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Gorki-Intendantin Langhoff : "Es ist an der Zeit, dass wir Frauen die Macht ergreifen

picture alliance/ Soeren Stache Warum #MeToo keine Revolution über Nacht ausgelöst, aber einen feministischen Marathon losgetreten hat - darüber spricht Shermin Langhoff, eine der wichtigsten Frauen des deutschen Theaters.
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#1 - 12.10.2018, 21:19 von hestephan

Die Sache ist

ein von Medien und drei Twitter Nutzerinnen veranstalteter Sturm im Wasserglas.

#2 - 12.10.2018, 21:39 von ramon

Vielleicht hätte der Interviewer nachfragen können, was die Interviewte mit toxischer Männlichkeit meint.

#3 - 12.10.2018, 21:48 von gluonball

Jaja die Schwarmintelligenz

Oder auch der wütende Mob genannt. In Indien sieht man schön wozu das führt. Aber klar wenn einem nichts einfällt und man wenigstens weiß, dass man auch keine Antworten hat, ok.

#4 - 12.10.2018, 21:50 von gs310167

"Machtergreifung"...

... das sagt eigentlich schon alles.

#5 - 12.10.2018, 22:02 von im_ernst_56

"Und ich glaube, dass es nach 3000 Jahren an der Zeit ist, dass wir Frauen die Macht ergreifen. Aber wir müssen diese Macht nutzen, um die Gesellschaft für alle zu öffnen."
Das klingt für mich wie die Forderung nicht nach der Hälfte der Macht, sondern nach der ganzen Macht. Schön, dass jemand die Katze aus dem Sack lässt. Man hätte Frau Langhoff fragen können, wie Sie denn die Männer zu überzeugen will. Und ob sie nicht den Einfluss des Theaters etwas überschätzt.

#6 - 12.10.2018, 22:31 von klogschieter

Ich möchte bitte nicht:

Dass irgendwer irgendeine Macht ergreift. Da kommt erfahrungsgemäß nur riesengroßer Mist bei raus, und wer mit dergleichen Begrifflichkeiten herumschwadroniert, der- oder demjenigen gehört auf die Fingerchen geklopft. Andererseits, lieber Mitforist Nummer 2 "Ramon", langt es dicke, an irgendeinem x-beliebigen Tag welches halbwegs seriöse Nachrichtenmedium auch immer zu konsultieren, und Ihnen fliegt die toxische Männlichkeit nur so um die Ohren. Es wäre mindestens einen möglicherweise höchst erfolgsversprechenden Versuch wert, wenn sich zukünftig überwiegend Frauen um den dampfenden Haufen kümmerten, den wir Männer im Begriff sind aus der Welt zu machen. Schlechter kann es die Damenwelt ja gar nicht hinkriegen, und wer weiß, vielleicht machen sie es besser.

#7 - 12.10.2018, 22:42 von Rodini

Der Titel sagt alles

Es geht um Macht. Ich komme sehr gut damit klar, das Frauen nicht als Menschen 2ter Klasse behandelt werden und vor sexuellen Übergriffen geschützt sind ,dafür werde ich immer stimmen.
Aber es geht wohl doch nur um die Machtfrage, was ich bei der metoo-Debatte schon lange befürchtete. Endlich mal eine, die das offen ausspricht. Damit leistet sie metoo einen Bärendienst.
Wer die Machtfrage stellt, hat nichts verstanden , egal ob männlich oder weiblich.

#8 - 12.10.2018, 22:44 von danischnuffi

Hmm

Die gute Frau scheint zu vergessen, daß diese Gleichberechtigung die es für sie ja nicht zu geben scheint...
ihren Ursprung in der Toleranz des westlichen Mannes hat.
Sie basiert darauf, daß unsere westlich und christlich geprägten Vorfahren (Frau und Mann) sich gegenseitig achteten und respektierten und so gemeinsam durchs Leben gehen wollten.
Leider scheint das diese Radikale vergessen zu haben und viele andere auch.
Denn wenn ich mir die Welt so anschaue...und das was in anderen Ländern passiert...sollten wir viele Dinge nicht als selbstverständlich betrachten und sie erst recht nicht für den eigen Frust und Hass instrumentalisieren.

#9 - 12.10.2018, 23:12 von ingeluisebartelt

Toxische Maskulinität wird von Frauen

unbewusst bevorzugt, solange sich diese nicht gegen die eigene Frau richtet, also zivilisiert und beherrscht daherkommt. Die netten Männer haben es immer am schwersten bei eine Frau zu landen. Du glaubst das nicht? Dann schau dir deinen Vater an!

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