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Leben und Lernen

Hilfe von der WG-Therapeutin: Wie bringt man den Messie zum Aufräumen?

Getty Images Pias Mitbewohner hat zu viele Sachen. Weil er sie nicht mehr in seinem Zimmer unterbringen kann, stellt er sie auch auf den Balkon, ins Esszimmer und den Flur. Was kann Pia dagegen tun?
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#10 - 16.02.2019, 15:26 von Newspeak

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Ich glaube auch, dass der Begriff Messie hier falscg verwendet wird. Vielleicht handelt es sich nur um Jemanden, der vorher mal in einer grösseren Wohnung gelebt hat, und sich diese nicht mehr leisten konnte, aber natürlich entsprechend viel Hausrat hatte, den aber verständlicherweise auch nicht wegwerfen wollte. Ich habe selber mal mit so Jemandem in einer 2-er WG gewohnt. Ja, es war voll. Aber mein Zimmer war tabu, und ich war der Untermieter, und da hält man sich einfach mal zurück mit der Kritik. Viele verwechseln eine Zweck-WG mit anderen Dingen.

Der Tipp, den Vermieter zu informieren, würde ich als absolute Kriegserklärung auffassen. Es kann da schliesslich schnell existenzbedrohend werden, wenn man gekündigt wird. Würde mein Untermieter damit drohen, wäre das Vertrauensverhältnis unrettbar zerstört. Das kann keine Lösung sein.

Und die Sache mit dem Schuhregal? Wenn das schon das Problem ist, dann hilft nur ausziehen. Dann sollte man aber auch mal sein Anspruchsdenken überdenken oder am Besten gleich allein wohnen. Ausserdem wäre die Frage dann aus anderer Sicht: Was machen die Schuhe der Untermieterin im gemeinsam genutzten Bereich, wo die Freundin sie umsortieren kann? Das ist doch das, was die Untermieterin kritisiert, nur eben in umgekehrter Konstellation.

#11 - 16.02.2019, 15:49 von napoleonwilson

Ordnung

Da hilft nur rausschmeissen oder selbst gehen. Zu meiner Studienzeit habe ich in den 80ern in einer WG gewohnt. Meiner Erfahrung nach bringen Gespräche mit bequemen unordentlichen Menschen nichts. Mit 20 und älter ist die Hoffnung auf Besserung sehr gering.Verschmutze Toiletten und dreckige Küchen. Das bleibt dann übrig. Heute wird so ein Verhalten häufig mit ADHS begründet. So war beispielsweise das neue Auto von der Partnerin (21) meines Sohnes zugemüllt mit Pfandflaschen 108 Stck.!!und Fastfood Überresten. Nach 2 h Reinigung und Pfandabgabe war das Argument für Ihr teilnahmsloses Rumstehen am Waschplatz, Sie hätte doch ADHS. Und somit gerade keine Lust Ihr neues Auto zu putzen. Unfassbar. Die Welt hat sich schon verändert.

#12 - 16.02.2019, 17:45 von Nonvaio01

nicht gefragt

Zitat von Immanuel K.
...Psychologin so wenig auf die Sache mit der Partnerin eingeht. Wenn ich einen Schuhschrank, der zur WG gehört nutze, dann diskutiere ich das doch nicht mit Besuchern der WG - ich hätte die Partnerin des Mitbewohners gefragt, ob sie denn auch Miete bezahlen möchte.
sondern einfach die rechnung presentiert, wenn nicht kann Sie ja wieder gehen. Aber in einer WG wird anteilig bezahlt, wenn jemand mit seiner Freundin dort wohnt muss die natuerlich auch zahlen.

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