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Leben und Lernen

Hilfe von der WG-Therapeutin: Was tun, wenn die Mitbewohnerin psychisch erkrankt ist?

plainpicture/ Gordon Spooner Jakobs Mitbewohnerin schreit in der Nacht herum, lässt die Wohnungstür offen, vergisst, den Backofen auszuschalten - und sie hat eine Essstörung. Kann Jakob ihr helfen?
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#10 - 02.05.2018, 06:37 von chit

@genugistgenug

ihre Fähigkeit von einem Nonsens-Artikel zum Grünen-Bashing zu gelangen, imponiert mir sehr!

#11 - 02.05.2018, 08:00 von awes

Wieso Vermieter

...möchten Sie, dass die Frau, psychisch krank, Ihre Wohnung verliert? Es handelt sich bei „Jakob“ offenkundig um einen Erwachsenen, dem zu zumuten ist, sich beim örtlichen SpD fachkundige! Unterstützung zu suchen, da hier eine eigen- und fremdgefährdung vorliegt.

#12 - 02.05.2018, 08:52 von oidahund

Den besten Ratschlag hat bereits ein/e Forist/in gegeben - bei extrem auffälligen Verhalten die Polizei rufen und auf Eigen-/Fremdgefährdung hinweisen. Die Polizei muss handeln! Je nachdem an wem man im sozial-psychiatrischen Notdienst gerät ist man eher ver- als beraten. Es gibt dort viele engagierte Männer und Frauen, aber auch leider Sozialromantiker, die alles im Stuhlkreis lösen wollen.
Es scheint, wie andere auch schon schrieben, dass der Vermieter einzelne Zimmer vermietet. Bullemie ist eine ernste Erkrankung und wenn das noch gepaart ist mit einer anderen Störung, dann ist die Person einfach nicht in der Lage für sich zu sorgen. Der Ratsuchende kann da überhaupt nichts machen. Das mit dem in eine andere Wohnung zu ziehen ist ein eingeschränkt guter Rat, denn je nach Stadt kann das schlichtweg am Wohnungsangebot scheitern.

#13 - 02.05.2018, 10:04 von rokafri

gemeingefährlich?

Abgesehen davon, dass nicht erwiesen ist das es sich um eine psychische Krankheit handelt, halte ich dieses Wort für „gemeingefährlich“ im Zusammenhang mit einer Krankheit. Sehr geehrte Frau Stiehler: Kann es sein, dass diese WG-Konstellation nicht einfach mit so wenigen Sätzen zu klären ist? Abgesehen davon, dass der Vermieter damit wenig bis gar nichts zu tun hat. Verständnis für andere Lebenslagen - Integration und Inklusion sind für mich damit aber auf jeden Fall nur leere Worthülsen. Insbesondere wenn von „qualifizierter“ Seite solche Einschätzungen geäußert werden.

#14 - 02.05.2018, 10:31 von nickleby

asozial

Die WG-Bewohnerein verhält sich asozial. Da muss man nicht viel erklären und herumgeheimnissen. Der Haupt mieter der WG muss ihr fristlos kündigen und damit ist dann das Problem gelöst. Dann muss sie sich eine neue Bleibe suchen oder in die Psychiatrie gehen. In einem sozialen Miteinander ist ihr Verhalten unerträglich.

#15 - 02.05.2018, 10:51 von murksdoc

Eigenschutz

Selbstschutz ist erste Bürgerpflicht. Bei diesen Borderlinders oder PTBS-Patienten wird man nämlich schnell selbst zum Beschuldigten. Deshalb: ein paar Fotos der Hinterlassenschaften machen, wichtige Ereignisse protokollieren und dann so schnell wie möglich die Flucht ergreifen. Diese Menschen können einem so leid tun, wie es nur geht. Helfen können sie sich nur selbst.

#16 - 02.05.2018, 11:09 von Olaf

Zitat von murksdoc
Selbstschutz ist erste Bürgerpflicht. Bei diesen Borderlinders oder PTBS-Patienten wird man nämlich schnell selbst zum Beschuldigten. Deshalb: ein paar Fotos der Hinterlassenschaften machen, wichtige Ereignisse protokollieren und dann so schnell wie möglich die Flucht ergreifen. Diese Menschen können einem so leid tun, wie es nur geht. Helfen können sie sich nur selbst.
Ganz recht. Jakob kann da nur verlieren, wenn er sich einmischt. Die Wohnung zu wechseln ist wirklich der beste Rat.

#17 - 02.05.2018, 12:51 von Saure Gurke

Zitat von rokafri
Verständnis für andere Lebenslagen - Integration und Inklusion sind für mich damit aber auf jeden Fall nur leere Worthülsen. Insbesondere wenn von „qualifizierter“ Seite solche Einschätzungen geäußert werden.
Ich denke, es ist ein Unterschied, ob ich mich bewusst auf eine derartige Situation einlasse oder ob ich damit konfrontiert werde. Und es ist die Frage, um welche Art von Inklusionsbedarf es sich handelt.
Wer ist auf den Umgang mit psychischen Auffälligkeiten den schon fachlich ausreichend vorbereitet?

#18 - 02.05.2018, 13:24 von widower+2

Polizei?

Wie kommen hier einige Foristen darauf, dass die Polizei in irgendeiner Form zuständig wäre. Den Schilderungen des Mitbewohners ist nicht zu entnehmen, dass es zu einer Straftat gekommen wäre.

Eigen- und oder Fremdgefährdung aus einem einmalig nicht ausgeschalteten Backofen abzuleiten, ist schon etwas an den Haaren herbeigezogen. Und wegen Bulimie sollte und darf die Polizei auch nicht ausrücken. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie belastend das Zusammenleben mit einer schwer psychisch kranken Person sein kann. Daher: Ausziehen sobald dies möglich ist und auf jeden Fall den Sozialpsychiatrischen Dienst benachrichtigen.

#19 - 02.05.2018, 14:08 von matteo51

ganz schön krasse Kommentare. ich bin froh, dass ich nicht in einer WG mit den Menschen leben muss, die hier z.T. posten. Da bekomme ich es richtig mit der Angst zu tun, wenn mit Polizei und PTBS und Borderline-Störung und fremdgefährdent herumgeschrieben wird...wow....ich habe übrigens auch schon mal die Türe zur Wohnung aufgelassen, den Herd vergessen auszudrehen und die Milch auf der Platte stehen lassen. Im Schlaf geschrieben habe ich auch schon mal. Gott sei Dank war die Reaktion meiner WG-Leute anders: die haben erst mal gefragt, was mit mir los ist und versucht mir zu helfen.
Wäre vielleicht auch mal eine Alternative: ansprechen und reden - bevor man die Polizei holt.
P.S. die Expertin, die in diesem Artikel Ratschläge gibt, finde ich höchst fragwürdig.

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