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Flüchtlingspolitik: Die Toten des Seehofer-Putsches

AFP Mit seiner Agitation gegen Merkel befördert Seehofer eine Politik, die Tausende von Opfern fordern wird. Er kann sich dabei auf Intellektuelle wie Rüdiger Safranski berufen, islamophobe Vorboten aus der Mitte des akademischen Milieus.
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#10 - 17.06.2018, 10:26 von freiheitimherzen

Linksideologische Scheuklappen

Der SPIEGEL behält am Ende doch seine linksideologischen Scheuklappen auf.

Da könnt Ihr noch so viele Befragungen Eurer Leser machen. Solange Euch die Ideologie wichtiger ist als die Realität - und zwar die ganze, nicht die bevorzugte, solange werdet Ihr auch an Euren Lesern vorbei schreiben.

Viele Grüße

#11 - 17.06.2018, 10:31 von bergerpe

Safranski:

Der Philosoph Rüdiger Safranski ist ein unbequemer Geist. Und fragt sich unerschrocken: Wenn Publizistik zu Pädagogik wird und Politik zu Selbstbeschwichtigung, wo bleibt dann die offene Gesellschaft?

#12 - 17.06.2018, 10:36 von nomen obsoletus

Islamophobie, soso

Zitat: "Wenn aber jemand das Zusammenleben von verschiedenen Kulturen und Religionen nicht für möglich hält, dann ist das nicht realistisch, wie er selbst sagt, es ist auch nicht eurozentrisch oder nationalistisch, es ist rassistisch und islamophob."

Der Autor hält demnach das Zusammenleben ALLER Kulturen und (besser hätte es wohl "oder" geheißen) für möglich.
Damit auch mit dem Kali-Kult, Taliban, IS, Kannibalen, aztekischen Menschenopferern oder Pol-Pot-Kommunisten? Immerhin ja sämtlich "Kulturen" bzw. "Religionen".

#13 - 17.06.2018, 10:40 von xxgomeraxx

Hirn ausschalten ....

scheint wieder einmal die Parole zu sein! Wenn Frau Merkel "die halbe Welt" zu uns einlädt ... muss man sich nicht wundern, dass größere Teile der Bevölkerung das nicht wünschen. Weder kann Deutschland "alles Elend dieser Welt" ändern noch ist Deutschland dafür verantwortlich! Seit drei Jahren will Frau Merkel eine "gesamteuropäische Lösung" finden ... es wird keine geben. Offensichtlich sitzen in den Redaktionsstuben Leute, die sich mit der Geschichte und/oder der Realität "gestritten" haben! Ja, Ungarn war jahrhundertelang ein Bestandteil des Osmanischen Reiches und damit unter muslimischer Oberhoheit ... wie Rumänien, Bulgarien, Griechenland oder die Länder des ehemaligen Jugoslawiens. Und man hat mit dieser muslimischen Herrschaft nicht immer allerbeste Erfahrungen gemacht! Auch Völker haben ein historisches Gedächtnis! Dürfen nur Muslime sich an die Kreuzzüge der Christen erinnern ... und daraus herleiten, dass die heutigen Christen/westlichen Europäer angeblich noch genauso schlimm sind wie diejenigen, die damals im "Heiligen Land" und den angrenzenden Landstrichen wüteten? Europäer haben gefälligst ihre negativen Erfahrungen "runter zu würgen" und nur freundlich zu lächeln? In den allermeisten muslimischen Ländern gibt es keine demokratischen Rechte und Freiheiten, keine Gleichberechtigung der Geschlechter, keinen Schutz für Andersdenkende und -lebende? Auch das prägt Menschen, die hierher kommen und macht ihnen die Eingewöhnung an hiesige Verhältnisse schwer, wenn nicht gar im Einzelfall unmöglich! Und ja, es sind Christen von muslimischen Mitflüchtlingen ersäuft worden ... stand in der Presse ... oder wollen Sie nun sagen , dass wäre alles nicht wahr? Darf man nicht fragen, warum immer wieder ausgerechnet die Ausweispapiere "verschwunden" sind ... aber teure Handys und viel Bargeld es bis hierher geschafft haben? Warum werden so wenige als Asylanten anerkannt? Etwa weil doch die Mehrzahl nur ökonomische Gründe hat? Weil vielfach gelogen wird, dass sich die Balken biegen? Wir müssen etwas gegen die Fluchtgründe tun ... keine Frage. Es wird auch länger dauern, bis das dann wirkt. NUR ... lassen wir die Dinge weiter so, wie sie momentan sind, haben wir bald eine AfD-Regierung in Deutschland! Ich glaube nicht, dass es das ist, was Sie wollen. Denn wenn ich mich an die Geschichtsbücher, die ich gelesen habe, erinnere, waren es auch die kritischen Journalisten, neben den Kommunisten, Sozialisten, den Bürgern, die aus persönlichen Gründen gegen Nazis waren, die als Erste gejagt, eingesperrt und z.T. getötet wurden! In dieser Hinsicht ... bitte, tun Sie sich und den Lesern einen Gefallen ... lesen Sie die Geschichte nach und hören bitte auf, jeden mit gegensätzlicher Meinung in die rechte Ecke schubsen zu wollen!

#14 - 17.06.2018, 10:42 von m-zmann

Herr Dietz hat doch irgendwie Recht.

Allerdings wohl nicht so, wie er denkt.
Die bisher Zehntausenden Toten im Mittelmeer sind auch desßhalb gestorben, weil Seehofer nicht schon vor Jahren (!) gegen die "Herrschaft des Unrechts" (Seehofer) "geputscht" hat...
Mir fällt als historische Parallele dazu jedoch nicht der Kapp-Lüttwitz-Putsch ein, sondern eher die Helden des 20. Juli 1944. Auch sie haben viel zu lange gezögert und blieben leider (!) erfolglos. Ob Herr Dietz die Millionen Toten in den Konzentrations- und Vernichtungslagern, die Gefallenen und die getöteten Zivilisten daher auch den Helden des 20. Juli 1944 anlasten würde?

#15 - 17.06.2018, 10:46 von demokratie-troll

Es gibt kein Menschenrecht auf Masseneinwanderung

Zitat: "...Entscheidung von Angela Merkel im Sommer 2015, die Grenzen für die Geflüchteten offen zu lassen und nicht zu schließen." Mit dieser Entscheidung und all ihren Folgen hat sich Merkel ins Geschichtsbuch eingetragen. Das Urteil darüber wird gesprochen werden.

Das Asylrecht wurde bereits als Irrtum erkannt, als die Drittstaatenlösung verbindlich geregelt wurde: Wer nicht direkt aus einem Verfolgerland kommt, sondern bereits andere Grenzen passierte, kann sich nicht darauf berufen, dass er kein Visum beantragen konnte, um legal einzureisen. Er ist ein illegaler Grenzbrecher, wenn er ungebeten unser Land betritt.
Merkel hat also die Grenze geöffnet, nicht um dem Menschenrecht auf Asyl Genüge zutun, sondern um eine ungeregelte Masseneinwanderung zu provozieren. Nach der Affäre um die weinende Palästinenserin, wo öffentlich der Sentimentalität gehuldigt wurde, dachte sie, es käme gut an, aus einer derartigen Sentimentalität heraus Politik zu machen. Man drückte aufs Gefühl der Wählerschaft. Das Gutmenschentum wurde erfunden.

Seit vielen Jahren schon wird der Seenotrettungsdienst als Instrument der Masseneinwanderung missbraucht. Wer auf seetüchtige Selbstmörderkähne steigt, um sich durch den Rettungsdienst anderer Staaten ins Land seiner Wahl transportieren zu lassen, verdient nicht unsere Anteilnahme, sondern sollte postwendend an den Ausgangsort seiner Überfahrt zurücktransportiert werden. Wer selber absichtlich das Feuer legt, um sich retten zu lassen, missbraucht ja bekanntlich auch die Feuerwehr, statt sich ihrer legitim zu bedienen. Keine Ahnung, wie man das gut und gerechtfertigt finden kann.
Es ist logisch, dass man solche Leute, die schon mit der Einreise als Gesetzesbrecher und Lügner auftreten, wenn sie "Asyl" und "Hilfe" schreien, nicht wirklich bei sich haben will, sondern dahin, woher sie gekommen sind.

Selbstverständlich ist es ein Menschenrecht, aus seiner Heimat nicht vertrieben zu werden. Nur ist dafür der UNO-Sicherheitsrat zuständig, der Sanktionen aussprechen und zur Not militärische Mittel erlauben muss, die Vertriebenen wieder zurückzuführen, und wenn er das Menschenrecht anders nicht durchsetzen kann, muss er eben Schadensersatz von den Vertreiberländern dafür einfordern, dass andere Staaten durch Masseneinwanderung in Mitleidenschaft gezogen werden.
Seehofer jedenfalls ist für derartige Weltprobleme der letzte, der zuständig ist. Er hat keine Eingriffsrechte fürs Ausland, und Deutschland hat als Weltkriegsverlierer ohnehin keine Handlungsperspektive zur Weltverbesserung im Sicherheitsrat, es sitzt da allenfalls am Katzentisch bei den wirklich Mächtigen. Seehofer ist in Deutschland nur zuständig für eine funktionierende Grenzsicherung.

#16 - 17.06.2018, 10:57 von KlausP22

zusätzliche Tote durch den "Seehofer-Putsch" ?

Woher sollen denn die zusätzlichen Toten durch den sogenannten Seehofer-Putsch kommen? Wer sich auf unsicheren Booten in Gefahr bringt, der macht das doch nicht wegen Seehofer, sondern weil nach der bisherigen Politik eine gute Chance besteht aus "Seenot" gerettet und dann nach Europa gebracht zu werden. Daran würde auch eine Abweisung an der deutschen Grenze nicht das geringste ändern. Es würde sich aber etwas ändern, wenn man mutwillig/leichtsinnig in Seenot geratene in das Abfahrtsland zurückbringt, statt nach Europa. Dann würde das Besteigen der Schlauchboote sinnlos und weniger würden das Risiko eingehen wodurch auch weniger sterben würden.

#17 - 17.06.2018, 11:01 von JottEmmJott

Sichere Grenzen retten Leben

Der Autor liegt grundlegend falsch in seiner Annahme, dass eine konsequente Schließung der Außengrenzen zu mehr Toten führt. Ein jeder der sich wünscht nach Europa zu gelangen, aber sicher ist, dass er nicht hineinkommt, wird sich wohl kaum auf den gefährlichen Weg machen. Anders sieht es momentan aus: Migranten aus aller Welt wissen, dass sie nicht abgewiesen werden, und machen sich deshalb erst auf die Reise.

#18 - 17.06.2018, 11:04 von Leonia Bavariensis

Nannte man das nicht früher . . .

Anarchismus gepaart mit Nihilismus?

#19 - 17.06.2018, 11:05 von marlo7

Seehofer ist mein Held mit Grips im Kopf

Es kommen nur die,die es sich leistem können.
Viele Milliarden,die Afrika gebrauchen könnte ,fliessen in die Schlepper kassen.
Und diese Schlepper Gelder fliessen in illegale Geschäfte.Damit Zerstört sich Europa selbst.

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