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Brexit-Spektakel "I love you, goodbye": Die kürzeste Theaterkritik der Welt

Dorothea Tuch/ Hebbel am Ufer "Am 29. März 2019 um Mitternacht wird Großbritannien die Europäische Union verlassen." So kündigte das Theater HAU in Berlin die Aufführung "I love you, goodbye" an. Unser Theaterkritiker Wolfgang Höbel schrieb ratlos an die Redaktion.
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#1 - 30.03.2019, 12:36 von 501.legion

Fantastische Kritik! Kurz und präzise!

#2 - 30.03.2019, 12:45 von hwmueller

Kuhl! Dekonstruktion im Kochtopf!

Beuys hätte geschrien vor Freude. Das Theater schafft sich selbst ab. Absolut genial. Das deutsche Publikum, vor allem das protest-Tante-ische, lässt sich "gut und gerne" quälen. Die neuen Kleider dieser Theateraktivisten sollte man tunlichst fördern, denn hier und nur hier köchelt noch der Widerspruchsgeist der postpostpostaftermoderne Systemkritiker.

#3 - 30.03.2019, 13:32 von Brawl

Die 501te? Vader‘s Fist?

Zitat von 501.legion
Fantastische Kritik! Kurz und präzise!
Besäßen die Politiker in dieser Stadt, insbesondere der komplett fehlbesetzte linke Kultursenator Lederer, noch einen Restfunken Anstand (den Begriff bemüht der Mann doch so gerne), dann würden sie/ würde er diese offensichtliche Veruntreuung unser aller Steuergelder dem Hebbel mit einem dicken Rotstift quittieren.

Da es sich bei dem Berliner Kulturbetrieb vor allem aber um einen Selbstbedienungsladen der eigenen Klientel handelt, ist damit wohl eher nicht zu rechnen.

#4 - 30.03.2019, 13:42 von sachlich bleiben

Mit anderen Worten...

Diese Inszenierung wird folgerichtig zum nächsten Theatertreffen eingeladen und hat gute Chancen zur "Inszenierung des Jahres" gekürt zu werden! So funktioniert halt die Kulturschickeria.

#5 - 30.03.2019, 13:45 von labellen

Hm,

scheinbar hat der Rezensent ein Problem mit Kochabenden.

#6 - 30.03.2019, 13:46 von VonKauz

So stellt man sich es nunmehr vor, Theater ohne Theater; Politik ohne Politik: Darum, Theater gleich Kochshow und Politik gleich Theater? Nuja so läuft es wohl dahin.

#7 - 30.03.2019, 14:11 von raoul2

Jedes noch so absurd anmutende

"Grüne Soße"-Rezept ist doch um Längen interessanter als das, was uns die britischen "Politiker" seit Wochen präsentieren. Also frisch ans Werk, Wölfchen.

#8 - 30.03.2019, 14:31 von arthurspiegel

wieso

kann man keine theaterkritik über einen kochabend schreiben? hat der autor sich nichts gedacht dazu, nichts reflektiert? das impliziert das theaterkritiken nur reproduzieren und sich nicht gedanken über lesarten im kontext machen könnten. ich jedenfalls verstehe unter kritik nicht aufzählung von gesehenem und gehörten usw..

#9 - 30.03.2019, 14:40 von Newspeak

....

Grossartige Kritik. Theater ist doch heute zu 80% postmoderne Beliebigkeit für altes Bildungsbürgertum und Oberstudienräte.

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