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Update für Uralt-Windows: Microsoft warnt vor neuem WannaCry

B. TONGO/ EPA/ REX/ Shutterstock Fast genau zwei Jahre nach Ausbruch der WannaCry-Epidemie könnte sich die Geschichte wiederholen. Microsoft verteilt deshalb sogar für das alte Windows XP noch mal ein frisches Update.
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#1 - 15.05.2019, 15:18 von dgbmdss

XP immer noch sehr gutes Betriebssystem

resourcenschonend und für 90% der Anwendungen völlig ausreichend. Von allen Nachfolgern ist Win7 noch das ausgereifteste, kommt aber auch nicht an XP heran. Die Innovationen beschränken sich auf Darstellung z.B. (aeropeek), den unnützen Assistenten Cortana und Abgreifen von Nutzerdaten. Wenigstens sind einige Fehler seit XP bis heute dieselben geblieben. z.B. die "Details Ansicht" im Windows Explorer/ Dateimanager stellt sich immer noch selbsttätig zurück. Über 15 Jahre keine sinnvollen Innovationen, das muss man Microsoft erst mal nachmachen.

#2 - 15.05.2019, 15:47 von rigel42

Zitat von dgbmdss
resourcenschonend und für 90% der Anwendungen völlig ausreichend. ...
Win2000 und XP waren die einzigen Systeme, die ich ohne größere Bauchschmerzen genutzt habe - bin seit Win 3..11 dabei, heute Linux.

#3 - 15.05.2019, 16:50 von matimax

Alten PC unter Windows-XP wieder aktivieren?

Habe ich das jetzt richtig verstanden?

Könnte ich den alten Kasten mit Windows-XP wieder aktivieren?
Dazu bedürfte es nur des wider Erwarten von Microsoft bereitgestellten XP-Updates - oder sind noch viele andere Teilbereiche von XP völlig veraltet, so dass es fehleranfällig ist und den heutigen Ansprüchen nicht genügt?

Aus Sicherheits- und Performancegründen - es rumpelte doch schon arg, die youtube-Eieruhr und auch akustisch - hatte ich vor rund vier Jahren einen neuen PC angeschafft, der erst unter Windows-7 und nun unter Windows-10 läuft.

Seit dem steht der alte Apparat ungenutzt in der Ecke, für den ich das letzte Mal 2006 extra früh zu Aldi gerannt bin - obwohl es schon nicht mehr nötig war, Geräte standen noch Tage später im Laden:

Titanium Design PC mit hochglänzender Front für 999,- Euro, plus Externer HD to go Festplatte für 139,- Euro.
Pentium D, dual core, 1024 MB Arbeitsspeicher, 533 MHz.

Oder ist die Hardware zu alt und schwach, eine erneute Verbindung mit dem Internet nicht sinnvoll?
Wäre für einen kurzen Hinweis von "Computer-Experten" sehr dankbar.
Besten Dunk im Voraus.

#4 - 15.05.2019, 17:11 von hegade

Zu 3. "Alten PC unter Windows-XP wieder aktivieren?"

Das würde mich auch interessieren.
Ich habe einen ca. 20 Jahre alten Fujitsu/Siemens-PC unter XP nur deshalb laufen, weil ich Scans mit der "HP Intelligent Scan-Software" anfertige, die den Vorteil hat, für mich wie massgeschneidert zu sein.
Ein besseres Scan-Programm gibt es für meine Bedürfnisse nicht.
Nachteil: HP hat das Programm nach XP nicht mehr unterstützt.
Wenn das alte FSC-Schätzchen also mal den Geist aufgibt, stehe ich da.
Oder es geht jetzt doch wieder dank dieses updates einen XP-Rechner an´s laufen zu bringen...

#5 - 15.05.2019, 18:14 von quark2@mailinator.com

Zitat von hegade
Das würde mich auch interessieren. Ich habe einen ca. 20 Jahre alten Fujitsu/Siemens-PC unter XP nur deshalb laufen, weil ich Scans mit der "HP Intelligent Scan-Software" anfertige, die den Vorteil hat, für mich wie massgeschneidert zu sein. Ein besseres Scan-Programm gibt es für meine Bedürfnisse nicht. Nachteil: HP hat das Programm nach XP nicht mehr unterstützt. Wenn das alte FSC-Schätzchen also mal den Geist aufgibt, stehe ich da. Oder es geht jetzt doch wieder dank dieses updates einen XP-Rechner an´s laufen zu bringen...
Es hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber wenn Sie auf einem PC ein moderneres Betriebssystem laufen haben, können Sie darauf kostenlos eine Virtuelle Maschine (VM) laufen lassen, in der WinXP läuft und dann können Sie Ihre Scan-Software in der VM laufen lassen. Vermutlich wird Ihr Scanner ja über USB angeschlossen sein, was bedeutet, daß Sie den USB-port an die VM weiterleiten müssen. Ob Sie da MS Virtual PC nehmen, oder VirtualBox oder VMware, kommt bischen auf die Umstände an. Jedenfalls brauchen Sie die VM nicht ans Netzwerk zu hängen, machen also keine TCP/IP-Verknüpfung und damit ist das dann zunächst i.e. so sicher, als wäre es gar nicht da ... solange Sie halt damit nur scannen. Sie richten einen gemeinsamen Ordner mit dem eigentlichen Betriebssystem ein und scannen direkt in diesen Ordner. Den Rest erledigen Sie mit dem modernen Betriebssystem.

#6 - 15.05.2019, 18:27 von maxmustermannbsp

Zitat von matimax
Habe ich das jetzt richtig verstanden? Könnte ich den alten Kasten mit Windows-XP wieder aktivieren? Dazu bedürfte es nur des wider Erwarten von Microsoft bereitgestellten XP-Updates - oder sind noch viele andere Teilbereiche von XP völlig veraltet, so dass es fehleranfällig ist und den heutigen Ansprüchen nicht genügt? Aus Sicherheits- und Performancegründen - es rumpelte doch schon arg, die youtube-Eieruhr und auch akustisch - hatte ich vor rund vier Jahren einen neuen PC angeschafft, der erst unter Windows-7 und nun unter Windows-10 läuft. Seit dem steht der alte Apparat ungenutzt in der Ecke, für den ich das letzte Mal 2006 extra früh zu Aldi gerannt bin - obwohl es schon nicht mehr nötig war, Geräte standen noch Tage später im Laden: Titanium Design PC mit hochglänzender Front für 999,- Euro, plus Externer HD to go Festplatte für 139,- Euro. Pentium D, dual core, 1024 MB Arbeitsspeicher, 533 MHz. Oder ist die Hardware zu alt und schwach, eine erneute Verbindung mit dem Internet nicht sinnvoll? Wäre für einen kurzen Hinweis von "Computer-Experten" sehr dankbar. Besten Dunk im Voraus.
Sowohl Chrome als auch Firefox haben bereits vor einer Weile den Support für Windows XP eingestellt. Die weitere Verwendung würde nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, auch werden einige moderne Webstandards von diesen alten Versionen (wie auch vom Internet Explorer) noch nicht unterstützt, weshalb mit Einschränkungen auf verschiedenen Webseiten zu rechnen ist.

#7 - 15.05.2019, 18:53 von quark2@mailinator.com

Zitat von maxmustermannbsp
Sowohl Chrome als auch Firefox haben bereits vor einer Weile den Support für Windows XP eingestellt. Die weitere Verwendung würde nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, auch werden einige moderne Webstandards von diesen alten Versionen (wie auch vom Internet Explorer) noch nicht unterstützt, weshalb mit Einschränkungen auf verschiedenen Webseiten zu rechnen ist.
Tja, im Moment geht es noch, was die Webseiten angeht, aber es wird schlimmer werden. WinXP ist halt so i.e. das letzte Windows, welches noch nicht auf 1000 Wegen nachhause telefoniert. Win7 ist da zwar auch noch irgendwie OK, aber bei allen Installationen, die ich bisher gesehen habe, waren von verschiedenen Firmen jeweils von Timern gesteuerte Tasks registriert, die dann eben "rumtelefonieren". Das wäre zwar unter XP auch möglich gewesen, wurde aber nicht gemacht und man weiß, daß man es löschen kann. Unter 7 ist das eine deutlich schlimmere Plage und unter 10 bekommt man es gar nicht mehr weg. Wenn man also will, daß das eigene Betriebssystem einen nicht verrät und wenn man kein Linux will ... unter 98SE geht USB noch nicht richtig, unter 7 ist die Suche auf der Festplatte schon deutlich verschlechtert ... XP hat schon was für sich ... aber wenn man das am Internet betreibt, spielt man mit dem Feuer.

#8 - 16.05.2019, 13:04 von adama.

Virtual Machine

@matimax
Ihr alter XP- PC war schon beim Kauf ausgebremst. Ihre Kiste hat viel zu wenig Arbeitsspeicher. Kein Wunder, dass das Internet und manche Anwendungen zu langsam sind. 4GB sind das mindeste, aber auch das höchste der Gefühle, wenn sie nicht auf XP für 64bit umstellen wollen. Ansonsten ist inzwischen ab er auch die andere Hardware, ganz egal welches Betriebssystem, nicht mehr optimal. Moderne Hardware unterstützt Multitasking und das Internet inzwischen besser als die alte Kiste. Aber.. mir reicht die Geschwindigkeit noch, abgesehen vom Arbeitsspeicher, der ist extrem knapp bemessen.
Ansonsten kann ich allen eine VirtualMaschine empfehlen. Aber nicht um mit dieser nicht ins Internet zu gehen, sondern umgekehrt, um nur damit ins Internet zu gehen. Schadsoftware zerstört dann nur einen virtuellen PC, keinen echten. Allerdings müssen sie trotzdem die Daten sichern. Um ganz sicher zu gehen, löscht man das VM Image nach gebrauch und kopiert vor jedem Neustart eine Sicheheitskopie in die VM. Selbst wenn die VM dann unbemerkt infiziert wird, wird sie so unschädlich gemacht.