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Leben und Lernen

Ersti-Wochen an Unis und FHs: "Es knallt und stinkt"

Jane Barlow/ dpa Mit 300 Leuten die Altstadt stürmen, Morde nachstellen und trinken, trinken, trinken: Bei den aktuellen Einführungswochen wird Erstsemestern ganz schön viel zugemutet.
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#1 - 04.04.2019, 09:28 von Eisenvater

Tssss

Sogar zum Saufen brauchen die heut schon ne Einführung. Luschen.

#2 - 04.04.2019, 09:42 von eristtotjim

Wenn ich das so lese ...

... wundere ich mich nicht mehr, das immer jüngere und vor allem forsche „Führungskräfte“ in deutschen Unternehmen und Institutionen mit teils spinnerten Ideen Einzug halten.

Denen sollte man die Studienberechtigung entziehen und Leuten den Vorzug geben, die wirklich was lernen und später leisten wollen ...

#3 - 04.04.2019, 09:51 von loeweneule

Zitat von Eisenvater
Sogar zum Saufen brauchen die heut schon ne Einführung. Luschen.
Betreutes Saufen.

#4 - 04.04.2019, 10:03 von blueshift774

Lustig...

Das verstehe ich überhaupt nicht mehr. Mein erster Tag auf der Hochschule startete um 8.00 mit 2 Stunden Experimentalphysik und anschließend mit 2 Stunden Analysis. Nachmittags gab's die Einteilung in das physikalische Praktikum. Dort erfuhr man, wo die Bibliotheken sind, wo die Kantine war und wo man in Übungsräumen arbeiten konnte. Dann ging's "steil los", Tag für Tag...

#5 - 04.04.2019, 10:09 von ich2010

Zitat von eristtotjim
... wundere ich mich nicht mehr, das immer jüngere und vor allem forsche „Führungskräfte“ in deutschen Unternehmen und Institutionen mit teils spinnerten Ideen Einzug halten. Denen sollte man die Studienberechtigung entziehen und Leuten den Vorzug geben, die wirklich was lernen und später leisten wollen ...
Spaß haben UND lernen funktioniert. Sogar besser als verkrusteter und verschulter Uni Alltag aus dem letzten Jahrhundert.

und diese Jungs und Mädels sind diejenigen, die Änderungen bewirken und Kreativität in den Unternehmensalltag bringen. Fortschritt erreicht man nicht mit verstaubten Managementmethoden aus dem 50ern.

#6 - 04.04.2019, 10:09 von sponcon

Und wann war das?

Zitat von blueshift774
Das verstehe ich überhaupt nicht mehr. Mein erster Tag auf der Hochschule startete um 8.00 mit 2 Stunden Experimentalphysik und anschließend mit 2 Stunden Analysis. Nachmittags gab's die Einteilung in das physikalische Praktikum. Dort erfuhr man, wo die Bibliotheken sind, wo die Kantine war und wo man in Übungsräumen arbeiten konnte. Dann ging's "steil los", Tag für Tag...
War bei mir ähnlich. Viel Zeit zum Luftholen gab es nicht. War allerdings von 1980 bis 84.

#7 - 04.04.2019, 10:27 von Ökofred

1981

Zitat von sponcon
War bei mir ähnlich. Viel Zeit zum Luftholen gab es nicht. War allerdings von 1980 bis 84.
An der TU Berlin gab es in den 70ern und 80ern bereits Einführungswochen von der Fachschaft, aber eine Woche BEVOR dem offiziellen Start, denn dann hatte man tatsächlich keine Zeit mehr.
Ich vermute das ist heute genauso, der Start ist einfach eine Woche vorgezogen.

#8 - 04.04.2019, 10:58 von Frida_Gold

Zitat von Ökofred
An der TU Berlin gab es in den 70ern und 80ern bereits Einführungswochen von der Fachschaft, aber eine Woche BEVOR dem offiziellen Start, denn dann hatte man tatsächlich keine Zeit mehr. Ich vermute das ist heute genauso, der Start ist einfach eine Woche vorgezogen.
Ich habe Ende der Neunziger studiert, damals begannen die Orientierungswochen immer ca. 14-10 Tage vor Vorlesungsbeginn. In der Zeit konnte man mit den Fachschaften sprechen, es gab Feten und teils sogar Ersti-Wochenenden, um Kontakte zu knüpfen. Zum Vorlesungsbeginn dann noch die offizielle Ersti-Party und dann natürlich erstmal nichts mehr, weil die Veranstaltungen ja liefen.

Für mich persönlich war das nichts, aber ich weiß, dass viele gerne teilgenommen haben. Viele waren aus der ganzen Republik hergezogen, das erste Mal weit weg von der Heimat, erste eigene Wohnung bzw. WG-Zimmer - für viele Menschen ist dies offenbar ein guter Weg, um eine neue Heimat zu erobern.

#9 - 04.04.2019, 11:06 von isi-dor

Nur wenige gehen Saufen. Die meisten hocken in Brücken-, Sprach- oder Vorkursen, damit sie auf den Stand gebracht werden, um einer Vorlesung folgen zu können, insbesondere in den MINT- und Sprachfächern.

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