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Leben und Lernen

Hilfe von der WG-Therapeutin: Wie bringt man den Messie zum Aufräumen?

Getty Images Pias Mitbewohner hat zu viele Sachen. Weil er sie nicht mehr in seinem Zimmer unterbringen kann, stellt er sie auch auf den Balkon, ins Esszimmer und den Flur. Was kann Pia dagegen tun?
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#1 - 15.02.2019, 15:14 von snoet

Schnell weg!

Da kann man eigentlich nur einen Rat geben, nix wie weg und das ganz schnell. Messietum ist eine Zwangsstörung und der Horror für alle Beteiligten, frag mich wie tolerant seine Freundin sein muss. Messies und alle anderen Zwangsgestörten haben Taktiken, damit man nicht sofort merkt, dass was nicht stimmt. Wahrscheinlich hatte er bei der Zimmerbesichtigung sein Zeugs in den Keller geräumt.

#2 - 15.02.2019, 15:17 von dasfred

Am Ende bleibt nur der Auszug

Da ja der Mitbewohner und auch seine Freundin mit dem Sammelsurium klar kommen und nichts ändern wollen, bleibt nur der Auszug, wenn man seinen Frieden und Ordnung haben möchte. Hier treffen zwei Lebensentwürfe aufeinander, die nicht zusammen passen.

#3 - 15.02.2019, 15:42 von cs01

Ja da kommt immer wieder meine Theorie zu tragen, dass man zusehen sollte, dass man selbst der schlimmste Mitbewohner ist. Dann hat man seine Ruhe. :-)

#4 - 15.02.2019, 17:17 von ludwig49

Wenn eine Frau ....

...zu einem Mann zieht und das als WG versteht, dann hat sie womöglich nicht bedacht, daß der Betreffende nebenbei eine Putzfrau oder Gespielin sucht. In diesem Falle ist letztere bereits vorhanden, also bleibt es bei der Putzfrau und letztlich beim raschen Auszug.

#5 - 15.02.2019, 18:54 von HuFu

Zitat von ludwig49
...zu einem Mann zieht und das als WG versteht, dann hat sie womöglich nicht bedacht, daß der Betreffende nebenbei eine Putzfrau oder Gespielin sucht. In diesem Falle ist letztere bereits vorhanden, also bleibt es bei der Putzfrau und letztlich beim raschen Auszug.
Was isn das fürn Quatsch? Ich halte absolut nix von WG's aber sowas ist nun schlicht Mumpitz. Gemischte WG's klappen sicherlich genauso wie andere, wenn beide Parteien sich genauso einigen wie bei anderen WG's das so der Fall ist....

#6 - 15.02.2019, 21:06 von MissMorgan

Viele Sachen haben

heißt doch nicht, ein Messie zu sein! Furchtbar, dass hier gleich mit der Keule zugeschlagen wird. Hier hat einer viele Dinge und ist anscheinend der Meinung, dass er durchaus die gemeinsame Wohnfläche dafür nutzen darf. Gut, das muss man besprechen.
Und was bitte soll der Vermieter machen? Es gibt unterschiedliche Ordnungstypen, wie soll das denn der Vermieter regeln? Demnächst schreit man auch nach dem Vermieter, wenn ein Partner fremd geht.

#7 - 15.02.2019, 21:25 von Immanuel K.

Seltsam, dass die...

...Psychologin so wenig auf die Sache mit der Partnerin eingeht. Wenn ich einen Schuhschrank, der zur WG gehört nutze, dann diskutiere ich das doch nicht mit Besuchern der WG - ich hätte die Partnerin des Mitbewohners gefragt, ob sie denn auch Miete bezahlen möchte.

#8 - 16.02.2019, 07:22 von murksdoc

Save the "Messie"

Reservieren Sie den Ausdruck "Messie" lieber für die, für die der Ausdruck gedacht ist. Ich darf Ihnen mal eine (von vielen) Wohnungsöffnungen bei einem Messie beschreiben: Nachdem die Nachbarn sich über den abartigen Gestank beschwert haben, der aus einer Mietswohnung kommt, de Rolläden sind geschlossen, auf Klingeln macht keiner auf, kommen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst und brechen die Tür auf. Der Gestank kommt (zunächst) von alten Müllsäcken, die im Flur rechts und links gestapelt sind, durch die gerade eine Person durchkommt. Niemand traut sich, einen Schritt in den Flur zu machen, weil es auf dem Fussboden von Kakerlaken und anderem Ungeziefer nur so wimmelt. Es brennt kein Licht, Strom ist abgestellt, alles stockdunkel. Ich beschliesse, den Helden zu spielen, mache zwei Schritte nach drinnen um festzustellen, dass von oben die Spinnweben bis auf meine Schulterhöhe reichen, die ich jetzt alle erfolgreich um meinen Kopf gewickelt habe. Am Ende des Ganges geht es links in ein Schlafzimmer. Dort liegt die Mieterin, von den Kakerlaken bereits bis zur Nicht-Identifizierbarkeit "bearbeitet". Den Hütern und Hüterinnen des Gesetzes reicht ein Handy-Photo als Beweis, das dort niemand (menschliches) mehr lebt. Selber betreten möchten sie die Örtlichkeiten nicht. Die Feuerwehr stellt einen gossen Brandlüfter hinein und alle Mietparteien, die über der Wohnung wohnen, ergreifen die Flucht. Für alte Leichen hat die Feuerwehr einen Speziel-Trupp. Die Wohnung wird von der Vermieterorganisation geleert, gereinigt, entwest und renoviert und mich juckt es noch nach drei Tagen und dreimal täglich duschen kontinuierlich und unangenehm am Kopf. Das ist kein "Einzelfall", soetwas gibt es in diesem Land täglich und für soetwas sollte die Bezeichnung "Messie" reserviert bleiben.

#9 - 16.02.2019, 09:13 von jamguy

Zitat von snoet
Da kann man eigentlich nur einen Rat geben, nix wie weg und das ganz schnell. Messietum ist eine Zwangsstörung und der Horror für alle Beteiligten, frag mich wie tolerant seine Freundin sein muss. Messies und alle anderen Zwangsgestörten haben Taktiken, damit man nicht sofort merkt, dass was nicht stimmt. Wahrscheinlich hatte er bei der Zimmerbesichtigung sein Zeugs in den Keller geräumt.
ein Machrwort,Der Krempel der Freundin und vielleicht alles hat in der Wohnung nix verloren auch wenn Ihr Freund da wohnt bzw. auf Seinen Wohnraum begrenzt.

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