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Leben und Lernen

Fehlende Schulpsychologen: Mangelverwaltung schulischer Probleme

DPA Ein Schulpsychologe für knapp 7000 Schüler - das ist der mickrige Schnitt in Deutschland. Eine ausreichende Unterstützung von Kindern, Eltern und Lehrkräfte ist da kaum möglich. Und in einigen Bundesländern ist es noch schlimmer.
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#1 - 16.07.2019, 12:10 von dirk.resuehr

Decouvrierend

Offenbar erziehen Eltern ihre Kinder zu Schulversagern oder- Verweigerern. Können oder wollen ihre Kinder in schulischen Belangen nicht unterstützen. Da fragt man sich, wes Geistes Kind diese Eltern sind. Völlig unbekannt aus der "alten" Zeit. Kinder einer sehr unexakten Wissenschaft zu überlassen ist nicht nur armselig, nein, gefährlich. Man sollte sich den Wandel der psychologischen Meinungen im Zeitablauf ansehen. Danach sind alle bekloppt, sexuell frustriert, Mamasöhnchen oder Daumenlutscher und Bettnässer. Sicher gibt es Menschen, die einen Psychologen nötig hätten, oder einen Psychiater, nur, die sind Präsident.

#2 - 16.07.2019, 12:14 von SaveTimE

Mehr Psychologen

Ist auch besser für die Lehrer und deren Lehrmethoden. Sie sind ja auch nur Küchen-Psychologen und Halb-Pädagogen. Frage mich wer mehr Betreuung braucht... Schüler oder Lehrer?

#3 - 16.07.2019, 12:20 von max-mustermann

Nichts neues in dem Land in dem wir laut Merkel alle gerne leben, alles ausgesessen, kaputtgespart und der schwarzen Null geopfert. Aber "Deutschland geht es gut", es ist zum ko...

#4 - 16.07.2019, 12:20 von fördeanwohnerin

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"Ein Schulpsychologe für knapp 7000 Schüler - das ist der mickrige Schnitt in Deutschland. Eine ausreichende Unterstützung von Kindern, Eltern und Lehrkräfte ist da kaum möglich...."
Kaum? Das ist wohl eine Untertreibung. Sie ist nicht möglich.

#5 - 16.07.2019, 12:28 von Streifenhörnchen15

Schön für sie...

Das ist ja erfreulich für Sie, dass Sie mit den üblichen Problemen des Alltags so gut klar kommen. Es hat anderen Menschen aber durchaus schon geholfen, in schwierigen Situationen mit ausgebildeten Dritten über die Belastungen und Probleme zu sprechen. (Man kann alles versuchen allein durchzustehen, es ist aber nicht zwingend.) Und wenn man dann so an Schüler denkt... Prüfungsangst, Mobbing, Gewalt, Hänseleien wegen Segelohren, Hautfarbe oder schlechter Noten, Scheidungskinder (ob bereits getrennt oder in Anbahnung)... es gibt so viel, was Kinder vorübergehend aus der Bahn werfen kann, da tut man sich als Gesellschaft was Gutes, wenn man dort Unterstützung anbietet. Das hat natürlich auch nichts mit unexakter Wissenschaft zu tun, aber viele Psychologen sind ihnen bestimmt verbunden für diesen ungefragten Tiefschlag.
Na klar "früher ging es auch ohne", aber schauen sie sich die Welt an, "früher" wurde auch vieles versäumt.

#6 - 16.07.2019, 12:37 von so-long

Die Mangelverwaltung

findet wohl eher im Elternhaus statt.

#7 - 16.07.2019, 12:39 von stefan.p1

Das die Personaldecke

in allen Bereichen des öffentlichen Dienst auf Kante genäht ist wissen wir spätestens seit dem Staatsversagen in der Flüchtlingskrise. Das wir ein Mangel an Schulpsychologen haben ist nur ein weiteres Beispiel. Eigentlich eine Schande für ein so reiches Land,das es seine Mitarbeiter so schlecht bezahlt - ansonstengäb es diese Probleme nicht.

#8 - 16.07.2019, 12:50 von sunnys1deup

Am Thema vorbei

Als Mutter von zwei Kindern wäre ich froh, wenn es Unterricht nach Stundenplan geben würde. Fehlende Psychologen sind ein Problem, aber das Grundproblem liegt meiner Ansicht nach in dem gesamten Schulsystem. Warum sind Lehrer nicht mehr in der Lage in Vertretungsstunden den Stoff der Schulstunde zu behandeln. Stattdessen werden Sudoku-Blätter oder Rätzel-Blätter ausgeteilt. Toll auch die neu eingeführten EVA-Stunden: Lehrer vorne (vorzugsweise korrigierend) und Schüler müssen sich ein neues Thema selbst erarbeiten. Das gilt übrigens in der Statistik als vollwertiger Unterricht. Den erklärenden Unterricht dürfen Eltern oder Nachhilfe-Studios (falls man es sich leisten kann) daheim nachholen. Das hängt viele Schüler ab. Der Frust entlädt sich dann auch in der Schule. Bei uns fehlen an den Schulen nicht nur Psychologen, sondern auch Lehrer, die für Schüler für schulische Fragen auch ab Mittag erreichbar sind.. bis zum Dienstschluss... so wie bei uns in der Arbeit auch.

#9 - 16.07.2019, 13:09 von Newspeak

...

Auch wenn frueher nicht alles besser war, muesste sich man doch mal fragen, wieso 50 Jahre lang Schueler in Deutschland erfolgreich unterrichtet werden konnten, ohne dass es eines Schulpsychologen bedurfte? Wieso kann man nicht aus der Vergangenheit lernen? Wieso kann man sich funktionierende Systeme nicht von Nachbarlaendern abschauen? In Deutschland ist man staendig am Herumpfuschen, entweder man verschlimmbessert funktionierende Systeme oder ist selbstgerecht beratungsresistent. Die ganze Kultusbuerokratie gehoert auf den Muell. Das Einzige, was dort regelmaessig produziert wird, ist Chaos, unter dem Schueler, Lehrer und Eltern leiden.

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