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Leben und Lernen

Wohnungsnot zum Semesterstart: Mehr als 11.200 Studenten suchen in München ein Zimmer

DPA In vielen Uni-Städten stehen bei den Wohnheimen Tausende Studenten auf den Wartelisten - und viele Vermieter nutzen die Verzweiflung aus. Neue Zahlen zeigen, wo es am schlimmsten ist.
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#1 - 09.10.2018, 17:57 von volucer

300 euro für 14qm? nehme ich sofort.

Ich bin Student aus Freiburg und würde sofort eine Bleibe zu diesen Konditionen nehmen. Leider wird immer die Wohnungsnot kritisiert, aber gleichzeitig gibt es Bürgerinitiativen, die einen neuen Stadtteil mit Platz für 10.000 Leute verhindern möchten.

#2 - 09.10.2018, 18:04 von fehleinschätzung

angeblich soll es in Münster auch schlimm sein

schlimm, wenn es in Münster dennoch ganze Straßenzüge in guter Lage mit älteren Häusern gibt, in denen kaum einer wohnt. Warum die Stadt da nix macht ist unbegreiflich - vielleicht wartet man auf Hausbesetzer, damit die Herren Reul/Laschet wieder was zum räumen haben.

#3 - 09.10.2018, 18:16 von godfader

Naja dann sollen sich die Damen und Herren

doch bitte in anderen Städten und Universitäten umsehen. Es gibt davon reichlich, z.B. in den neuen Bundesländern, mit exzellenten Lehrstühlen und sehr billigem Wohnraum.
Es gibt kein im Grundgesetz verankertes Recht auf ein bezahlbares WG Zimmer in zentraler Innenstadtlage von München.

#4 - 09.10.2018, 18:21 von thousandguitars

Naja?

Vielleicht nimmt die Uni vielmehr Studis an als die Stadt beherfbergen kann?
Auch schon in die Richtung gedacht?

#5 - 09.10.2018, 18:22 von chico 76

Die Verantwortung dafür

liegt eindeutig auf dem Stadtrat.

#6 - 09.10.2018, 18:26 von nurEinGast

Was solls

Bayern steht gut da, Bayern geht's prächtig. Sozialen Wohnungsbau braucht man in Bayern - und besonders München- eh nicht. Ist ja nicht so dass Studenten irgendwann mal eine wichtige Rolle in der Wirtschaft spielen sollen.

Unterm Strich hats halt ein Gutes.
Der Fachkräftezuzug von ausserhalb wird begrenzt.

Ich überlege auch schon seit einiger Zeit, näher zur Familie zu ziehen. Aber aufgrund der Wohnungssituation habe ich mich regelmässig dagegen entschieden. Jetzt mag man einfach mal darüber nachdenken, was das für Söders Wirtschaftswunderland langfristig bedeutet- denn wenn für mich ein Umzug nicht in Frage kommt, für wie viele andere hochqualifizierte Arbeitnehmer mag das noch gelten? Bisher war Bayern immer attraktiv genug dass solche Probleme nicht auffielen. Diese Zeiten sind vorbei.

Bin gespannt, wo Bayern in 4 Jahren steht

#7 - 09.10.2018, 18:27 von twistedbrain

Verzweifelte Nachfrage

ist gut für die Profitspanne
Es ist zum Erbrechen. Stramm auf dem Weg in die Oligarchie. Und Merkel macht die Raute.

#8 - 09.10.2018, 18:27 von graf koks

Angenommen,

Angenommen, 11.200 Flüchtlinge würden in M eine Bleibe suchen. Würde man die auch mit einem Achselzucken dem "Freien Markt" überlassen? Oder würde man ihnen wenigstens Wohncontainer zur Verfügung stellen?

#9 - 09.10.2018, 18:28 von Alm Öhi

Was soll’s?

Ich hatte 1992 mit dem Studium begonnen und seither hat sich nichts an der Situation verbessert.
Die Frage die sich stellt wird sich je etwas verbessern?
So lange die CDU an der Macht ist und das hohe Steueraufkommen durch hohe Mieten und Immobilien finanziert wird, die berühmte schwarze Null, wird sich an dem Problem nichts ändern.

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