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Ex-Drogenboss "El Chapo": Der Chef ist schuldig, das Geschäft geht weiter

DPA Der US-Sensationsprozess gegen "El Chapo", den einst mächtigsten Kartellboss der Welt, endet mit einem Schuldspruch. Doch der Drogenhandel floriert weiter - mit und ohne Trumps Mauer.
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#1 - 13.02.2019, 23:48 von petra.blick

Jeder sollt sich an seine eigene

Nase fassen. Der Konsument soll sich auch mal gerade machen, da er für alle diese Missetaten zahlt und sie möglich macht.

#2 - 13.02.2019, 00:11 von spon-facebook-10000523851

Solange

der Markt lebt und gedeiht, wird sich das wohl nicht aendern. Nur die Namen aendern sich.

#3 - 13.02.2019, 00:25 von varphi

Der autor

Übertreibt ganz schön. Sich zu ermaßen davon zu sprechen dass die Mauer keine Probleme verhindert zeigt subtil dem Bias des Autors nach links. Denn nie könnte jemand selbst mit guten Argumenten behaupten, dass Null Erfolg zu erwarten sei durch die Mauer, (was nicht stimmt, denn es kommen viele Probleme aus dem Süden).

#4 - 13.02.2019, 00:58 von benedetto089

Die USA betreiben lieber Symbolpolitik als irgendeines ihrer fundamentalen Probleme anzugehen. Glaubt denn wirklich jemand, dass sich in den Straßen der Innenbezirke der amerikanischen Großstädte etwas ändert nur weil dem Oberboss aus Mexiko, der eh schon seit Jahren ersetzt wurde jetzt der Prozess gemacht wird?!

#5 - 13.02.2019, 01:47 von gweihir

Der Drogenhandel wird immer florieren

Ganz einfach, weil es einen Bedarf gibt. Dass man so eine einfache kapitalistische Argumentation ausgerechnet in den USA nicht versteht ist schon faszinieren. Statt diesem sinnlosen "War on Drugs" sollte man besser den illegalen Markt mit Produkten austrocknen, die besser und billiger sind und die schaedlichen Nebenwirkungen minimieren.

#6 - 13.02.2019, 04:18 von soro.hattie

Nachfrage

Wie El Chapo sagte: solange Nachfrage besteht, wird es ein Angebot geben. Es gibt viele El Chapo außerhalb der USA und in den USA. Es ist ein kontinuierlicher Zyklus.

#7 - 13.02.2019, 06:01 von K:F

Drogenkampf der USA

Die Drogen werden genommnen. Die größte Epedemie wurde von der amerikanischen Pharmaindustrie mit Opiaden erzeugt. Jetzt hat die USA einen Drogenboss zum Schafott geführt. 100 weitere stehen in Südamerika bereit, um die Geschäfte fortzuführen. Es ist ein sinnloser Kampf, den die USA angefangen hat und verliert. Wann fangen die Amis an, ein legales Geschäft aus dem Drogenanbau Südamerikas zu machen?

#8 - 13.02.2019, 07:58 von Tevje

Die Mauer oder Nichtmauer

beträfe oder betrifft nur den unwichtigeren Teil des Schmuggels; wer Drogen bekämpfen will, muss die Banke kontrollieren, bei den das Geld weiß gewaschen wird. Das wollte bislang keine Regierung ernsthaft tun, und es müssten alle gemeinsam handeln. Gute Konjunktur für Drogenbarone bzw. -industrielle.

#9 - 13.02.2019, 09:13 von Pickle__Rick

Zitat von varphi
Übertreibt ganz schön. Sich zu ermaßen davon zu sprechen dass die Mauer keine Probleme verhindert zeigt subtil dem Bias des Autors nach links. Denn nie könnte jemand selbst mit guten Argumenten behaupten, dass Null Erfolg zu erwarten sei durch die Mauer, (was nicht stimmt, denn es kommen viele Probleme aus dem Süden).
Es behauptet auch niemand, dass die Mauer keine einzige illegale Akitvität stoppen könnte. Der Autor gibt hier auch nur wieder was die Zeugen in diesem Fall gesagt haben. Eine Maßnahme für mehrere Milliarden Steuergelder, die eigentlich laut Wahlkampfversprechen von einer anderen Nation direkt finanziert werden sollte, muss sich hier einfach daran messen lassen wie der Effekt zu den Kosten steht. Da fällt die Mauer durch. Selbst wenn man nicht die realistischen Kosten betrachtet sondern das was von der MAGA-Clique angesetzt wird. Wo die meisten Drogen, Gangster und illegale Migranten herkommen ist bekannt und es sind schlicht und ergreifend ganz reguläre Grenzübergänge. Das haben übrigens auch die Republikaner erkannt. Sie haben in zwei Jahren D. T. keine Mauer beschlossen und auch nicht im letzten, umstrittenen Haushalt. Klar, für die Show und das Riesenbaby grölt man trotzdem "Build the wall!" aber Politik von Wahlkampf zu unterscheiden, sollte der Wähler schon auf die Reihe kriegen.

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