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Leben und Lernen

Studienfinanzierung: Arm, ärmer, Bafög

Getty Images In diesem Jahr steigt das Bafög - zum Leben reicht es trotzdem oft nicht. Und viele Studierende erhalten keine Förderung, obwohl sie einen Anspruch hätten. Was jungen Menschen in der Ausbildung wirklich helfen würde.
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#1 - 23.01.2019, 13:39 von Crom

BaföG soll und kann das Studium nicht 100% finanzieren. Seit jeher gehen Studenten nebenbei arbeiten. Dies ist auch ein wichtiger Teil der studentischen Erfahrung.

#2 - 23.01.2019, 13:42 von meglio

Kindergeld

bekommt Andrea siebert noch zusätzlich Kindergeld ?

#3 - 23.01.2019, 13:45 von ingbuzzer

Der Oberhammer wird gar nicht erwähnt: Als (nicht EU) Ausländer hat man null Chance auf BAfög. Es sei denn man ist Asylant oder hat einen deutschen Elternteil, Aussiedler etc. Das muss man sich mal vorstellen: Die Leute kommen hierher, zahlen eh schon Unsummen für Visum, Botschaft, Sprachkurse etc. haben es sowieso schwerer wegen der Sprache und dann gibt es konsequent kein BAföG.
Im Ergebnis bedeutet dass, das ausschließlich die Kinder von reichen Eltern hier studieren können. Und hierzulande wird sich über Fachkräftemangel beschwert..... Passt alles nicht zusammen.

#4 - 23.01.2019, 13:47 von mkdrsdn

Wichtig auch ...

diesen Beitrag mit dem generischen Bild einer jungen, hübschen Studentin zu illustrieren. Vielleicht das nächste mal noch ein bisschen spärlicher bekleidet, wäre das nicht viel geiler? Oder heben wir die Bikinibilder für Artikel zu 100 Jahre Frauenwahlrecht und Gendergerechtigkeit auf?

#5 - 23.01.2019, 13:49 von aktimel

Wie wärs mal mit arbeiten?!

Ich bin Student, arbeite 60h im Monat bei einem Stundenlohn von 10 Euro. Einige Freunde von mir, machen gar nichts und bekommen das gleiche Geld vom Staat. Das finde ich ziemlich ärgerlich.

Meiner Meinung nach gibt es einen großen Prozentsatz an Studiengängen, die außerhalb der Prüfungsphasen kaum zeitintensiv sind. Ein Teil dieser freien Zeit sollte deswegen zum Geld verdienen....

#6 - 23.01.2019, 13:53 von Schandmaul

Preisfrage

So, und jetzt erkläre mir einer mal wie es zusammengeht, dass wir unsere eigenen Studenten einerseits im Stich lassen und auf der anderen Seite 50Mrd € pro Jahr ausgeben um überwiegend junge gesunde Glücksritter ohne Identitäsnachweis zu alimentieren.

Studenten sind die Leistungsträger von morgen, Deutschland hat nichts außer seinem geistigen Kapital. Man sollte ihnen wenigstens die Hartz-4 Leistungen zugestehen.

#7 - 23.01.2019, 13:53 von bluestar2000

Wieder das falsche Mittel

Offensichtlich frisst den größtenTeil des Bafögs oft die MIete auf. Wenn ich nun das Bafög erhöhe, was wird die Immobilienwirtschaft dann wohl höchstwahrscheinlich tun? ... genauso, wie sie das mit Erhöhung des HartzIV-Wohngeldes tun? Wer hat drei Gehirnzellen, um das System zu erkennen? Genau, man wird die Miete wieder anzeihen, weil es ja wieder zahlungsfähige Mieter gibt. Auch hier liegt der Schlüssel zur WIRKLICH Unterstützung der sozial Schwachen im sozialen Wohnungsbau! Dann gibt es halt kostenloses Wohnen für die Studenten und das Bafög kann sogar etwas geringer ausfallen.
Aber auf so einfache Lösungen kommen unsere ach so hoch bezahlten Politiker ja nicht!

#8 - 23.01.2019, 13:54 von realist114

Gibt schlimmeres

550 Bafög + 194 Kindergeld - 310 Miete ergibt 436 Euro zum Leben im Monat. Das sind 20 Euro mehr als Hartz IV, hinzu kommen Vergünstigungen durch Mensa, Studierendenrabatte, Semesterticket, etc. Ich habe als Student damals ähnlich gelebt (2011), meine Freundin von deutlich weniger. Wir hatten ein gutes Leben, ohne Sorgen.

#9 - 23.01.2019, 13:55 von suplesse

Arm, ärmer

ohne Bafög. Das gibt's! Mein Sohn hat leichtsinnigerweise zweimal innerhalb kurzer Zeit gewechselt. Ohne Frage, war so nicht richtig. Aber das Bafög mit dem zynischen Hinweis abzulehnen, dass jeder Staatbürger verpflichtet sei, auf die Steurgelder zu achten.Sagen die, die es "verwalten". Mir ist das Lachen im Halse stecken geblieben. Also das Bafög wurde nicht gekürzt, sondern gestrichen.

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