Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Karriere

Verfassungsschutz: Peinliche Datenpanne beim Bewerbungsverfahren

Oliver Berg/ DPA Geheimhaltung? Sollte eigentlich eine der Fähigkeiten des Bundesamts für Verfassungsschutz sein. Beim aktuellen Bewerbungsverfahren allerdings patzten die Agenten.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/3    
#1 - 09.07.2019, 19:11 von Gerhard_Berlin

Stümper

Komisch, ich bin gar nicht erstaunt, dass solch ein Anfängerfehler passiert. Der Verfassungsschutz demonstriert seit Jahren seine totale Unfähigkeit. Nur wenn es um Aufklärung rechtsradikaler Täter geht, dann sind die ganz vorne dabei: im Schreddern von Akten.
Höchste Zeit da mal gründlich auszumisten oder den Laden dicht zu machen. Und endlich mal wirklich aufklären, was da so vor sich geht.

#2 - 09.07.2019, 20:02 von Sensør

der Verfassungsschutz schützt sich höchstens selber

Der Verfassungsschutz scheint eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für politische und informationstechnische Stümper zu sein. Kann man diese Leute nicht billiger beschäftigen? Und könnte unsere Verfassung schützen?

#3 - 09.07.2019, 20:09 von markus.sitzmann

Die suchen händeringend Leute ...

... und veranstalten dann erstmal ein Assessment-Center? Muss man nicht verstehen.

#4 - 09.07.2019, 20:12 von shaboo

Da die ...

... beschriebenen Vorgänge komplett und zu 100% in der Hand des Bundesverwaltungsamtes liegen, hat das BfV hiermit nicht das Geringste zu tun. Aber wenn's um sensationsheischende Clickbait-Schlagzeilen geht, kann man solche "Feinheiten" ja schon mal ignorieren. Mannmannmann, was für ein journalistisches Niveau ...

#5 - 09.07.2019, 21:37 von sagichned

Zitat von markus.sitzmann
... und veranstalten dann erstmal ein Assessment-Center? Muss man nicht verstehen.
Hab mich da mal auch beworben mit Master Physik. Wurde nicht mal eingeladen.

#6 - 09.07.2019, 21:41 von zeichenkette

Völlig unabhängig davon

ob das jetzt vom VS selbst oder vom Bundesverwaltungsamt so vermurkst wurde, ist das einfach unsäglich peinlich, weil inkompetent. Sowas kann nur passieren, wenn man das jemandem überlässt, der nicht weiß, was er tut. Wenn der Verfassungsschutz das so macht, fragt man sich natürlich schon, wie oft und in welchen Zusammenhängen diese Art von Inkompetenz noch passiert, von denen man aber nichts mitbekommt. Wirklich, persönliche Daten dadurch in die Gegend zu streuen, dass man alle Empfänger per CC einträgt, kann nur jemandem passieren, der da völlig ahnungslos und unvorsichtig ist. Ich hoffe mal, dass kluge Bewerber sich da nur mit einer extra dafür angelegten "123456xyz!§?@gmail.com" Adresse oder so beworben haben, die sie dann einfach wegwerfen konnten. Anders als bei normalen Bewerbungen wäre das wahrscheinlich dort so oder so eine gute Idee...

#7 - 09.07.2019, 21:47 von carinesophie

Email ist halt Neuland

Solche Fehler passieren aber allzu oft - vor 20 Jahren war das eigtl. üblich. Aber heute kann es sich doch fast nur um Anfänger oder senile Menschen handeln. Aber das passiert auch heute noch selbst bei Behörden, wo es eigtl. wichtig wäre und dann aber auch bei Service-Dienstleistern, wo mir auch die Email-Adresse eines anderen mitgeteilt wurde. Vielleicht sollte man einen Führerschein bzw. eine Lizenz für Behordenmitarbeitern im Umgang mit Email und INternet verlangen... die könnten dann auch lernen, keine Festplatten im gebrauchten Laptop mitzuverkaufen oder stehlen zu lassen. Wir sind halt doch nur eine untergehende Dritte-Welt-Republik.

#8 - 09.07.2019, 21:53 von Dromedar

Auch pseudonyme Einmal-Adresse

über Gmail wäre jetzt nicht so prickelnd.
Dann bewirbt man sich bei einem Geheimdienst via einem mitlesenden anderen. Hoffe ich doch, dass solche Bewerber von vornherein aussortiert werden.
Inhalt lässt sich zwar mit PGP verschlüsseln (was ich aber befürchte, dass hier nicht gemacht wurde, weil dann der Massenversand per CC wohl nicht so geklappt hätte), aber Meta-Daten sind auch was wert.

#9 - 09.07.2019, 22:34 von brux

Zitat von shaboo
... beschriebenen Vorgänge komplett und zu 100% in der Hand des Bundesverwaltungsamtes liegen, hat das BfV hiermit nicht das Geringste zu tun. Aber wenn's um sensationsheischende Clickbait-Schlagzeilen geht, kann man solche "Feinheiten" ja schon mal ignorieren. Mannmannmann, was für ein journalistisches Niveau ...
Na ja. Nur weil ein anderes Amt noch mehr Luschen beschäftigt, ist man noch lange nicht selbst sauber.
War es nicht so, dass das neue Gebäude des BfV beim Bau nicht ausreichend bewacht wurde und jemand alle Wasserhähne geklaut hat, mit der Konsequenz eines erheblichen Wasserschadens?
Ich bin selbst Verwaltungsbeamter und kenne die Unfähigkeit vieler Kollegen. Beamten ist gerne alles egal, denn Konsequenzen hat das nie.

    Seite 1/3