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Elf Tote in US-Synagoge: Massaker am Sabbat

AP/Alexandra Wimley/Pittsburgh Post-Gazette Ein schwer bewaffneter Mann erschießt in einer Synagoge in Pennsylvania elf Menschen: Die Bluttat kommt zum Ende einer ohnehin gewaltsamen Woche in den USA. Präsident Trump machte trotzdem weiter Wahlkampf.
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#1 - 28.10.2018, 10:38 von kuac

Der aggresive rechte Populismus hat den Boden für Gewalt gegen Kritiker, andere Rassen-Religionszugehörigen und Schwachen der Gesellschaft fruchtbar gemacht. Jetzt erntet man, was man gesät hat.

#2 - 28.10.2018, 10:57 von wahrsager26

An kuac. Nr1

Ja,man kann es so sehen,das der Mensch nur handelt ( gut wie böse) wenn er aufgestachelt wird,wobei das schon fragwürdig erscheint. Ich bezweifelt aber, das langfristig gesehen die US Bevölkerung in Ruhe wird leben können,was zahlreiche Gründe hat.Ein bisschen störe ich mich an vorschnellen Urteilen ,wenn ganz ersichtlich auf eigene politische Präferenzen abgehoben wird! Danke

#3 - 28.10.2018, 11:08 von singularitaet

Brandstifter

Diese Brandstifter werden aber - solange man sie nicht direkt mit der sprichwörtlichen "smoking gun" erwischt - weiterhin jegliche insbesondere persönliche Verantwortung dafür zurückweisen. Und die zahlreichen Verschwörungsparanoiker unter ihnen werden dies sogar als Fake News oder Falle des politischen Gegners umdeuten.

#4 - 28.10.2018, 11:10 von morkvamork

O-Ton Trump:

"Wenn sie drinnen Schutz gehabt hätten, wären die Resultate weit besser gewesen."
oja, aufgrund einer vollen Synagoge und nicht richtig ausgebildeten "Beschützer" wäre das Resultat wesentlich besser gewesen. Ich schätze mal so um die 20 Tote.

#5 - 28.10.2018, 11:11 von mborevi

Die Geschichte ...

... wiederholt sich nicht, heißt es. Trotzdem sind die Parallelen zu den 1930er Jahren, auch in unserem Land, unübersehbar. Es zeigt sich wieder, dass ein paar verantwortungslose Spinner, gibt man ihnen Gelegenheit, ihren Hass zu predigen, viele in der Bevölkerung mitreißen, die nicht über ein eigenes Gewissen verfügen und nicht selbst zu denken in der Lage sind. Und da gibt es viele. Leider.

#6 - 28.10.2018, 11:14 von spmc-12355639674612

Ich kann dem

Zitat von kuac
Der aggresive rechte Populismus hat den Boden für Gewalt gegen Kritiker, andere Rassen-Religionszugehörigen und Schwachen der Gesellschaft fruchtbar gemacht. Jetzt erntet man, was man gesät hat.
nur zustimmen.
Jetzt haben diejenigen, die auf der Seite des Rechtsstaates stehen, die Pflicht, sich solchen Entwicklungen aktiv entgegenzustellen. Wir wissen, was geschehen kann, wenn sich ein Großteil der Bürger nicht willens ist, sich gegen diesen aggressiven rechten Populismus zu positionieren. In Deutschland hat man damit vor 80 Jahren leidvolle Erfahrungen gemacht, die bis in die Katastrophe führten!

#7 - 28.10.2018, 11:16 von schura

Verantwortung

Wenn ein Präsident für eine Fluchtbewegung, wie der nach Mexiko, mit dem Ziel USA, George Soros verantwortlich macht, so ist das doch nichts anderes, als rechte, verschwörungstheoretische Propaganda. Da Soros Jude ist, bedient er mindestens antisemitische Vorurteile. Er ist zwar nicht rechtlich, aber moralisch mitverantwortlich, dass Menschen sich ermutigt fühlen, die rassistisch und antisemitisch denken und handeln.

#8 - 28.10.2018, 11:19 von fred_m

"vorschnelles Urteilen"?

Trump behauptet, nichts mit der Gewaltwelle zu tun zu haben.

Aber schauen Sie doch mal sein selbstherrliches Gesicht an, wenn er den Namen "Hillary" nennt und seine Bewunderer anfangen "Lock her up!!!" zu schreien.

Wenn man so jemand als Volksverhetzer bezeichnet, dann ist das kein "vorschnelles Urteilen", sondern das Feststellen einer für jeden sichtbare Wahrheit.

#9 - 28.10.2018, 11:19 von wasistdalos

Der Briefbombenleger verliert so an Bedeutung

Das ist ein makabrer Gedanke von mir, und ich kann beide Taten nicht verstehen und verachte sie. Aber über den Trump-freundlichen Bombenleger erfährt die Öffentlichkeit so gut wie nichts mehr.

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