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Leben und Lernen

Hilfe von der WG-Therapeutin: Was tun, wenn die Mitbewohnerin psychisch erkrankt ist?

plainpicture/ Gordon Spooner Jakobs Mitbewohnerin schreit in der Nacht herum, lässt die Wohnungstür offen, vergisst, den Backofen auszuschalten - und sie hat eine Essstörung. Kann Jakob ihr helfen?
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#20 - 02.05.2018, 14:14 von rokafri

Niemand!

Hallo Saure Gurke, niemand wird vorbereitet sein oder das können, auch nicht der Betroffene selbst. Solche Situationen sucht sich doch niemand aus. Ansonsten schließe ich mich ganz widower+2 an. Wenn Jakob Hauptmieter ist, dann kündigen oder selber gehen. Das Inklusion einfach wäre oder in jedem Fall zu verwirklichen ist habe ich nicht gesagt. Aber mit Worten oder Gesprächen beginnt sie. Und wenn dann gleich unsinnig von Zwangseinweisung fabuliert wird...

#21 - 02.05.2018, 19:32 von genugistgenug

Eine Lösung aus USA?!

Uni installiert Heulschrank für verzweifelte Studenten
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/universitaet-in-utah-bietet-heulschrank-fuer-studenten-an-a-1205268.html

Wäre auch was für deutsche Unis und WG's :-)))))

Die Luxusausführung für WG erlaubt das anbringen eines Vorhängeschlosses durch Mitbewohner und die Super-Luxusausführung hat eine integrierte Presse :-)))))

#22 - 02.05.2018, 20:53 von bloßmolwassage

Die

Zitat von dasfred
Leider muss sich der Schreiber eventuell auf mehrere unruhige Monate einstellen, wenn er sich an den Sozialpsychiatrischen Dienst wendet.
brauchen seeehr viel Zeit.
Aber nur, wenn man das Glück hat, dass die einem überhaupt Glauben schenken.
Hab da eigene, leidvolle Erfahrungen.

#23 - 02.05.2018, 21:00 von celestin_k

Aha

Ich gebe zu, ich habe das lesen des Artikels eingestellt, als das unglaublich professionelle Wort "gemeingefährlich" fiel.
Nur zu meinem besseren Verständnis... Ist das hier die gleiche "Wg Psychologin", die dem Menschen mit den Vögeln und dem aggressiv ausrastendem Mitbewohner geraten hat, verständnis zu haben und das Gespräch zu suchen?

#24 - 02.05.2018, 22:44 von hannibalanteportas

Also ob das jetzt Hilfe ist?

Schon klar, dass ich jetzt evtl. Standesdünkel bediene, aber psychologische Hilfe sollte man sich in so einem Fall von jemandem holen, der eine idealerweise psychotherapeutische Ausbildung hat, und nicht nur evtl. ne Coaching/Beratungsausbildung.
Leider verfehlen Sie die wichtigsten Punkte gravierend.
An irgendeinem Punkt sage ich allen meinen Patienten/innen, dass es im Regelfall nicht möglich ist, andere Menschen zu ändern oder sie dazu zu bringen, etwas zu tun, was sie nicht wollen. Es kann für ne Zeit gehen, aber ohne eigenmotivation wird das alte Verhalten früher oder später, wenn auch in verdeckter Form zurück kehren.
Und man müsste früher ansetzen. Seine Frage ist ja „was soll ich tun?“. Die einzig richtige Antwort wäre etwas salopp:“Was willst du denn, dass am Ende bei rauskommt?“ willst du dich mit ihr verstehen, ihr helfen, deine Ruhe haben oder was anderes. Diese grundlegende motivationale Auseinandersetzung greift die nette Frau leider nicht auf. Denn die Motivation und die Zielsetzung würden die nächsten Schritte bestimmen.
Und es wurde ja schon mehrfach erwähnt, aber „gemeingefährlich“ ist für jemanden, der zumindest ansatzweise mit psychisch kranken Menschen zu tun hat, eigentlich ein No-Go. Da hätte man auch tiefer greifen müssen. Sind die Erzählungen von einem“guten Tag“ oder einem „schlechten“? Wenn die Mitbewohnerin tatsächlich eine psychische Störung hat, die unbehandelt bleibt, könnten solche Verhaltensweisen auch mehr werden.
Und nein, wegen schreien in der Nacht und vergessenem Backofen kann keiner gegen seinen Willen untergebracht werden, ein Blick in die landestypischen Unterbringungsgesetze würde sich da lohnen, bevor man Troll-like Unsinn hier im Forum von sich gibt.
Aber wie gesagt, bevor nicht wenigstens seine grundlegenden Motive und Wünsche klar sind (wobei das auch nur der Anfang wäre) ist das alles auf Briefkastentanten-Niveau.
Mir ist klar, das der Artikel in seiner Länge begrenzt ist, ein bisschen mehr Fundierung wäre aber gut gewesen.
Liebe SPON-Redaktion, sie können sich auch gern an mich wenden;-)

#25 - 05.05.2018, 19:44 von genugistgenug

Exkurs - bento (es geht noch schlimmer)

Zitat von hannibalanteportas
Schon klar, dass ich jetzt evtl. Standesdünkel bediene, aber psychologische Hilfe sollte man sich in so einem Fall von jemandem holen, der eine idealerweise psychotherapeutische Ausbildung hat, und nicht nur evtl. ne Coaching/Beratungsausbildung. Leider verfehlen Sie die wichtigsten Punkte gravierend. An irgendeinem Punkt sage ich allen meinen Patienten/innen, dass es im Regelfall nicht möglich ist, andere Menschen zu ändern oder sie dazu zu bringen, etwas zu tun, was sie nicht wollen. Es kann für ne Zeit gehen, aber ohne eigenmotivation wird das alte Verhalten früher oder später, wenn auch in verdeckter Form zurück kehren. Und man müsste früher ansetzen. Seine Frage ist ja „was soll ich tun?“. Die einzig richtige Antwort wäre etwas salopp:“Was willst du denn, dass am Ende bei rauskommt?“ willst du dich mit ihr verstehen, ihr helfen, deine Ruhe haben oder was anderes. Diese grundlegende motivationale Auseinandersetzung greift die nette Frau leider nicht auf. Denn die Motivation und die Zielsetzung würden die nächsten Schritte bestimmen. Und es wurde ja schon mehrfach erwähnt, aber „gemeingefährlich“ ist für jemanden, der zumindest ansatzweise mit psychisch kranken Menschen zu tun hat, eigentlich ein No-Go. Da hätte man auch tiefer greifen müssen. Sind die Erzählungen von einem“guten Tag“ oder einem „schlechten“? Wenn die Mitbewohnerin tatsächlich eine psychische Störung hat, die unbehandelt bleibt, könnten solche Verhaltensweisen auch mehr werden. Und nein, wegen schreien in der Nacht und vergessenem Backofen kann keiner gegen seinen Willen untergebracht werden, ein Blick in die landestypischen Unterbringungsgesetze würde sich da lohnen, bevor man Troll-like Unsinn hier im Forum von sich gibt. Aber wie gesagt, bevor nicht wenigstens seine grundlegenden Motive und Wünsche klar sind (wobei das auch nur der Anfang wäre) ist das alles auf Briefkastentanten-Niveau. Mir ist klar, das der Artikel in seiner Länge begrenzt ist, ein bisschen mehr Fundierung wäre aber gut gewesen. Liebe SPON-Redaktion, sie können sich auch gern an mich wenden;-)
eigentlich ist bento für uns tabu (so was wollen wir uns nicht antun) doch das Thema war inetressant und wir haben gewettet "Wird nur geschwafelt oder gibt es was konkretes?"
Es wurde nur geschwafelt, aus dem eigenen "Fach"bereich heraus. Dabei hätten wir als LAIEN den Jungen sofort zum Arzt (Verdacht Diabetes) und Zahnarzt (Verdacht Paradonthose) geschickt. Au-ßerdem fehlt die Info darüber was er ist = schafft er mehr wie 3 Knollen Knoblauch/Tag? ;-)))

Fühlen - Mein Freund riecht unangenehm. Soll ich mit ihm darüber reden?
http://www.bento.de/gefuehle/mundgeruch-was-tun-wenn-der-freund-oder-die-freundin-stinkt-2343720/

Persönliches: Sinkt das Niveau des Spiegel (kennen es seit den 70ern) oder passt man sich einfach der Massenentwicklung "Volksverdummung" an, um den Umsatz zu halten?

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