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Buch "Mutterschaft": Keine Kinder wollen

Angela Lewis/ Rowohlt Muttersein oder Nichtsein? Sheila Heti zählt zur Literatur-Avantgarde Amerikas. Nun ist ihr Buch über gewählte Kinderlosigkeit auf Deutsch erschienen - es besticht durch eine gedanklichen Freiheit, die sich viele nicht nehmen.
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#1 - 10.03.2019, 08:29 von pharcyde

Statement

Tolle Frau! Posiert mit Pelz, ganz unbewusst natürlich: schliesslich hat sie sich gedanklich frei gemacht!

#2 - 10.03.2019, 08:37 von dragondeal

Einfach kein Kind zu wollen ...

... halte ich für völlig ok. Und hier werden uns anscheinend zumindest irgendwelche lächerlich-komischen Begründungen wie bei Frau Brunschweiger erspart.

#3 - 10.03.2019, 08:40 von Leto13

hm

Es ist vollkommen ok, dass eine Frau nicht Mutter werden will. Ihre Entscheidung. Nur gut, dass alle ihre weiblichen Vorfahren eine andere Entscheidung trafen, sonst gäbe es die Frau, die nicht Mutter werden will, gar nicht.

#4 - 10.03.2019, 08:40 von gartenkram

Warum

Wird das immer an den frauen festgemacht? Warum müssen frauen sich rechtfertigen, dass sie keine kinder wollen, bei männern wird es mehr oder weniger hingenommen. Ich bin eine frau und ich wollte noch nie im leben kinder, ich fand typische mädchenspiele, einschliesslich barbiepuppen, schon als kind ätzend. Und ich rechtfertige mich nicht. Auch wenn ich weiss, dass mich viele schief angucken deswegen.das ist etwas das jeder für sich entscheiden mussnund da hat absolut niemand ein mitspracherecht. Wem wäre geholfen, ein kind in die welt zu setzen, das frau nicht qollte, nur weil due gesellsxhaft das erwartet?

#5 - 10.03.2019, 08:52 von ruhepuls

Seid fruchtbar - nur wozu?

In der Vergangenheit war Fortpflanzung notwendig zur Erhaltung der Art. Und natürlich haben wir Menschen das dann glorifiziert, genau wie Sexualität an sich. Aber zuerst einmal ist es ein "Zweck". Leider waren wir als Art so erfolgreich, dass wir heute den Planeten mit uns überschwemmen und damit überfordern. Die Versuche von "Mutter Natur" das durch natürliche Regulation wie Krankheiten oder Kriege wieder in den Griff zu bekommen, konnten wir bisher erfolgreich "abwehren" - und vermehren uns fleißig weiter.
Insofern ist "Kinder kriegen" heute eine ambivalente Sache: Auf der einen Seite gehören für viele Menschen Kinder einfach dazu - auf der anderen Seite ist - derzeit - jedes Kind eigentlich eines zu viel - für den Planeten. Keine/wenige Kinder zu bekommen hat Folgen (siehe China), aber Kinder zu bekommen, hat ebenfalls Folgen. Und nun?

#6 - 10.03.2019, 08:55 von im_ernst_56

Erst Braunschweiger, jetzt Sheila Heti

Es ist interessant zu beobachten, dass gerade jetzt, wo die Geburtenrate etwas gestiegen ist und es einen kleinen Babyboom gibt, diese Thema so hochgespült wird.

#7 - 10.03.2019, 09:01 von ciara

Luxusdiskussionen bei bald 8 Milliarden Menschen auf Erde

Mir sind Menschen die bewusst keine Kinder bekommen tausend mal lieber, als diejenigen die unbewusst zig davon in die Welt setzen und oft keinerlei Ressourcen oder Nerven dafür haben. Mich überrascht es, dass es überhaupt zur Debatte stehen muss. Es gibt wohl keine andere Probleme.

#8 - 10.03.2019, 09:13 von notenbuch

Alte Sprache trotz freien Denkens

Der Freund „würde ihr ein Kind machen“: so, so. Und hallo? Was ist das denn? Mann = tätig, Frau = passiv? Solche Sprachbilder sind mega out. Mehr Sprachsensibilität darf man erwarten. Falls die Autorin an ihrer Formulierung hängt, hier ein Vorschlag: wie wäre es mit: „beide machen ein Kind“?

#9 - 10.03.2019, 09:13 von rainerwäscher

Es ist in Ordnung, keine Kinder zu wollen. Es gibt mehr als ausreichend andere, die die Lücke füllen.

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