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Nach der großen Aufregung : Sechs Lehren aus dem Daten-Leak

Getty Images Ein Verdächtiger ist gefunden, die Informationen über Politiker und Prominente bleiben in der Welt - und was jetzt? Aus dem Datenskandal lassen sich einige Erkenntnisse mitnehmen.
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#1 - 10.01.2019, 18:48 von baynado

kein Mitleid

ich habe kein Mitleid mit den Politikern und den Personen des öffentlichen Lebens. Beide Pesonenkreise leben von Öffentlichkeit. Die Politiker selber gehören einem Datenhungrigen Apparat und schaffen selber immer wieder neue fatenhungrige Bürokratiemonster. Selbst die vielleicht gutgemeinte DSGVO war ein Schuss in den Ofen und hat zu mehr abstumpfung bei Dstenschutzfragen der Nutzer geführt.

#2 - 10.01.2019, 18:52 von ramuz

Und zur Heilung der Grippe tragen Taschentücher bei ...

Der wichtigste und wohl einzig wirklich nützliche Tip kann doch nur der sein: einfach nix "ins Internet" ( was allein schon aussagen würde, dass der/die Postende keine Ahnung hat, und schon gar keine davon, wo allüberall ihre/ seine Daten landen ) zu kopieren.

Der Artikel gibt lediglich das Problem kaschierende Plattitüden wieder. Man erhofft sich doch vom SPON deutlich mehr und Deutlicheres.

#3 - 10.01.2019, 18:52 von muekno

Meine Lehre daraus

unser Politiker DAUs sind für das #Neuland Internet zu bl... und wissen Ihre Daten nicht zu schützen, Alle schwafeln von starken Passwörtern aber selber benutz haben sie sie wohl nicht und der Umgang mit Facebook, Twitter, Dropbox und was das sonst kreucht und fleucht ist zu lasch. Frage mich eh warum Politiker sowas Nutzen oder meinen Nutzen zu müssen, die Daten liegen in den USA und sicher sind sie auch nicht, das weiss man schon lange.

jedenfalls mein größte Hochachtung vor der Fleissarbeit des Jungen der die Daten (alle mit Sicherheit irgendwo im Netz) zusammengetragen hat. Hier wurde sicher nichts gehackt und nichts geleakt nur gut zusammengefasst. Das kann nicht strafbar sein, sonst müsste sich jeder Journalist strafbar machen weil er öffentlich zugängliche Information neu aufbereitet und publiziert.

#4 - 10.01.2019, 19:12 von kein-freund-von-despoten

Ist wohl für (zu) viele Neuland

Vielleicht sollten Sie, liebe Spiegel Autoren, ihren Artikel der werten Frau Bürgermeisterin Blum aus Homburg (Zitat "Es gibt einen gewissen Stolz, dass es jemand war, der von hier kommt") als Kunstdruck o.ä. zukommen lassen. Manche Leute verstehen einfach immer noch nicht, dass das kein Dummer-Jungen-Streich war. Ob die Frau Bürgermeisterin immer noch so stolz ist, wenn ein Mitbürger ihrer Stadt zu einer saftigen Summe Schadensersatz in Tausenden von Zivilfällen verdonnert wird? H4 auf Lebenszeit !

#5 - 10.01.2019, 19:13 von sotraluz

Nicht die Politik, der USER braucht einen plan.

Wer seine Daten überall verstreut, aus welchem Grund auch immer, dem werden sie früher oder später um die Ohren fliegen. Trotz starkem Password, Zweifaktor und was auch immer. No mercy.

#6 - 10.01.2019, 19:16 von garfield53

mmm

Wieso Datenleck?
Es ist die Unwissendheit, das Unvermögen sowie die Ahnungslosigkeit und Selbstüberschätzung, gepaart mit übersteigerten Geltungsbedürfnis, vieler Nutzer.
Die Hersteller und Medien sind die "Schuldigen" im Sinne des Wortes.
Es wurde über Jahrzehnte die Illusion medial und auch politisch verbreitet, dass das Internet ohne Grundkenntnisse für Alle umfassend nutzbar und sicher sei.
Diese Legende wurde eifrigst am "Leben" gehalten, um den Umsatz und das Nutzungsvolumen zu steigern.
Kein Betreiber hat grundsätzlich erklärt, das jeder Nutzer für das, was er an Daten und Informationen ins Netz stellt, selbst verantwortlich ist, da der Betreiber ja allen das Netz zur "freien" Nutzung im Sinne des Wortes, ohne jegliche Verantwortung und Haftung überlässt.
Das war auch ursächlich so von den "Erfindern" und den damaligen Regierenden und deren Nachrichtendiensten so gewollt, wie man weis, das grundsätzlich alles und überall, irgend wie "abgesaugt" und "gespeichert" wird und wurde.
Das die Nutzer auf diesen Weg der technischen Weiterentwicklung den intelektuellen "Anschluss" mehrheitlich "verloren" haben und viele "glauben", mit teuren "Sicherheitsprogrammen" sicher zu sein.
Ein Legende, welche wieder mal geplatzt ist.
Der böse "Hacker" aus unserer Kindergeneration, nicht mal besonders "begabt", hat allen bewisen, wieder mal, was an Daten weitgehend ungeschützt, im WWW vagbundiert.
Ist das strafbar, oder nur das Pfeifen im dunklen Wald?
Und wer macht wieder eine "Riesenblase", denen die üblichen hirnlosen Politiker mit Schnappatmung hinterher hecheln, der "Robin Hood der Gosse", die BILD!

#7 - 10.01.2019, 19:17 von cat69

wie weltfremd

ausgerechnet in der Presse zu lesen: Finger weg von der Neugier. Das dauernde Wechseln der Passwörter ist eine eher alberne Vorstellung was zumindest die Wirklichkeit bestätigt. Unter den Gesichtspunkten der Sicherheit sind es untaugliche Methoden. Wer sein Privatleben ins Netz stellt wird es dort auch irgendwann finden. So ist das.

#8 - 10.01.2019, 19:36 von demokratie-troll

Den Bürger zum Prügelknaben machen

Jeder muss das Recht haben, sich uneingeschränkt aus frei zugänglichen Daten zu informieren und diese für seine Erkenntnisverarbeitung auf seinen Rechner zu kopieren.
Er soll dafür weder eine besondere Lizenz benötigen, noch sich dafür irgendwie rechtfertigen müssen. Der Normalbürger muss nicht sämtliche Urheberrechte aller zur Verfügung stehenden Daten im Internet kennen. Dafür fehlen ihm alle Möglichkeiten. Verantworten muss er lediglich, was er selber veröffentlicht.

Grundsätzlich falsch ist es, dem Normalbürger die Arschkarte für fremde Versäumnisse zuzuschustern. So wird nämlich ein Missstand, der vom Staat zu verantworten ist, hinterfotzig auch noch gegen das Volk genutzt, um den Machtlosen damit zu knechten und zu verunsichern, damit seine Möglichkeiten, sich im Internet zu informieren und die dort gefundenen Daten für einen Erkenntnisgewinn zu nutzen, der staatlichen Kontrolle und Einmischung unterzogen werden.

Mit solchen Machenschaften will man nur die Leute klein halten, damit sie schon vor dem Hinsehen Angst haben müssen und der innere Zensor stets mit am Monitor sitzt.

#9 - 10.01.2019, 19:45 von Patrik74

Die wichtigste Lehre

Wenn es nicht direkt Politiker, Prominente oder "Systemrelevante" betrifft, geht es der Politik am A... lang.

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