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Kultur

Antimuslimischer Rassismus: Es passiert einfach nichts

Matthias Hiekel/ DPA Die Neuen Rechten richten ihren Hass vor allem auf Muslime - und finden Zuspruch in der Mitte der Gesellschaft. Jeder Zweite fühlt sich "überfremdet" wegen der Minderheit. Warum wird dagegen nichts getan?
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#1 - 11.07.2019, 17:00 von Newspeak

...

" In vielen Berichten über Straftaten wird häufig das Motiv zu spät genannt."

Das ist richtig. Zur vollstaendigen Wahrheit gehoert aber auch, dass in vielen Berichten ueber Straftaten auch die Herkunft der Taeter verschwiegen wird.

Man sollte nicht auf einem Auge blind sein, weder rechts noch links, sondern die Realitaeten anerkennen. Es gibt naemlich ein Problem mit dem politischen und religioesen Islam. Es gibt islamistischen Terror. Es waren keine Christen, die Anschlaege auf Bars, Zeitschriftenredaktionen, Touristen, Weihnachtsmarktbesucher veruebt haben. Der Hass auf Un- und Andersglaeubige wird nicht in katholischen Kirchen gelehrt, sondern in Moscheen gepredigt. Und zwar immer noch. Es ist auch nicht der Vatikan, der das Existenzrecht Israels bestreitet, sondern der Iran, ein Land, in dem der Islam herrscht, religioes wie politisch. Von vielen kleineren Dingen, die man allgemeinhin als "kulturelle Unterschiede" verharmlost, die aber einfach nur zeigen, dass bestimmte Menschen, die in Deutschland leben, unsere Gesellschaft verachten, abgesehen.

Wer das leugnet, verharmlost diese Dinge nicht anders, als wenn eine rechtsextreme Gewalttat verharmlost wird. Beides muss aufhoeren.

#2 - 11.07.2019, 17:01 von Ditch

Solange wir uns der Realität verweigern, solange wird sich nichts ändern .... Tatsache ist, das Moslems weltweit Probleme bereiten ... Es ist schon eine Leistung, friedlich Buddhisten gegen sich aufzubringen ... Doof sind jedoch immer die anderen ...

#3 - 11.07.2019, 17:05 von Bowie

1933 vs. 2019

Man kann 2019 nicht mit 1933 vergleichen. Aber man kann und sollte Zusammenhänge aufzeichnen, wo es welche gibt.

Der Anteil Deutscher jüdischen Glaubens 1933 betrug im Schnitt 0,9%, in den Großstädten um die 4%. Das hat später ausgereicht, die Juden in Deutschland deutschlandweit "als unser Unglück" zu sehen.

http://www.statistik-des-holocaust.de/VZ1933-9.jpg

Durch die ungefiltert geschürte Propaganda der Rechtspopulisten glauben auch heutzutage wieder zu viele an die Mär angeblicher Islamisierung bei gerade mal 5% Muslimen im Land. Propaganda und Sündenböcke wirken - damals wie heute. Und es ist entsetzlich zu sehen, dass manche nichts daraus gelernt haben, wie sehr sie von bräunlichen Rattenfängern einmal mehr missbraucht werden.

#4 - 11.07.2019, 17:06 von kalim.karemi

seltsam oder?

weil von der Relegionsgruppe der Muslime der meiste Stress ausgeht. Keine andere Gruppe hat dermaßen viele Befindlichkeiten, fühlt sich in allem und jedem diskriminiert und benachteiligt, brauch für alles Sonderlocken und hat am wenigsten Bereitschaft sich zu integrieren. Für diese Sicht der Dinge muss man nicht mal AfD Wähler sein. Wobei das für Sie oder den Muslim allgemein keinen Unterschied macht, wer mich nicht mag ist halt einfach ein NAZI.

#5 - 11.07.2019, 17:10 von schra-der

Wobei sich mir immer die Frage stellt, warum fast nur der Islam in die Kritik gerät. Der Hinduismus, der Buddhismus spielen in dieser Diskussion keine Rolle, das Judentum wird sicher öfters tangiert. Was läuft da schief?

#6 - 11.07.2019, 17:12 von wolle0601

Irgendwie am Thema vorbei

Was immer Frau Ataman da beschreibt hat sicherlich seine Berechtigung. Aber - soweit Ergebnisse von Meinungsumfragen überhaupt Fakten sein können - ihr Text soll augenscheinlich. diese Fakten wegdiskutieren, und das funktioniert nicht. Religion ist für mich eine Kraft ähnlich der Kernenergie - es gibt durchaus erkennbaren Nutzen, aber das Handling ist einfach ziemlich gefährlich. "Unsere" haben wir nach ca. 2000 Jahren so einigermaßen in den Griff bekommen - ich habe kein Interesse, daß das mit einer neuen nochmal von vorne losgeht.

#7 - 11.07.2019, 17:13 von tioram

Deutschland ist paranoid

Deutschland ne Menge Probleme zu lösen. So lange alles nur wir oder der Rest, an oder aus reduziert wird, kriegen wir keines der wahren Probleme in den Griff. Das Internet mit seiner ungezügelten Kultur des schreien und hetzen bringt uns an den Abgrund

#8 - 11.07.2019, 17:16 von Stonemason

Kein Rassismus

Soweit ich weiß, mochte Hitler den Islam für seine Kriegerische Art. Er meinte wohl, das moralische Dilemma in dem sich ein Christ beim Krieg führen befände, würden ihn vom erreichen seines vollen soldatischen Potenzials abbhalten. Mohammeds Worte und Taten jedenfalls, stehen im absoluten Wiederspruch zu den Worten und Taten von Jesus. Die beiden sind wie Feuer und Wasser. Das es da zu gesellschaftlichen Spannungen kommt, dürfte nicht weiter verwunderlich sein.

#9 - 11.07.2019, 17:17 von konrad3416

Nicht unbegründet. ...

Es waren 15 Personenschützer nötig um die Islamkritiker auf der offizielen Staatlich organisierten Islamkonferenz zu schützen. Eine Karikatur über Mohamed reicht für eine Massaker wie in Frankreich (Life of Brian ist von 1979).
Weltweite Anschläge die in dieser Form von keiner Religion verübt werden.
50% der Bevölkerung sind sich offenbar der realen Gefahr bewusst und lesen Zeitung.

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