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Herzogin Meghan und ihre US-Verwandtschaft: Sternstunden menschlicher Mistigkeit

Getty Images Royal-Fans können dem Zwist zwischen Herzogin Meghan und ihrer US-Verwandtschaft kaum entkommen. Gehört alles zu einem hochmodernen Märchen dazu, meint Anja Rützel - und zu einer zeitgemäßen Monarchie.
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#1 - 23.02.2019, 17:17 von tillerwald

Sehrsehr schön formuliert. Glückwunsch.

#2 - 23.02.2019, 17:26 von Fräulein P.

Hmmm...

...tja...hmmm...

#3 - 23.02.2019, 17:35 von c.moltisanti

Der Vater hat den Brief völlig zu Recht veröffentlicht,

denn es waren MMs Freunde, die den Vater in ihrem Interview öffentlich angegriffen und dann auch noch behauptet haben, der zitierte Brief wäre "voller Liebe" gewesen, was nicht weiter als eine Lüge war, da Narzissten wie MM überhaupt nicht in der Lage sind, gegenüber anderen Personen Liebe zu empfinden. Es war also mitnichten der Vater, der die Auseinandersetzung in die Öffentlichkeit getragen hat, sondern MM, denn ihre Freunde werden das Interview nicht ohne die Zustimmung und in Absprache mit der Herzogin gegeben haben, nachdem diese eine Woche zuvor öffentlich darüber geklagt hat, nicht mehr "für sich selbst sprechen zu können", seitdem sie Mitglied der königlichen Familie ist, weil das Protokoll das nicht zulässt. Und da dem Vater, anders als seiner Tochter, kein professionelles PR-Team zu Seite steht, hatte der Vater jedes Recht der Welt den auf den Angriff seiner Tochter, ihres PR-Teams und der königlichen Hofberichterstatter in den Medien auf seiner Person mit der Veröffentlichung des Briefes zu reagieren.

#4 - 23.02.2019, 17:35 von peter_tppp

Trocken und treffend

Der britische "Economist", ein durchaus staatstragendes Journal, brachte es auf den Punkt: "Ms Markle's family looks almost as strange as the Windsors".

#5 - 23.02.2019, 17:43 von mkdrsdn

Habe ich die Autorin richtig verstanden, daß die Meldungen der Klatschpresse über Verlautbarungen der Familie Markle sie jetzt das Leben der Royals erst so richtig nachvollziehen können lässt? Klasse! Wer braucht fake news oder einen Relotius, wenn man so etwas formulieren darf? "Sagen, was ist!" - oder auch in seiner post-modernen Form: "Blubbern, was irrelevant ist!"

#6 - 23.02.2019, 18:14 von Hoberg

die bucklige Verwandschaft

am Schluss heiratet man die halt doch auch mit...drum prüfe....

#7 - 23.02.2019, 18:15 von antimaterie

Funktion an - Funktion aus

Amerikanerinnen haben der britischen Monarchie noch nie irgendeinen Dienst erwiesen. Wie sollten sie auch! Diese nun, gottlob ohne jegliche Thronrelevanz, wurde eigens dafür rekrutiert, als Schauspielerin eine Rolle zu spielen: als vorzeigbares Demonstrationsobjekt für Weltoffenheit und Toleranz. Sie hat keine Chance neben Kate. Sie wird auf dem Boulevard zerschellen.

#8 - 23.02.2019, 18:21 von dasfred

Schöne Zusammenfassung

Seit ich nicht mehr zum Friseur gehe, wo all die bunten Blätter uns seit ewigen Zeiten die Royals dieser Welt nahebringen, bin ich auf die Societyreporter im Sat1 und RTL Frühstücksfernsehen angewiesen. Da ist es doch nett von Frau Rützel, dass sie alles nochmal im Zusammenhang darstellt. Mir kam gerade eine Fortsetzung der drei Haselnüsse für Aschenbrödel in den Sinn. Prinz wird geheiratet und dann gehen Stiefmutter und Stiefschwestern erst richtig ab. Kann man gern in die Jetztzeit holen.

#9 - 23.02.2019, 19:31 von nikaja

Abstammung

Man mag über den Adel denken was man will, aber am Bsp. des englische Königshauses wird deutlich, was die Öffentlichkeit erwartet. Understatement und elegante Zurückhaltung, eben 'Noblesse oblige' darf erwartet werden.
Auch Exzentrik und Skurilitaet sind tolerierbar und werden mit einer gewissen Belustigung goutiert und nachgesehen. Das, was Mme MM gerade vorführt, ist das Verhalten einer Frau aus einfachen Verhältnissen, die auf einmal ins Himmelbett gefallen ist. Da Prince Harry eine bewiesene Tendenz zur Provokation hat, ist diese Heirat nur unter diesem Aspekt zu verstehen. D..h. unter sozial-psychologischen Betrachtungen mögen diese Eskapaden interessant sein, aber letztendlich wissen wollen wir das gar nicht. Es ist so beschämend ordinär.

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