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Leben und Lernen

Sparmaßnahmen: Ministerien entlassen Tausende Lehrer während der Sommerferien

DPA Tausende angestellte Lehrer werden vom Staat pünktlich zu Beginn der Sommerferien für sechs Wochen in die Arbeitslosigkeit geschickt. Einige Bundesländer fallen dabei besonders auf.
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#1 - 09.07.2018, 16:33 von anark

Und so zeigen unsere ach so integren Politiker ihren Respekt vor den Menschen, die die Arbeit machen. Und nun kann sich jeder bei der nächsten Sonntagsrede sein Bild von diesen "Herrschaften" machen.

#2 - 09.07.2018, 16:40 von gluonball

Fachkräftemangel? Lehrermangel?

Die Presse muss sich mal einigen. Es kann nicht beides geben. Entweder gibt es einen Mangel oder man behandelt die Angestellten wie Dreck.
http://www.sueddeutsche.de/bildung/lehrer-konkurrenz-verdirbt-das-geschaeft-1.3996241
https://www.news4teachers.de/2017/10/jetzt-werben-sich-die-bundeslaender-gegenseitig-die-lehrer-ab-hessisches-kultusministerium-ist-sauer-ueber-berliner-lehrkraeftekampagne/

#3 - 09.07.2018, 16:42 von Tharsonius

Unfassbar

die ganze Bildungspolitik Deutschlands samt dieser Vorgehensweise zum Nachteil der ohnehin zu geringen lehrkräfte ist eine einzige Farce. Lächerlich

#4 - 09.07.2018, 16:44 von inovatech

Ich dachte

es gibt genügend Geld durch Steuereinnagmen etc. Es soll uns doch so gut gehen - also warum diese Sauerei ?

#5 - 09.07.2018, 16:44 von williwupp

Heuchler

Diese (illegalen Kettenverträge) Massnahmen werden genau von den Politkern gestützt, die sich dann über Zeitarbeitsfirmen ereifern die genau dasselbe mit ihren MItarbeitern praktizieren.
Der Staat sollte als vorbildlicher Arbeitgeber auftreten und nicht genau wie dubiose Leiharbeitsvermittler agieren.
Es sind ja angeblich so viele MIttel im Staatshaushalt vorhanden ..... ach ja , die werden ja für die Abgeordnetengehälter, Abgeordneten Pensionen und die Parteienfinanzierung gebraucht.
Und da wundern sich die Damen und Herren Politschauspieler wenn "Politiker" inzwischen ein Schimpfwort ist.

#6 - 09.07.2018, 16:46 von Bastian__

Sparmaßnahmen? wohl eher Missbrauch der Arbeitslosenversicherung!

Es sind kein Sparmaßnahmen, sondern Missbrauch der Arbeitslosenversicherung. Soll jetzt jeder Arbeitgeber seine Mitarbeiter wären des Urlaubs freisetzten (und über die Arbeitslosenversicherung bezahlen)? Eine genauso genial Idee wäre es für Lehrer wären der Schulferien Kurzarbeit-Geld zu beantragen, da läßt sich auch so einiges sparen und die Arbeitslosenversicherung plündern.

#7 - 09.07.2018, 16:47 von rainer_daeschler

Genial

Eine Sozialstaat, der sich selber beschei ...
Hauptsache es kommt aus einem anderen Topf. Lehrer mit solchen Verträgen können keine Kredite aufnehmen, um Immobilien oder Autos zu erwerben. Volkswirtschaftlich ein Schuss ins Knie.

#8 - 09.07.2018, 16:47 von lanedas

Das höchste Gut

Das höchste Gut eines Landes ist für mich immer noch die schulische Ausbildung von Kindern. Daran misst sich später der Erfolg im Berufsleben und die Wirtschaftskraft eines Landes, wenn neue Ideen entwickelt, neue Wirtschaftsfelder erschlossen und bestehende Berufszweige verstärkt werden. Mit einem unzufriedenen Lehrer kann so etwas nicht funktionieren. Davon abgesehen, ist es mir unverständlich, dass Bundesländer zu solchen Mitteln greifen, die schon in der Privatwirtschaft mehr als bedenklich sind.

#9 - 09.07.2018, 16:49 von poetnix

Motivationsschub

Einer der typischen Motivationsschübe unserer Politnix, um die Schul- und Lehrermisere zu beheben.
Man sollte die Verantwortlichen in die Arbeitslosigkeit schicken, die sich nur an Zahlen und nicht an Menschen (auch Schülern) orientieren.
Sie richten im "kleinen" großen Schaden an !

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