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Leben und Lernen

Hilfe von der WG-Therapeutin: "Mein Zimmernachbar ist für mich die Pest"

Getty Images Er trampelt über den Flur, tritt Türen auf und lässt nachts den Wasserhahn laufen: Katharina erträgt ihren Nachbarn im Wohnheim kaum noch. Was kann sie tun?
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#1 - 24.01.2018, 12:39 von matthias_lehmann

Pseudopsychologin

Schon spannend wie die junge Dame sich herausnimmt, ein psychologisches Gutachten über den Mitbewohner zu verfassen... sogar einweisen will sie ihn.
Erschreckend was da zwischen den Zeilen hervorblitzt....

#2 - 24.01.2018, 12:48 von dosmundos

Mir würden da eine ganze Reihe Ideen kommen, wie man kurzfristig Abhilfe schaffen könnte, insbesondere, wenn man unter den anderen Bewohnern (und evtl. sogar beim Hausmeister) willige Verbündete findet, aber die sind natürlich eher physischer denn psychologischer Natur und würden dem Zweck dieser Kolumne klar entgegenlaufen...

#3 - 24.01.2018, 13:12 von nose

Neues Zimmer beantragen

Das hatte ich auch in meiner Studienzeit. Ich hab ein neues Zimmer beantragt und bekommen. Wenn man schon im Wohnheim wohnt, kriegt man schnell mit, was eine "gute Wohnlage", sprich Stockwerk ist. Das hab ich dann auch gemacht und hatte von da an nicht nur meine Ruhe sondern auch eine schöne Zeit mit den neuen Stockwerk-Mitbewohnern.

#4 - 24.01.2018, 13:16 von tuvalu2004

Armseliger Kommentar

Zitat von matthias_lehmann
Schon spannend wie die junge Dame sich herausnimmt, ein psychologisches Gutachten über den Mitbewohner zu verfassen... sogar einweisen will sie ihn. Erschreckend was da zwischen den Zeilen hervorblitzt....
@matthias_lehmann Ein wirklich armseliger Kommentar. Jemanden "einweisen" zu lassen ist Umgangssprache in dieser Klientel. Also kein Grund gleich etwas "zwischen den Zeilen" zu lesen oder zu glauben jemand würde ein "psychologisches Gutachten" verfassen. Ist "zwischen den Zeilen" lesen nicht auch eine Art der Ferndiagnose ohne die Person überhaupt zu kennen? Nein? Ein Schelm wer böses dabei denkt.

#5 - 24.01.2018, 13:23 von mintie

"Keimphobie gepaart mit Narzissmus". Lol. Damit beschreibt sich ja wohl eher die Studentin selbst.

#6 - 24.01.2018, 13:28 von grmblfix

"Keimphobie" hat er ja offensichtlich nicht, wenn er nicht putzt. Wenn die anderen Fachbegriffe "Narzissmus, Größenwahn und Egozentrik" mit genausoviel Halbwissen benutzt werden... Auch "Ich überlege schon, ihn einweisen zu lassen, da mir seine Gegenwart sehr unangenehm ist" lässt eher auf den Geisteszustand der Fragestellerin schließen.

#7 - 24.01.2018, 13:31 von twistie-at

Deprimierend und ein Trauerspiel bei der Antwort

Aus der Tatsache, dass jemand in einer Zeit, in der sich die Menschen normalerweise noch "die Hörner abstoßen", noch nicht regelkonform verhält, sondern teilweise wohl rücksichtslos und zudem die Hygiene nicht unbedingt hochhält, wird geschlossen, er habe eine psychische Störung und die klagende Dame überlegt schon "ihn einweisen zu lassen". Anders als tuvalu2004 sehe ich das nicht als Umgangssprache an, sondern die Formulierungen in der (echten?) Klage wirken auf mich schon als sei die Dame davon überzeugt, dass eine psychische Störung vorliegt und daher ein Grund für eine Einweisung in eine Klinik. Ich wüsste auch nicht, was das "ich überlege ihn einweisen zu lassen" sonst bedeuten sollte. Dass dann die Antwortdame bei SpOn nicht eindeutig sagt "also, aus dem Verhalten gleich eine psychologische Studie zu machen und von Einweisen zu sprechen halte ich für falsch weil...", sondern mit "einweisen kriegen Sie alleine sowieso nicht hin" antwortet, ist ein Trauerspiel.

#8 - 24.01.2018, 13:40 von Olaf

Kontrollzwang?

Irgendwie bekomme ich gerade Mitleid mit dem jungen Mann. Wäre interessant die Version der Mitbewohner auf dem gleichen Stockwerk zu hören.

#9 - 24.01.2018, 13:44 von genugistgenug

Was studieren solche "Personen" eigentlich?

Aus welcher Kinderstube kommen die? Gab es da keine Allgemeinbildung/Alltagserfahrung inkl. Lösungen/Umsetzung?

Spassig ist das "einweisen lassen" - ein Zeichen von HIlflosigkeit, absoluten Machtanspruch und großer Dummheit. Vermutlich die übliche Drohung, wie das überall übliche (nicht normale) "ich bringe dich um". Doch die Verrohung der Sprache ist immer der Anfang.
Positiv: Immehin verdient jemand an diesem Beitrag etwas Geld und muss nicht mit Hartz 4 aufstocken.

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