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Leben und Lernen

Streit um Studienfinanzierung: "Bafög ist eine Sozialleistung, kein Almosen"

DPA Sollen Bafög-Studenten in billigere Uni-Städte ziehen? Bildungsministerin Anja Karliczek findet das vertretbar, der Generalsekretär des Studentenwerks hält dagegen: Dann sei die Freiheit der Berufswahl in Gefahr.
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#110 - 12.02.2019, 13:48 von knok

@kalim.karemi

Klar, als Student der Naturwissenschaften, Medizin oder Psychologie hat man ja auch nur eine 50-60-Stunden-Woche und daher so viel Zeit und Energie, nebenher zu arbeiten. Der Mythos vom faulen Studenten hält sich hartnäckig.

#111 - 12.02.2019, 15:03 von egonv

Die Stellschraube sind die Wohnheime der Studentenwerks bzw. Wohnungen staatlicher/gemeinnütziger Seite. An dieser Stelle sind viele Studenten willig zu sparen, dann ist das Zimmer eben kleiner. Dazu müsste es mindestens genug Wohnraum für Bafög-Empfänger geben, sodass die Frage nach mehr Wohngeld etc. nicht aufkommt. Es gäbe noch weitere Nebeneffekte: Konkurrenz im Wohnungsmarkt. Was passiert mit den Preisen von privat angebotenen Studentenwohnungen in München, wenn theoretisch jeder Student im Wohnheim einen Platz bekommen könnte?

#112 - 16.02.2019, 14:21 von Rechtschreibprüfer_der

Zitat von Hans-Dampf
Ich mag Vollzitate eigentlich nicht, aber hier erscheint es mir sinnvoll. Sie werfen mehrere Probleme in einen Topf und rühren um. So einfach geht das auch nicht: Bildung beginnt im Kleinkindalter und das Ende dafür ist nicht definiert.
Wer den Begriff Bildung nur als philosophischen Allgemeinplatz vom Schlage "der Mensch lernt lebenslang" betrachtet hat das Thema Bildung nicht wirklich verstanden.

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