sehen die jugendlichen vollbärtigen Handykönner ja auch aus

#4 - 08.05.2018, 12:07 von alex2k

Selbst Schuld

wer sich fuer ein Karriereweg entscheidet. Ich bin seit ca. 20 Jahren berufstaetig, und Stress kenne ich so gut wie gar nicht. Denn es ist die Herangehensweise die es ausmacht. Immer schneller und mehr haben wollen hat halt ihren Preis. Vergisst das Leben nicht!

#5 - 08.05.2018, 12:07 von spon_1980133

Modern Times

Skillset, Toolset, Mindset - bin ich froh, die 66 beteits überschritten zu haben. Mit derart gekünzelten Begriffen und Pseudowertigkeiten musste ich mich während meines Berufslebens zum Glück niemals auseinandersetzen.

#6 - 08.05.2018, 12:09 von unaufgeregter

Nach fast 40 Jahren in der Arbeitswelt

und der Tatsache, dass ich einige mehr oder weniger gute Vorgesetzte und mehrere Restrukturierungen "überstanden" habe, kann ich es nicht mehr hören. Das Rad wird hier niemand mehr neu erfinden und agil bin ich in meiner vielen Freizeit. Wer heute vor 1965 geboren ist und sich noch vor diverse Karren spannen lässt, ist entweder sehr steil die Treppe hoch gefallen oder ein Idiot.

#7 - 08.05.2018, 12:09 von tomxxx

wenn bei der Trainerin

jedes zweite Wort "effektiv" ist, dann soll Sie es einmal richtig sagen, dann kann man sich die Hälfte des Vortrages sparen!
Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass die Arbeit wirklich schneller wird. Real gesehen, fügen wir Show-Elemente in höchster Geschwindigkeit ein, um zu verbergen, dass gar keine Inhalte da sind. Vor allem mit Berufserfahrung sollte man das erkennen und daher managen können. Wenn man allerdings selber Blender ist und in die Jahre kommt, dann stellt man fest, dass andere jetzt halt besser blenden können... Pech!

#8 - 08.05.2018, 12:10 von geroelleimer

Berater, Coaches und anderes Schwingungs - Gedöns

Es ist immer das Gleiche, diese Protagonisten die in der Beratungsszene unterwegs sind, sorgen doch für den Wind. An sich ist es perfide wie wir eine Branche am Leben erhalten wird, die ansonsten wie Schamanen agieren wie vor 4000 Jahren.
Nur das Knochen und Holzkohlenasche gegen PowerPoint Präsentation und Exceltabellen getauscht wurden. Wenn man solche Leute mal befragt haben sie ja auch gleich das passende Rezept dazu. Ob es dazu passt oder nicht, steht ja immer auf einem anderen Blatt.
Der Tip, ist am Besten erst mal selbst sich Gedanken machen, dieses gilt gerade für viele Firmenchefs. Und da waren wieder meine 3 Probleme mit der Verantwortung. Da kann niemand mehr sagen der Berater war schuld. Oder wie war das nochmal.

#9 - 08.05.2018, 12:12 von querollo

Schnellerer Wandel?

So ein Blödsinn! Als "Henning" im Berufsalltag angekommen ist, hat die Branche gerade von Sprühkleber auf Computer umgestellt. In der Folge wurden Setzer und Druckvorlagenhersteller wegrationalisiert. Disruption gab es schon immer - nur hieß die noch anders, als "Henning" und Svenja zum ersten Mal damit in Berührung gekommen sind. Das Problem ist nicht der schnelle Wechsel, sondern, dass Henning und Svenja offenbar nie die Grundlagen ihrer Jobs gelernt haben. Wenn man kochen gelernt hat, ist es natürlich einfacher, Rezepte an den Zeitgeschmack anzupassen, als wenn man gelernt hat, das Kochen bestimmter Rezepte immer zu wiederholen.

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