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E-Scooter im Stadtverkehr: Gegenwehr aus Gewohnheit

Jens Kalaene / DPA Das Geschimpfe und Getöse gegen E-Scooter ist typisch deutsch: Neues wird erst einmal pauschal abgelehnt, notfalls unter Verdrehung der Tatsachen.
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#1 - 17.07.2019, 16:40 von LikeBike

Danke

So wahr. Da kann man nur Danke sagen.

#2 - 17.07.2019, 16:52 von SNA

Hellsichtig und brilliant

und bis auf die Verteufeln des Autos bin ich völlig bei Herrn Lobo. Wochen-Einkäufe für eine fünfköpfige Familie kann man immer noch nur mit dem Auto einigermaßen effizient bewältigen.

#3 - 17.07.2019, 16:52 von kuh

Autonomes Fahren

Ich glaube, der wahre öffentliche Individual-Nahverkehr wird kommen, wenn autonomes Fahren wirklich funktioniert, und zwar mit Fahrzeugen in durchaus unterschiedlichen Größen. Wenn Mobilität nur noch eine erschwingliche Dienstleistung ist, die jederzeit und für jeden verfügbar ist. Wenn das Fahrzeug auf Zuruf kommt, die Menschen zu B bringt, und dann wieder verschwindet. Dann erledigt sich das mit dem Besitz von Autos, mit den verstopften Städten und Strassen und mit Unfällen (jedenfalls weitgehend). E-Scooter sind dann eher für Fun. Leider wird das noch ein paar Jahrzehnte dauern, und der Widerstand im Autoland Deutschland wird gigantisch sein. Aber man kann ja mal auf Vernunft oder auf die nächste Generation hoffen...

#4 - 17.07.2019, 16:53 von arica

Einfach mal abwarten

Yes. Warten wir doch einfach mal ab und schauen uns an, wie es langfristig mit den Rollern läuft / rollt. Wer sie nicht nutzen will, lässt es bleiben, die anderen verhalten sich einigermaßen verkehrskonform und fertig.
Ich lauf allerdings ganz gern - den Luxus gönn ich mir in meinem sitzdominierten Alltag...

#5 - 17.07.2019, 16:53 von Bondurant

Wieder mal schreibt der Meisterdenker am Thema bzw. der Realität vorbei: das

und als Krönchen der Bizarrnis sehen Autofahrer eine Gefahr darin, wenn E-Scooter auf der Straße unterwegs sind

ist mir genauso sch...egal wie die Frage, ob ein übereifriger Scooter-Fahrer von einem Rechts- oder was weiß ich Abbieger übersehen wird. Seine Sache. Was nicht seine Sache ist: auf Bürgersteigen fahren und das machen sie letztlich fast alle. Sich selbst überschätzende alte weiße Frauen und junge Hüpfer, die nach dem Motto "es wird schon nichts passieren" sich durch Fußgängergruppen schlängeln und die Menschen, die zumindest teilweise ganz bewusst zu Fuß gehen, weil sie sich nicht ständig Sorgen um ihre körperliche Gesundheit machen wollen und stattdessen zum Beispiel in Ruhe nachdenken oder die Gegend genießen, buchstäblich aus der Ruhe bringen, also Stress verbreiten. Vielleicht sind die 20 km/h schnellen E-Scooter das Fortbewegungsmittel der Zukunft, aber bitte nur dann, wenn sie konsequent von den den Fußgängern vorbehaltenen Bürgersteigen verbannt werden.

#6 - 17.07.2019, 16:57 von strixaluco

Das Problem ist ein ganz anderes...

Das Problem ist weniger die Anwesenheit der Roller, ein paar Verkehrsteilnehmer mehr eben. Das echte Problem von E-Rollern ist, dass sie ein technisch sehr schlecht konstruiertes Fahrzeug sind. mit Treten kann man die Gefahr des Hängenbleibens und Wegrutschens der zu kleinen Räder noch abfangen, mit Motor hat das wacklige Gefährt viel zu viel Kraft - und technisch bedingt fällt man auch noch kopfüber. der schwere Motor plus Batterie kontakariert ausserdem den Zweck des leichten Mitnehmens im ÖPNV.
Das kann man zulassen, aber empfehlenswert ist es deswegen nicht.
Viel sicherer und praktischer ist ein gutes Faltrad, Brompton, Birdy, tern, bernds, ... sogar mit Gepäckträger, und wenn nötig auch mit E-Antrieb.

#7 - 17.07.2019, 16:58 von xysvenxy

Ich lehne die Dinger nicht grundsätzlich ab...

...aber: Mit den winzigen Laufrädern sind sie Schlaglochsuchgeräte. Das sehe ich als die eigentliche Gefahr an, die von E-Scootern ausgeht. Alles andere im Artikel ist, meiner Meinung nach, vollkommen richtig.

#8 - 17.07.2019, 16:59 von grbxx

Fußweg

Heißt Fußweg weil man da zu Fuß geht.

Da sind eh schon zu oft Radfahrer unterwegs, und die haben da ab dem 10ten Lebensjahr nichts verloren - außer sie schieben ihr Rad.

#9 - 17.07.2019, 17:00 von sebtur

Finde e-scooter eine Bereicherung

In den letzten Wochen bin ich 3 x ca. 6km mit den Rollern gefahren. Sie sind schon etwas wackeliger beim Fahren als ein Fahrrad, aber mMn trotzdem nicht gefährlich, wenn man es nicht übertreibt oder zu zweit fährt. Hätte zwar auch mit den ÖPNV fahren können, aber habe lieber das doppelte bezahlt um spazieren zu fahren. Ist halt das selbe wie immer. Einige lassen ein schlechtes Licht auf alle fallen. Beispiel: ich stehe auf dem Scooter zusammen mit nem Radfahrer an der roten Ampel. Ein Pupertierender mit nem Mädel hinten auf dem Roller fährt über zwei rote Ampeln, die Göre meint sie muss vom billigen Platz aus noch blöde Kommentare in unsere Richtung brüllen, weil wir brav warten. Da wünscht man sich doch, dass die beiden sich ordentlich langlegen. Die meisten, die ich sehe fahren aber anständig. Würde sagen die Rowdyquote ist nicht höher als bei Radfahrern.

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