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Terrorverdacht wegen Handynachricht: Drei Geschwister mussten Easyjet-Maschine verlas

Getty Images/ Bloomberg In London mussten Geschwister ein Flugzeug verlassen, weil sie angeblich IS-Propaganda lasen. Dabei hatte eine der betroffenen Frauen lediglich WhatsApp-Nachrichten ausgetauscht.
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#1 - 24.08.2016, 14:46 von santoku03

Die Hysterie wird immer irrsinniger. Was sind das für Leute, die andere anschwärzen, weil ihnen deren Nase nicht passt. Was ist das für Begleitpersonal, das daraufhin die Polizei holt...

#2 - 24.08.2016, 14:49 von demiurg666

Was passiert eigentlich mit den Menschen die so eine Verleumdung in die Welt setzen? Kommen die ungestraft davon? Kann ich jetzt immer wenn mir mein Nebenmann/frau im Flugzeug nicht gefällt der Bordcrew Bescheid sagen und schon habe ich meine Sitzreihe für mich alleine?

#3 - 24.08.2016, 14:51 von hirlix

Hinweisen muss

nachgegangen werden. Die wurden ja nur befragt und nicht gleich nach Guantanamo gebracht. Es fand auch kein racial profiling statt, da die Polizei erst auf einen Hinweis hin tätig wurde. Woher soll die Polizei wissen, ob die Hinweisgeber selbst nur aus rassistischen Gründen den Hinweis geben.

#4 - 24.08.2016, 14:52 von vlado13

Hysterie

Wurden eigentlich die beiden Denunzianten als Zeugen befragt? (Und wieso sie eigentlich fremder Leute Smartphone-Nachrichten mitlesen?) Und glaubt wirklich irgendjemand im Ernst, dass echte Terroristen sich in aller Öffentlichkeit per WhatsApp über ihre Pläne austauschen? Diese Art von Hysterie ist widerwärtig.

#5 - 24.08.2016, 14:53 von huggiii

Titel

Zitat von
... Die Geschwister behaupteten gegenüber dem "Guardian", sie seien aufgrund ihres Aussehens Opfer von rassistischen Ermittlungsmethoden geworden. ...
... diese Leute sind deshalb kontrolliert worden weil es Terroristen gibt die so aussehen wie sie. Sie sind also allenfalls Opfer des Umstandes, dass Glaubensbrüder sich eben so verhalten dass eine Überprüfung angezeigt ist.

Wer mit einem Kopftuch herumläuft gibt damit eben auch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe bekannt aus deren Mitte der internationale Terror gespeist wird.

... somit alles im Lot.

#6 - 24.08.2016, 14:53 von Wicked

Ja, ist doof gelaufen für die Geschwister.

Aber in der heutigen Lage durchaus verständlich.

Immerhin hat Easyjet solange gewartet bis die Befragung der Geschwister beendet wurde... oder hab ich da was falsch verstanden?

#7 - 24.08.2016, 14:54 von juergen.albrink

Aufmerksamkeit ist gut!

Ich finde es sehr gut, wenn andere Mitreisende aufmerksam sind und eventuelle Verdachtsfälle melden. Nach den vielen Anschlägen in Europa in der letzten Zeit, sollten auch Muslime Verständnis dafür haben. Aber sie drehen dann lieber den Spieß um und werfen uns Diskriminierung vor. Da zeigt sich wieder, dass wir in unterschiedlichen Welten leben. Das wird auf Dauer nicht gut gehen.

#8 - 24.08.2016, 14:57 von murksdoc

Tiefflieger

Wenn man in einem Flugzeug sitzt, unterlässt man nicht nur Sachen, die gefährlich sind, sondern auch Sachen, die so aussehen, als wären sie gefährlich. Über Jeremy Coburn oder ein Gebet muss man nicht chatten, nachdem man in einem Flieger platzgenommen hat. Das kann man vorher oder nachher machen. Nach Neapel brauchen die eine Stunde. Solange kann das alles warten. Wenn nicht, dann soll man wenigstens kein Theater machen, wenn es missverstanden wird. Schliesslich hat man alles dafür getan, DASS es missverstanden wird. Terroristen haben nur einen einzigen Vorteil: den der Überraschung. Terroristen sind weder intelligent noch besonders genial. Sie schlagen nur zu, wo, wie und wann es keiner vermutet. Ist irgendetwas davon nicht mehr neu, fliegt es aus dem Arsenal der Terroristen wieder raus. Wenn man dann, wie hier, die Hemmschwelle des Personals, eventuell neuen Methoden zuvorzukommen, erhöht, erhöht man auch das Risiko, dass irgendwann mal ein Anschlag klappt. Hinterher will es dann keiner gewesen sein.

#9 - 24.08.2016, 14:59 von c.PAF

Zitat von
"Die Polizei von Essex erreichten besorgte Berichte, das Verhalten von drei Personen betreffend, die auf ihre Mobiltelefone schauten", zitiert der "Guardian" einen Polizeisprecher.
Was für ein Schwachsinn! Aufs Mobiltelefon schauen macht also verdächtig? Doch wohl nur, wenn man die falsche "Rasse" hat. Von massenhaft verhafteten Pokemon-Spielern habe ich nämlich noch nichts gehört.

Aber interessant zu erfahren, wie anscheinend Menschen massiv in die Handys anderer Leute gaffen...

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