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Fußball-Biopic "Trautmann": Der Krieg zeigt keine Spuren

SquareOne Entertainment Vom Fallschirmjäger zum englischen Pokalhelden: Marcus H. Rosenmüller verkitscht in seinem Filmporträt die Geschichte von Torwartlegende Bert Trautmann und spielt dessen Nazi-Vergangenheit herunter.
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#1 - 14.03.2019, 19:06 von Ickerbocker

Absurd

Was denn für eine "Nazivergangenheit"? Nur weil sich jemand mit 17 zur Wehrmacht gemeldet hat? Nicht jeder deutsche Soldat war ein Nazi. Man hat halt für sein Land gekämpft. Das war völlig selbstverständlich.

#2 - 14.03.2019, 19:07 von japhet

Geht es einen Nummer kleiner?

In der Hitlerjugend war zwischen 1933 und 1945 fast jeder deutsche Knabe. Sich freiwillig zur Wehrmacht zu melden, war wohl auch eher normal - zumal es eine Wehrpflicht im großdeutschen Reich gab und man es sich sowieso nicht aussuchen konnte. Daraus gleich einen unbelehrbaren Rassisten zu konstruieren erscheint mir überzogen. Warum soll es nicht glaubhaft sein, dass nach dem Krieg die meisten selbst erschrocken waren über das, was ihr Land, ihr „Führer“ und sie selbst angerichtet hatten?

#3 - 14.03.2019, 19:36 von Schebby

Na sowas

Der Mann hat tatsächlich als Fallschirmjäger gerötet, statt sich selbst erschiessen zu lassen? Das muss ein echter Nazi sein, gar kein Zweifel.

#4 - 14.03.2019, 19:36 von TomTheViking

oh Gott wie viel moralische Überhöhung den noch?

"Hitlerjunge - mit 17 Jahren zum Militärdienst - als Fallschirmjäger tötete"

Ja - also in der Zeit eine vorbildliche Biographie.

So wie heute Klima-Ideologen durch die Gegend laufen und "gefeiert" werden. Nun ja zumindest von höchst offizieller und medialer Seite in diesem Land.

Maßlose Ideologisierung auch in diesem Land bringt es mit sich, das die Sicht auf die Welt und was diese im innersten zusammen hält verstellt zumindest verschoben wird.

Hat sich der Autor einmal gefragt warum er damals zum Chefredakteur des "Stürmers" aufgestiegen wäre? Nee? Sollte er aber mal.

#5 - 14.03.2019, 19:39 von TaunusT

Sie lesen Spon - was erwarten Sie? Da muss die Moralkeule geschwungen werden. Einfach einen Film rezensieren, das geht nicht.

Ich wäre übrigens überrascht falls dieser Kommentar nicht der Zensur zum Opfer fallen sollte.

#6 - 14.03.2019, 20:07 von iwes69

Ahh, Fußball. Der große Wundenheiler der Geschichte. Damit lässt sich die Vergangenheit so schön gerade erzählen. Aus "die Nazis" (bis 1945) werden wieder "Wir" (ab 1954) und aus einem Ex-Fallschirmjäger ein englischer Fußballheld und Völkerverständiger. Das alles kann der Fußball...

#7 - 14.03.2019, 20:09 von Lankoron

Gibt es irgendwelche Belege

für eine "Nazi"-vergangenheit, für seine Verwicklung in irgendwelche Verbrechen? Oder war er einfach nur ein von seiner Zeit und seinem Umfeld geprägter normaler Jugendlicher, der inmitten des Nationalsozialismus, geprägt von Jungvolk und Hitlerjugend aufwuchs? Ganz ehrlich....schwingt nicht einfach eine Nazikeule über jedem, der im 2. WK Soldat war (auch wenn anscheinend ein guter, wie seine Auszeichnungen und seine Beförderungen vermuten lassen). Vielleicht war er auch ein guter Soldat, weil er schon vor seinem Eintritt ein ausgezeichneter Sportler war....

#8 - 14.03.2019, 20:17 von nils1966

Pow

Etwas launig, der Artikel;
Wenn man Kriegsgefangener ist, dann deshalb, weil man als Soldat gefangen genommen wurde.

Folglich ist man mutmaßlich in soldatische Tätigkeiten und Aktionen verwickelt gewesen; was automatisch bedeutet, daß man wohl auch auf den Gegner geschossen haben wird (zumal in einer Elitetruppe).


Sowas ist eigentlich allgemein bekannt, oder etwa nicht ?

#9 - 14.03.2019, 20:26 von Teile1977

Freiwillig gemeldet

Ich möchte anmerken das wenn man sich freiwillig zum Militärdienst meldete, man sich die Truppe aussuchen durfte, bei eingezogenen würde man zugeteilt, das konnte dann auch die SS oder die U-Bootfahrer sein. 1944 war beides nicht so prickelnd, als Falschirmjäger war die Überlebenschance aufgrund der langen Ausbildung einfach besser. Bis man fertig war hat es die Hälfte des eigenen Jahrgangs schon an der Ostfront erwischt.

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