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Leben und Lernen

Studienreise in die norwegische Wildnis: So lebt es sich ohne Smartphone und Smalltal

Clara Dembinski Das Ziel: Mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Der Weg: Eine Woche Natur pur in Skandinavien - mit einer Gruppe Kommilitonen und ungewöhnlichen Aufgaben. Lorina Ostheim hat an der "Freiluftleben"-Reise teilgenommen.
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#1 - 03.11.2018, 21:58 von hardeenetwork

Kluge Erkenntnis

Ich kenne das Leben in der Wildnis aus vielen meiner Reisen und kann dem oben beschriebenen nur beipflichten. Doch leider entfernen wir uns immer weiter von der Natur und damit von unserem Ursprung. Ob die Menschen den richtigen Weg jemals wieder finden werden? Ich habe da so meine Zweifel.

#2 - 03.11.2018, 22:27 von achterhoeker

Alles gut und schön?

Mal angenommen Millionen Europäer kommen auf die Idee ebenfalls das mitzumachen. Das Ergebnis wäre wie heute bei Malle, Venedig, Nordkap, Barcelona usw. bereits zu sehen. Aber keiner der "Erfinder solcher Ideen kommt auf die einfache Erkenntnis das Milliarden Menschen die Ursache für den heute herrschenden Alltag auf der Welt sind. Hafer rein esse ich zu Frühstück, ab und zu Abends warm. Und sonst gehe ich arbeiten, damit Studenten alte Wahrheiten als neues Erkenntnisse verbreiten können. Gedacht in Produkten der chemischen Industrie.

#3 - 03.11.2018, 22:54 von k70-ingo

Zitat von hardeenetwork
Ich kenne das Leben in der Wildnis aus vielen meiner Reisen und kann dem oben beschriebenen nur beipflichten. Doch leider entfernen wir uns immer weiter von der Natur und damit von unserem Ursprung. Ob die Menschen den richtigen Weg jemals wieder finden werden? Ich habe da so meine Zweifel.
Ich habe zwar ebenfalls schon viele Reisen absolviert, aber stets unter Vermeidung des Lebens in der Wildnis.
Denn das hatte ich zuvor - bei der Bundeswehr. Die vergleichbar ausgestatten Destinationen heißen Truppenübungsplatz.
Nur das ganze Geschwurbel hatten wir nicht. Wir haben hinterher auch keine Ausarbeitung geschrieben, was die handyfreie Wildnis mit uns ind unseren Empfindungen gemacht hat.

Zwangsweise internetfreien Urlaub kann man auch ohne Verzicht auf die anderen zivilisatorischen Features haben. Empfehlen kann ich dafür Nordkorea oder einsam in den Schottischen Highlands gelegene Cottages.

#4 - 03.11.2018, 23:09 von heinz-becker

Nachhaltigkeit

Ich kann mir kaum etwas nachhaltigeres vorstellen, als mit dem Bus und der Fähre hunderte Kilometer zu fahren.

Ein paar Tage in der Natur hätte man sicher auch wesentlich näher am Wohnort verbringen können und damit der Natur deutlich weniger geschadet.

#5 - 03.11.2018, 23:16 von calinda.b

Sicher

Aber nicht ohne ein Satellitentelefon, kostet nur zwischen 5 und 10 € am Tag. Sicherheit geht vor.

#6 - 03.11.2018, 23:18 von rambazamba1968

Evolutionsgeschichte

Danke für den tollen Bericht. Ich hatte auch während meinem Studium mit Friluftsliv zu tun. Für mich war folgender Punkt einleuchtend. Wenn man die Evolutionsgeschichte betrachtet, hat der Mensch 99% in Einklang mit der Natur In der Natur gelebt. Wir haben uns in den letzen 100-150 Jahren in die Stadt entwickelt und das macht viele Menschen krank und der Ausgleich ist in der Natur zu suchen.

#7 - 04.11.2018, 04:35 von PollosHermanos

Natur

Die Natur ist immer was schönes, vor allem wenn man es auch noch konsumiert :)

#8 - 04.11.2018, 05:59 von jufo

#2 Norwegen wird schon nicht wie Malle werden )

Hallo Achterhoeker, ich fürchte, es gibt nicht so viele Menschen, die sich auf so eine Reise einlassen, das gefährdet Norwegen nicht. Ich denke auch, dass viele Erkenntnisse nicht unbedingt die Wildnis als Umgebung brauchen, auch wenn diese Erlebnisse sicherlich prägen.

#9 - 04.11.2018, 07:11 von benchok

Bei den Pfadfindern (Wölfling - Pfadi) hab ich ähnliche Erfahrungen gemacht, über einen deutlich längeren Zeitraum hinweg. In dieser prägenden Phase des Lebens wirken meine gesammelten Erfahrungen bis heute nach, sind also nachhaltig.
Nach einer Woche Handyverzicht und einem Kratzer am Finger als Roter Faden der Geschichte, so zu tun als hätte man vom Baum der Erkenntnis genascht, halte ich für anmaßend, naiv und traurig zugleich.

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