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Kultur

Chinas Werbung für die "Neue Seidenstraße": Ganz große Propaganda

REUTERS/ China Daily Güterzüge verbinden China direkt mit Europa, für dieses Projekt der "Neuen Seidenstraße" wirbt Peking mit Jubel-Berichterstattung. In Deutschland bieten Medien wie die Deutsche Presse-Agentur der Propaganda eine Plattform.
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#90 - 16.12.2018, 12:54 von Norbert1981

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Zitat von juergenhesse
Wir sind for 10 Jahren fuer 4 Wochen mit Rucksack von Daton, im Sueden bis in die Steppen im Norden, einschliesslich Peking und Schanghei durch China gereist. Man musste den Fleiss und die (wohl erzwungene) Sebstdisziplin und Fleiss der gewoehnlichen Chinesen bewundern. Aber, wie sagte Brecht, nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm. Auf dem Lande haben wir Kinder mit Kaminchen Kot als Murmeln spielen sehen. Auch die allgemeine Bevoelkerung konnte nicht an den Luxus der (Partei)bonzen teilnehmen. Wenn man Leute mit Schubkarren schwarze Steinkohle Brocken herumkarren sieht, haben die wohl auch keine Fernhheizung. Eine Mietwohnung fuer $5000/Monat kann sich selbst ein Universitaet Professor nicht leisten. Wir haben eine chinesische Universitaet besucht. Das grosse Problem, das chinesische Studenten haben, sie duerfen nicht versagen. Da wird das Parteibuch eingebueffelt, aber individuelles Denken wird nicht gefoerdert. Als (ex) Entwicklungs Ingenieur ist mir einiges um die Ohren geflogen, aus dem ich doch einiges gelernt habe. Leider nicht sehr uebertrieben, begehen Studenten leider immer noch Selbstmord, um den Eltern die Blamage zu ersparen. China klaut oder kauft, durch den Staat gefoerdert, Technologie und wir (ihr Deutschen auch) verscherbelt eure Technologie fuer billige Profite. Die Chinesen revangieren sich mit billigen Export Gueteren, die u.a. nicht unseren Bestimmungen gerecht werden. Walmart hier muss gerade 20000 Kinder sielzeuge zurueknehmen, weil der Blei Inhalt 20mal zu hoch ist u.s.w. Und jetzt die Wunder Eisenbahn, hoechstwarscheinlich mit geklauter westlichen Technologie. Gute Nacht Europa.
Noch am wichtigsten:

Vor 10 Jahren war China nur noch die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt (noch hinter Deutschland).

China war daher damals wirtschaftlich gesehen überhaupt nicht in der Lage, ein Mammutprojekt wie neue Seidenstraße zu leisten.

Das ist meiner persönlichen Meinung nach der wesentliche Unterschied zwischen vor 10 Jahren und heute.

#91 - 16.12.2018, 13:00 von yberion

Hier sind viele von China regelrecht besessen und bezeichnen ein Land, was Technologien von den Deutschen und USA klaut, als Technogische Führungsmacht, selten so gut gelacht. Ich gib euch ein Tipp, zieht mal für paar Jahre nach China, mal sehen ob es euch ohne Meinung immer noch so gut gefällt. Ja die Deutschen auf der Suche nach Geld, spielt Moral keine Rolle, nur der antiamerikanismus muss gepflegt und gehegt werden. Und die Liebe zu China und Russland in Foren offen bekundet werden. Nur dumm das 90% der China Produkte billige Kopien sind, die man BEI Amazon kriegt und die 1 Woche später den Geist aufgeben. Technogische Fortschritt hoch 10 nennt man das!
Das China 250% von BIP verschuldet ist, die Wachstumsraten von konstant 7 Prozent gefälscht sind, das die größte Immobilienblase der Welt geschaffen wurden ist, wird dabei wenig betrachtet oder der Fakt saß China BIP pro Kopf ungefähr bei 7000 Dollar pro Kop liegt und sobald man die Städte In China verlässt, nur Armut zu sehen ist samt kein Strom und fließend Wasser, ja das interessiert die China Famboys nicht. Lieber weiter huldigen, besser als Amerika wo der BIP pro Kop bei 55.000 Dollar liegt.. Europa sogar vor China liegt mit 25.000

#92 - 16.12.2018, 13:08 von HeisseLuft

Die koloniale Vergangenheit ist die Zukunft?

Zitat von kumi-ori
Dieser Artikel wirkt wie hilfloses Gemecker. Wir alle wollen, dass mehr Güter auf die Bahn kommen, aber bei uns streikt alle paar Wochen das Bahnpersonal. Wir alle wollen, dass weniger LKW aus Bulgarien und Litauen auf den Autobahnen fahren, aber das Einzige, was Deutschland zu Wege bringt, sind immer längere und länger dauernde Baustellen. Jetzt wird gekeift, dass die Chinesen es schaffen. Während deutsche Unternehmen überfordert sind, einen ganz normalen Flughafen zu bauen, verwirklicht China das, wovon wir seit Langem träumen.
Äh, nein. Das wäre nur dann so, wenn der Fokus der transeurasischen Bahnen darauf läge Güterverkehr von der Straße auf die Bahn zu bringen. Hier aber liest es sich allzu oft so, als läge der Fokus darauf die Überlandverbindungen sollten den bestehenden Schiffsrouten den Rang ablaufen.
Was a) Blödsinn ist, da viel zu teuer. Und b) keineswegs umweltfreundlich wäre. Und daher c) eben auch Häfen zum Konzept gehören - die weit mehr an Massenfracht transferieren werden.

"Aber sie gehören eben gerade noch so dem indogermanischen Ethnienkreis an und müssen deshalb gegen die bösen Ostasiaten verteidigt werden."
Wovon träumen Sie eigentlich nachts?

"Was die Autorin noch nicht weiß: in dreißig Jahren wird Sri Lanka zu China gehören. Nicht nach einem militärischen Überfall, die Chinesen werden es einfach kaufen."
Ach so, super. So wie Manhattan oder die Lüderitzbucht einst gekauft wurde. Tja, die Geschichte dreht sich wohl doch im Kreis.

Das als Zukunft zu verkaufen hat schon was... aber immerhin ein Post, der offen und ehrlich beschreibt worum es tatsächlich geht. Lob dafür.

#93 - 16.12.2018, 13:08 von hohnstein2016

D/Europa ist zu langsam das ist die Realität

Zitat von eunegin
Alles richtig, aber man sollte ganz klar erkennen, dass China "macht", während unsere Infrastruktur der 60er und 70er zerbröselt, die der 90er sich als wenig solide erweist und wir schon Probleme mit der Instandhaltung haben. Von zerredeten und wegdebattierten kleinen und großen Projekten ganz zu schweigen. Auch die Industrie strauchelt mit den neuen Zeiten, siehe VW, Daimler etc. Mit Großprojekten wie Bahnhöfen und Flughäfen brauchen wir gar nicht mehr anzufangen. Früher wurde auch hier gemacht, wobei der ein oder andere Fehler passiert ist. Jetzt vermeidet man scheinbar Fehler durch Schockstarre - das ist langfristig der größte Fehler. Deutschland hat den Anschluss schon verloren. Man sollte sich auch einmal trauen und visionär denken. Aber ein kleines Beispiel aus Berlin: hier schafft man es tatsächlich gleichzeitig (!) gegen Wohnungsnot, steigende Mieten und (!) Neubauprojekte und Dachgeschossausbauten zu demonstrieren. So kann man auch Berliner über die riesige Innenstadtbrache des ehem. Flughafens Tempelhofer Feld spazieren gehen sehen (das aus Angst vor Veränderung vollständig ungenutzt bleibt), die über das mangelnde Wohnungsangebot schimpfen. Deutschland. Wir müssen es China wahrlich nicht nachmachen. Aber überhaupt etwas machen, täte schon gut.
Habe seit 7 Jahren Beruflich mit und in China zu tun. Kann ihren Kommentar daher nur zustimmen. Im Grunde ist es wirklich so, während China macht, blockiert die Deutsche, bzw. Europäische "Endlosredereimentalität" vieles, vor allem das es schnell genug voran geht. Was die zerbröselnde Infrastruktur in Europa angeht gebe ich ihnen auch Recht. Wenn man heute von Asiatischen Metroplen wieder in Berlin landet, fühlt man sich jetzt schon wie in der Zeit zurück .versetzt Bei Großbauprojekten müßte auch in D rund um die Uhr garbeitet werden. Nur von Deutschland aus bekommt man nicht mit wie schnell sich die Welt verändert...nur wenn man selber in der Welt unterwegs ist, oder im Ausland arbeitet und die Entwichlung vor Ort selber sieht und vergleichen kann...

#94 - 16.12.2018, 13:32 von HeisseLuft

Fehleinschätzung

Zitat von medienskeptiker
Die Zeiten ändern sich. Mittlerweile ist man soweit,daß der Zugsverkehr schneller, wirtschaftlicher,ökologischer und sicherer sein wird. In den letzten 500 Jahren hat sich halt einiges geändert......es wird auch riedlicher werden. Wenn man bedenkt wie martialisch die wichtigsten Engpässe auf den Seerouten gesichert werden---von den USA, Der Völkermord im Jemen hat gerade damit zu tun. Silkroad ist Wasserwege Ja das projekt belt ist allerdings Verkehr ud Aufbau von Infrastruktur und Wirtschaftszonen auf dem Festland
"Die Zeiten ändern sich. Mittlerweile ist man soweit,daß der Zugsverkehr schneller, wirtschaftlicher,ökologischer und sicherer sein wird."
Sicherer als der Zugverkehr vor 100 Jahren. Aber nicht sparsamer und sicherer als die aktuelle Fernschiffahrt.

Zum Vergleich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Binnen...ergieverbrauch

Die Bahn schneidet schon beim Vergleich mit der - modernen - Binnenschiffahrt schlechter ab. Wie schlecht erst im Vergleich mit Containerschiffen? Was glauben Sie wohl, weshalb auch die Chinesen in riesenhafte Containerterminals investieren?


"Wenn man bedenkt wie martialisch die wichtigsten Engpässe auf den Seerouten gesichert werden---von den USA, Der Völkermord im Jemen hat gerade damit zu tun."
Ach, echt? Und womit hat dann der locker zehn mal so große Völkermord in Syrien zu tun? Und was war noch mal der Vorwurf in Richtung USA, warum sie sich in Afghanistan engagierten? Wie lautete der noch mal? Und warum wohl die massive Unterdrückung der Uiguren in Xinjiang durch China?

#95 - 16.12.2018, 13:38 von HeisseLuft

Ganz einfach

Zitat von zeisig
Ich wundere mich schon sehr über die Sicht auf die Dinge, wie sie dieser Artikel beschreibt. Da will sich ein Land ins rechte Licht rücken, na und? Was ist daran schlecht, ist das zu verurteilen? Wiir Deutschen haben uns Bescheidenheit und Zurückhaltung auferlegt. Um nicht zu sagen, wir stellen unser Licht unter den Scheffel und scämen uns für unsere Erfolge. Oder ist heutzutage noch jemand stolz auf unsere Autoindustrie?
Ganz einfach: ich muss nicht glauben, was jemand von sich behauptet, der sich und sein Vorhaben "ins rechte Licht rücken" will.
Ob das nun die deutsche Autoindustrie ist oder China.

#96 - 16.12.2018, 13:39 von bauklotzstauner

Zitat von HeisseLuft
Weil Schiffsverkehr über lange Strecken viel günstiger als jedweder Landverkehr ist, deshalb. Übrigens schon seit Jahrtausenden.
Nö. Es kommt - wie immer - auf die Situation an.

Wenn Sie es zB. schaffen, eine Schienenverbindung allein mit den unterwegs "eingesammelten" erneuerbaren Energien (Windkraftanlagen) zu betreiben, ist das Schiff komplett aus dem Wettbewerb raus. Denn Oberleitungen werden auch in 100 oder 1000 Jahren nicht über die Ozeane gepannt werden, um Schiffe anzutreiben.

Zudem ist der Zug in jedem Fall die erheblich schnellere Verbindung! Nicht nur daß Züge 2-4mal so schnell fahren wie Containerschiffe, und den direkteren Weg nehmen, sind sie auch logistisch absolut im Vorteil, da nix mehr umgeladen werden muß. Der Container geht beim Versender auf den Zug - und wird beim Empfänger abgeladen. Dazwischen wird nur umgekoppelt.

Demgegenüber stehen Containerriesen, deren Dimensionen längst alle vernünftigen Dimensionen sprengen. So soll in Hamburg demnächst eine Brücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, weil ihre Durchfahrtshöhe von 53 Metern (!!) "zu klein" geworden ist für die abartigen Riesen der Meere. Aber statt den Wahnsinn zu begrenzen, wird dann wohl als Nächsts mit Steuergeldern eine neue Brücke mit über 70 Metern Durchfahrtshöhe gebaut oder eine riesige Tunnelanlage. Das sind AUCH Kosten, die in die Rechnung einbezogen werden müssen!

Demgegenüber kann ein Container per Güterwaggon noch direkt im kleinsten Nest ankommen - wenn man die entsprechende Infrastruktur nicht weiter schleift, wie aktuell.

#97 - 16.12.2018, 14:02 von rudi_ralala

Zitat von Norbert1981
...China war daher damals wirtschaftlich gesehen überhaupt nicht in der Lage, ein Mammutprojekt wie neue Seidenstraße zu leisten....
Und Sie glauben wirklich China könnte sich das leisten bei einem Gesamtschuldenstand von 360 % bezogen auf das BIP?
Wobei das nur die offiziellen Zahlen sind. Zugegeben nicht wesentlich über den prozentualen Anteil der Schulden der USA und der Schweiz, nur dass die USA immer noch wesentllich mehr wirtschaftliche Schlagkraft besitzen als China.

#98 - 16.12.2018, 14:04 von juergenhesse

Zitat von Norbert1981
Eine Gesichte vor 10 Jahren? Haben Sie keine aktuelle Geschichte in den vergangenen jahren? Noch einige Beispiele hier zu nennen: Das chinesische Autobahnnetz ist das am schnellsten wachsende Autobahnnetz der Welt und seit 2011 auch das weltweit längste vor dem amerikanischen Interstate Highway-System (136000 km). Das chinesische Hochgeschwindigkeitszugnetz (über 25000 km inzwischen) ist zweimal so lang wie der Rest der Welt zusammen. In den vergangenen 5 Jahren wurden fast 500 neue Bahnhöfe für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut. Viele neue Bahnhöfe aus China sind übrigends größer als die Flughafen-Terminals in Frankfurt. China verarbeitete in 3 Jahren mehr Zement, als die USA im ganzen 20. Jahrhundert: http://www.gegenfrage.com/china-verarbeitete-3-jahren-mehr-zement-als-die-usa-im-ganzen-20-jahrhundert/ Könnten Sie glauben: die haben sich alle in den vergangenen 8 Jahren (aber nicht vor 10 Jahren) in China abgespielt
Ich verfolge China sehr genau, vor Allem, weil wir in Kanada eine Chinesische Invasion haben. Da kommt das Chinesische aus den Fugen. 22Millionen Villa in Vancouver fuer die inhaftierte Chinesin, Casino Rama Spielhallen sind von der chinesischen Spielwut volkommen uebernommen. Markham ist, einschliesslich Strassenschilder, voll Chinesisch. Leider muss ich sagen, dass es sich hier immer noch bewarheitet, nur wer im Wohlstand lebt, lebt (sicher) und angenehm. Sie haben wohl nichts von den Umerziehungs Lagern gehoert, wohin unliebsame Chinesen verschwinden. Und die gewaltsame Unterdrueckung im westlichen China. Die Diskrepanz swishen Reich und (immer mehr) Armen wird groesser und koennte eventuell zum grossen Problem fuer China werden.

#99 - 16.12.2018, 14:05 von garten94

zu 63#

Totaler Staat, total dem Kapital ausgesetzt auch. Der Westenhat in Afrika nieden Menschen geholfen, Chlorhühner sicher nicht. Wenn China die Wirtschaft dort ankurbelttun sie das Gleiche. Mal sehen, ob dabei der Wohlstand mit
wächst, dann muss man hier nachdenken, o esnicht besser ist, dass gut ausgebildete Fachkräfte nicht besser im Lande für Demokratiesorgen können. Wie das geht weißer CIA ganz gut.

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