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Abschied als CDU-Chefin: Merkel im Reinen mit Merkel

REUTERS In ihrer Abschiedsrede als CDU-Chefin spricht Angela Merkel die vielen Zerwürfnisse mit ihrer Partei offen an - und wird trotzdem gefeiert. Wem sie den Job am ehesten zutraut, muss sie nicht mehr explizit sagen.
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#30 - 07.12.2018, 16:54 von Denken2018

Zitat von RolfWolf
im selben Atemzug genannt werden mit der Zerstörung Europas. Wer systematisch kulturfremde Menschen ins Land holt wie Merkel es seit 2015 getan hat, schafft auf Dauer die europäische Kultur ab. Man vergleiche einfach mal die Geburtenraten. Offene Grenzen und dafür bewachte, geschützte Weihnachtsmärkte passen einfach nicht zusammen. Die Schweden haben ausgerechnet, daß sie in ca. 30 Jahren bereits Minderheit im eigenen Land sein werden. Wer so handelt wie Merkel, handelt gegen das eigene Volk und schafft sich ab. Was bei Sarrazin noch als Hirngespinst verteufelt wurde, hat einen realen Hintergrund. Merkel ist die Zerstörerin Europas und der europäischen Kultur. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, hat dies selber längst erkannt. Was als Buntheit begrüßt wird, ist in Wirklichkeit Unterwerfung. Einzig die Osteuropäer wehren sich noch. Was ich absolut nicht verstehe ist die Tatsache, daß keiner der gestandenen Politiker Merkel in den Arm gefallen ist. Und nun bekommt sie auch noch frenetischen Befall für ihre Taten. Eine Hoffnung gibt es aber noch: wenn AKK CDU- Vorsitzende werden sollte, geht der Abstieg der einstigen Volkspartei weiter und wird dort enden, wo die SPD heute schon ist. Dann erst wird der Weg frei sein, Politik für Deutschland und Europa zu machen und unsere Werte zu bewahren.
Ja klar, der Weg wird frei sein, für den runderneuerten Nationalsozialismus von 1933 durch die AfD. Sind das Ihre feuchten Träume? Dann träumen Sie mal weiter.
Die Mehrheit der Deutschen hat mir Rechtsradikalen nichts im Sinn. Auch wenn die Ost-Krakeler noch so laut noch so laut brüllen "Merkel muss weg" ode "Volksfahrräder" - sie bleiben der kleine Pickel am Arsch Deutschlands, aber das war es dann auch.
Ihre braunen Werte können sich gerne für sich bewahren. Eine Mehrheit finden Sie dafür nicht. Im Gegenteil - wenn Ihnen jetzt Ihr Feindbild Merkel abhanden kommt - was bleibt dann für die AfD noch? Nur noch heiße Luft - keine Kompenz - keine Ideen - nur Hass und keine Lösungen für Deutschland. Wer zu lange in braunem Wasser badet wird dadurch nicht schöner.

#31 - 07.12.2018, 17:26 von klmo

Zitat von Denken2018
Ja klar, der Weg wird frei sein, für den runderneuerten Nationalsozialismus von 1933 durch die AfD. Sind das Ihre feuchten Träume? Dann träumen Sie mal weiter.
Nur vorweg, ich komme nicht aus dem Lager der AfD.
Aber eine Kritik können Sie in Anspruch nehmen, Sie haben historisch noch politisch absolut keine Ahnung, wenn Sie 1933 mit der gegenwärtigen Zeit vergleichen.
Insofern erübrigt sich jede weitere Diskussion.

#32 - 07.12.2018, 17:55 von fördeanwohner

-

Zitat von klmo
Nur vorweg, ich komme nicht aus dem Lager der AfD. Aber eine Kritik können Sie in Anspruch nehmen, Sie haben historisch noch politisch absolut keine Ahnung, wenn Sie 1933 mit der gegenwärtigen Zeit vergleichen. Insofern erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Vielleicht lesen Sie einfach mal, was Forist RolfWolf geschrieben hat, dann verstehen Sie, weshalb der von Ihnen Kritisierte so reagiert hat. Ich sehe seine Aussagen ebenso kritisch und fühle mich extrem an sowas wie "Rassenlehre" erinnert.
Dass in heutigen Deutschland offensichtlich nur eine Minderheit so denkt wie damals bestreitet ja niemand, aber die AfD beherbergt Holocaust-Leugner, Menschen, die offen rassistisch sind, Menschen, die auf andere Kulturen als minderwertig hinabblicken usw. Wer sich da nicht an 1933 erinnert fühlt, muss schon eine raosarote Brille aufhaben.

#33 - 07.12.2018, 18:02 von ambulans

Akk

hat sich in sachen outfit wohl vom ehemaligen chef-berater von peter frankenfeld (hauptsache - groß und karriert!) beraten lassen; ihr zu erwartendes partei-programm wird dann everlasting merkel pur; was sie will - und, vor allem, wie - treibt ziemlich vielen bald schweißperlen (teils angst, teils zorn) auf die stirn; spd, fdp und afd freuen sich schon auf die nächsten wahlen (cdu - so klein wie wir, also - eine von uns) und weiter spässchen. mei, wenn halt immer fastnacht wär ...

#34 - 07.12.2018, 18:56 von karl-felix

Bei

Zitat von wasnu23
Und was ist mit all den Problemen, denen Deutschland und die EU gegenüberstehen? Wäre nicht ein wenig mehr Selbstkritik angebracht, angesichts der dramatischen Lage in Deutschland und Europa? So bleibt der Eindruck: Wenn es Probleme gibt, ist es eben Schicksal, Erfolge sind hingegen ein Ergebnis eigener Stärke.
allen politischen Gegensätzen und unterschiedlicher Auffassung in der Sache. Den Eindruck habe und hatte ich bei Merkel als Kanzlerin nie, als Parteivorsitzende kann ich nicht beurteilen .

Wenn es Probleme gab , wurden die angepackt - schnell- hart - gnadenlos- lösungsorientiert, aber suaviter in modo, fortiter in re gelöst/gemanagt.
Und das muss der Neid ihr lassen : Deutschland steht nach 13 Jahren Kanzlerschaft Merkel als grösste Volkswirtschaft Europas blendend da.Kein Vergleich zu dem " kranken Mann " Europas , den Schröder ihr im Siechenbett hinterliess.
Das sind riesige Fußstapfen , in die AKK da tritt. Merkel war schon eine politische Ausnahmeerscheinung/Talent mit dem die CDU 18 Jahre lang wuchern konnte.

Unglaublich , diese überwältigende Zustimmung zu Merkels Arbeit als Kanzlerin . 57% Zustimmung nach 13 Jahren im Amt das sind gut 20% mehr als ihre Partei Stimmen erhielt . Chapeau .
Die CSU steht nach 18 Jahren Parteivorsitz Merkel praktisch unbeschädigt da, während die SPD geschreddert wurde.

Schaun wir mal, ob diese Zerfallserscheinungen die CDU in der Nach Merkel-Ära auch treffen .

#35 - 07.12.2018, 20:20 von XornXenophon

Die große Vorsitzende

Merkel findet Merkel rundum toll.

Angesichts des Zustands der EU, des EURO und des Verlustes eines Drittels der Wähler der CDU wäre aber vielleicht doch ein klitzekleine Selbstkritik angemessen gewesen.

Es gilt offenbar immer noch die legendäre Parole:
"Ich wüsste nicht, was ich anders machen würde, ich habe nichts falsch gemacht!"

Merkel ist für die CDU, was Schröder für die SPD ist - ein böser Geist, der sich einfach nicht vertreiben lässt. Von ihr wird sich die CDU nur mit Glück, in etlichen Jahren, erholen können, wenn überhaupt.

#36 - 07.12.2018, 21:51 von io_gbg

Zitat von klmo
Nur vorweg, ich komme nicht aus dem Lager der AfD. Aber eine Kritik können Sie in Anspruch nehmen, Sie haben historisch noch politisch absolut keine Ahnung, wenn Sie 1933 mit der gegenwärtigen Zeit vergleichen. Insofern erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Was ist denn nun Ihre Kritik?
Wenn man Dinge miteinander vergleicht, stellt man fest, ob es Unterschiede gibt oder nicht. Will man wissen, ob und wie sich 1933 von heute unterscheidet, muss man doch erst einmal vergleichen!

#37 - 07.12.2018, 22:58 von karl-felix

Na, ja

Zitat von askl
Frau Merkel steht als Parteichefin für das historisch schlechteste Bundestagswahlergebnis und noch schlechtere Umfragewerte für die CDU. Auf dem CDU-Parteitag wird wohl immer geklatscht!
das hört sich an wie das Pfeifen im Walde. Es wäre schön , wenn Sie recht hätten .
Fakt ist aber: Die Merkel-CDU hat seit der Niederlage Gerhard Schröders gegen Angela Merkel praktisch keine Stimmen verloren , die SPD dagegen wurde geschreddert . Historisch hatte nach meiner Erinnerung die CDU noch nie so einen grossen Vorsprung vor der SPD wie heute.
Wir können nur hoffen , dass jetzt unter Merkels Nachfolger/n auch die deutsche Rechte sich zerlegt .

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