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Abgehört 2018: Das ist die beste Musik des Jahres

Ein gewichtiger Jazz-Prophet, eine Rockband auf dem Mond, eine Rapperin ohne Namen, genderfreier Cyberpunk und deutsche Lärm-Katharsis: Die besten Pop-Alben des Jahres. Heute: Teil 1.
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#1 - 18.12.2018, 17:54 von deep_within

wir wohl langsam Zeit ...

... das Herr Bocholte mal wieder ein paar Konzerte besucht, bei denen man die Hausschuhe vorher auszieht. ;-)

#2 - 18.12.2018, 18:33 von madde666

Nachhilfe

Ab und an, aber höchst selten, hat der Herr Borcholte ja mal 'ne Perle dabei. Kamasi Washington mag ich auch sehr. Aber mal was von "Sons of Kemet - Your queen is a reptile" gehört? Mein persönliches Überalbum des Jahres. Die blasen alles hier Vorgestellte mal locker weg.

#3 - 18.12.2018, 18:36 von ambulans

mein gott,

dass >noname (leider) ziemlich weniger gut ist als so einige ihrer vorgänger (to name only: blowfly "firstblack black president"), ist doch nicht das problem - sowas kann man problemlos per "weltnetz" herausfinden. und, musikalisch (liegt inzwischen ca. 30 jahre zurück) dann auch noch einiges hinzu lernen ...

#4 - 18.12.2018, 18:53 von freddykruger

Beste Musik des Jahres?

Liegt wohl ehr im Ohr jedes einzelnen Hörers was er als die beste Musik des Jahres empfindet und bezeichnet. Nun ja, ich hab allerdings auch nichts anderes erwartet als das hier Kamasi Washington erwähnt wird. Auch wenn hier evtl. die Jazz Grufties (Sorry, sollte Fans heißen) aufheulen, Heaven And Earth ist super. Trotzdem, in meinen persöhnlichen Jahresranking ist Firepower von Judas Priest ungeschlagen die Nr.1. Wer jetzt etwas anderes behauptet, ist ein Helene Fischer Fan. Mal sehen was Teil 2 bringt.

#5 - 18.12.2018, 19:40 von freddykruger

@ambulans

Hallo Doc, wat gäht ab ey? Schön mal wieder was von dir zu lesen. Wollte schon einen Nachruf schreiben. Tja, so toll war das musikalische Jahr im großen und ganzen wohl nicht. Was waren den deine persönlichen Highlights?

#6 - 18.12.2018, 19:46 von ambulans

eh, freddy -

Zitat von freddykruger
Liegt wohl ehr im Ohr jedes einzelnen Hörers was er als die beste Musik des Jahres empfindet und bezeichnet. Nun ja, ich hab allerdings auch nichts anderes erwartet als das hier Kamasi Washington erwähnt wird. Auch wenn hier evtl. die Jazz Grufties (Sorry, sollte Fans heißen) aufheulen, Heaven And Earth ist super. Trotzdem, in meinen persöhnlichen Jahresranking ist Firepower von Judas Priest ungeschlagen die Nr.1. Wer jetzt etwas anderes behauptet, ist ein Helene Fischer Fan. Mal sehen was Teil 2 bringt.
dich gibts noch? freue mich, von dir zu hören; dass borcholte hier (wie üblich) ziemlich schwachbrüstiges abfeiert, überrascht ja wohl kaum einen. hab eben gelesen, dass du den alten paule aus liddiepool verteidigst - gut so! hab mir gerade von den pop rivets (du erinnerst dich - wild billy childish in seiner, nun ja, reichlich frühen phase) zwei ganz frühe scheiben gesichert (tipp: glitterhouse hats). hab den typen kürzlich in opel-stadt gesehen/gehört (er ist - außer seiner musik - auch noch maler, und ein reizender kerl dazu). findest du problemlos im weltnetz, und dort hab ich dich auch gefunden (no worries about your photo ...). mein musik-tipp heute (wie üblich rezeptfrei): eliades ochoa "afro-cubism" etwa: (ai vaiven ...), ca. 2010, mit musikern aus mali (heißen meist diabate, sissokou, u.a.). wärmt das herz eines alten mannes, echt, alder, ich schwör ... noch schöne tage bis ultimo, wenn wir nix mehr voneinander hören sollten ... dr. ambulans (alle kassen)

#7 - 18.12.2018, 19:47 von Papazaca

Der Renaissance-Mann (Mensch) und die Musik-Kritik

Früher, war alles besser und leichter, klar. Es gab nicht so viele Gruppen, die Musik wurde im Radio gespielt und man konnte seine persönliche Wahl treffen.

Heute spielt sich Musik kaum noch im Radio ab, die Menge an neuer Musik ist riesig und unübersichtlich, man muß schon ein Kritiker vom Rolling Stone sein - oder von SPON - sich akribisch alles anhören und durchlesen. Mit anderen Worten ein Fulltimejob für einen Musik-Buchhalter.

Und wirklich promotet werden nur wenig Gruppen. Der große Rest lebt in der Obskurität. Wenn man Gluck hat, bekommt man aus Zufall mal ein gutes Konzert mit. Aber wo geht man hin? Zu den bekannten Namen? Oder zu den "one Hit Wonder". Oder kauft man blind die 10 besten von SPON oder der NYT? Das gleiche läuft auch bei der Literatur? Zuviel von allem und kaum jemand weiß Bescheid.
Und klar, man kann auch Judas Priest hören, wie einer der eher witzigen Foristen. Aber Sorry, wenn schon "lebenslänglich", dann nicht mit Judas Priest ......

#8 - 18.12.2018, 19:51 von crunchy_frog

So sehr ich die Arctic Monkeys auch für ihre erstern fünf(!) Alben liebe und so sehr ich es auch toll finde, daß sie weiter entwickeln.... aber TBH&C ist auch nach dem fünften mal durchhören einfach nur vertonte Langeweile.

#9 - 18.12.2018, 19:54 von Papazaca

Gute Sache, die Zwanziger-Liste

Werde mir mal alles anhören und dann sehen, ob unser Superkritiker mal später in das Musik-Paradies kommt
oder jeden Tag 5 Stunden einen Mix aus Helene und Heino hören muß!

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