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Kultur

Neuer "Asterix"-Band:: Witze, die fallen wie Pferdeäpfel

Les Éditions Albert René/ Ehapa Eine Hülle ohne Herz: Warum sich der neue Band "Asterix in Italien" als Enttäuschung entpuppt - und wie die Reihe der Genialität des Originals vielleicht wieder näher kommen könnte.
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#30 - 21.10.2017, 16:11 von h.hass

Asterix im Skrotum

Traurig, wie diese einst überragende Serie in öder Beliebigkeit versumpft und wie der geniale, hintergründige Humor von Goscinny ("Das ist ein Alexandriner!") durch dümmliche Flachwitze ersetzt wird. Macht aber nix. In den nächsten 100 Jahren werden wir noch 50 weitere "Asterix"-Abenteuer zu lesen kriegen.

#31 - 21.10.2017, 16:48 von trimalchio

Dem stimme ich zu

Zitat von wjatscheslaw_m._steiner
Genialität lässt sich nun mal nicht kopieren. Auch die ersten Bände, die Uderzo allein machte, kamen nicht einmal ansatzweise an die Qualität ihrer Vorgänger heran. Aber zumindest waren sie noch lesbar und blieben den Charakteren halbwegs treu. Ab "Obelix auf Kreuzfahrt" habe ich die Welt der Gallier nicht mehr verstanden. Und die letzten Bände waren flacher als das Wattenmeer. Heute scheint es nur noch ums Abkassieren zu gehen. 12 Euro für ein Softcover sind vollkommen indiskutabel. Ich freue mich, dass es den alten Asterix gegeben hat.
Ich besitze immer noch die alten Asterix-Bände und lese sie heute noch. Die Genialität war mit dem zu frühen Tod Rene Goscinnys vorbei. Albert Uderzo hat dann zwar flachen Homor, aber immer noch tolle Zeichnungen geliefert. Das neue Team kommt an beide nicht ran, es macht nach ihrem dritten Band auch nicht den Eindruck, dass es besser werden wird.
Seien wir also dankbar, was wir an den alten Bänden immer noch haben!

#32 - 01.11.2017, 21:35 von Neandiausdemtal

Große Zeiten......

Große Zeiten dauern nicht ewig. Schon klar, dass nach dem viel zu frühen Tode Goscinnys die "Asterixe" nicht besser geworden sind, aber kontinuierlich schlechter wurden sie auch nicht. Es gab immer mal wieder "bessere".
Mein Französisch reicht nicht aus, um den org. Wortwitz beurteilen zu können. Daher weiß ich auch nicht, ob es gar möglich ist, dass die deutsche Übersetzung derart viel Einfluß auf die Textqualität hat(te), wie seinerzeit Erika Fuchs bei Donald, Onkel Dagobert usw..
Fest steht aber, dass die Zeichnungen schlechter und vor allem langweiliger geworden sind.
Das war dann auch mein letzter Asterix nach 45 Jahren, denn dieser war wirklich "Kappes". Alea jacta est!

#33 - 08.11.2017, 20:48 von Hosterdebakel

Sehe

Zitat von lukas.12
Wenn ich solche Verrisse lese, tun mir die Autoren immer ein wenig leid. Ich habe ein lustiges, unterhaltsames Heft gelesen, dass mich einige Male zum Lachen gebracht und nie gelangweilt hat. Ist es vielleicht nicht gar so großartig wie die ganz alten Hefte? Möglich. Ist es aber besser als die letzten paar Bände von Uderzo (sagen wir mal ab Nr. 29 oder 30)? Definitiv. Und solange Asterix das aktuelle Niveau halten kann (ich war mit allen drei Heften der neuen Autoren zufrieden), freue ich mich über jedes Weitere. Zu fordern, dass Asterix eingestellt wird oder dergleichen ist arrogant und Ausdruck einer schlimmen Verbitterung der Verriss- Autoren, die mir, wie eingangs erwähnt, deswegen sehr leid tun. Sie sollten nur nicht denen, die an den neuen Heften auch ihre Freude haben, den Spaß verderben.
ich ähnlich, natürlich ist mit dem Wechsel auf ein neues Zeichner/Autorenteam ein gewisser Wandel einhergegangen, aber im großen und ganzen fand ich diese Bände gelungen und bereits auf den ersten Seiten des aktuellen Bandes gab es genügend Stellen bei denen ich lachen konnte. Leider kam ich erst dazu die Ausgabe letzte Woche zu kaufen und immer noch nicht dazu sie in Ruhe ganz zu lesen.
Die Zeichnungen finde ich sehr getroffen und die Übersetzung (da ich das Original nicht kenne und leider kein französisch lesen kann) empfinde ich als treffend für den deutschsprachigen Raum.
Lediglich das "Lettering" empfinde ich als etwas klein bzw. schlecht zu lesen, das darf man aber nicht den Zeichnern Textern (alleine) vorwerfen.

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