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AfD und politische Eliten: So populistisch denken deutsche Wähler

DPA Knapp jeder dritte Wahlberechtigte in Deutschland ist ein Jahr nach der Bundestagswahl populistisch eingestellt. Das zeigt eine Studie. Trotzdem würden 70 Prozent der Befragten der AfD ihre Stimme verweigern.
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#1 - 01.10.2018, 17:29 von einerkeiner

Glück gehabt

Das Wählerpotenzial ist also begrenzt, welch gute Nachricht für die etablierten Parteien. Na dann Augen zu und durch, Frau Merkel. Also nächstes kommt dann die "größere" Koalition, dann die "größte" Koalition, und so weiter. Warum sollte man auch irgendwas ändern, solange die AfD nicht über 50% bekommt.

#2 - 01.10.2018, 17:30 von pjotrmorgen

ja erstaunlich

Vielleicht sollte man nicht alles in Deutschland schlechter schreiben als es ist. Wir leben in einer der besten Demokratien mit einer leider schlimmen Vergangenheit, aber die meisten bemühen sich ehrlich alle Lebensverhältnisse zu verbessern. Andere Länder wie die USA, UK, Frankreich, Italien oder Österreich sind uns da weit voraus: Im Selbslob und unfassbaren Nationalismus, obwohl alle gewaltigen Dreck am Stecken haben.

#3 - 01.10.2018, 17:31 von bwk

Die Wähler

Wenn 70% der deutschen Wähler der AFD ihre Stimme verweigern würden, bekäme die AFD im Umkehrschluß 30% der Stimmen, also mehr als die CDU/CSU aktuell.

#4 - 01.10.2018, 17:31 von biggoldensun

Soziale Medien & Internet

Bei der AFD fällt mir hauptsächlich auf, wie ihre Anhänger die sozialen Netzwerke und die Kommentare auf Medienseiten förmlich fluten. Das geht irgendwie nicht mit rechten Dingen zu... Aber es erweckt den Eindruck, dass die AFD viel mehr Anhänger hat, als es wirklich sind. Weiterhin lassen sich so offenbar die anderen Parteien quasi an der Nase herumführen.

#5 - 01.10.2018, 17:33 von mrmartin19

Wohnung, Kinderbetreuung, ...

... Verkehrsproblem im Umfeld der Wohnung, Lebensmittel Skandale, Mindestlohn, Generation Praktikum, Rente, Pflege, Krankenversicherung, etc. sind Themen bei denen alle Regierungen der letzten 20+ Jahre immer nur den Weg „im Zweifel das machen was die Wirtschaftslobby sagt“ gegangen weil wenn es der Wirtschaft gut geht geht es allen gut. Auch deshalb gehen SPD, CDU/CSU jetzt unter weil das jetzt langsam alle merken.

#6 - 01.10.2018, 17:40 von undog

"Populisten" drängen in die politische Mitte,

weil die Parteien der "Mitte" am stärksten populistisch sind. Insbesondere die Merkel CDU schaut auf die Wählerstimmung, nach der sie sich jeweils neu ausrichtet. Das klappt jetzt aber nach rechts nicht mehr, weil dort schon die AFD ein ähnliches Konzept hat.
Wer des Volkes Stimme missachtet wird einfach demokratisch abgewählt

#7 - 01.10.2018, 17:41 von schwaebischehausfrau

Wieder mal eine Studie...

...die Populismus alleine auf der rechten Seite des politischen Spektrums verortet. Und mit dem Gegenspieler der sog. Populisten, den "etablierten Parteien", mittlerweile sicher sogar die LINKEN mit einbezieht. Was das "theoretische Wählerpotential" von Parteien im Generellen und der AfD im Besonderen angeht. Dass dies grundsätzlich "begrenzt" wäre, zeigt nur die Naivität dieser Studien-Verfasser. Vor 10 Jahren hätte man in Ländern wie Schweden und Deutschland sicher nur ein theoretisches Wählerpotential von 5-10% gesehen. Jetzt sind wir schon bei 30% und die sog. "Populisten" schaffen es bereits jetzt auf über 20% Wähleranteil bei Wahlen. Und bei der nächsten ernsthaften Wirtschafts- und Finanzkrise mit Millionen neuen Arbeitslosen und/oder dem Augenblick, wenn unsere Regierung "die Hosen runterlassen" muss betr. der Tragfähigkeit unseres Renten- und Sozialsystems, werden diese Szenarien mit max. 30% Wähler-Potential wie ein Kindergeburtstag erscheinen gegen die politischen Verwerfungen, die wir dann in den meisten europäischen Ländern sehen werden.

#8 - 01.10.2018, 17:42 von krass23

Nichts begriffen

Wenn die sogenannten etablierten, wie lange noch, Parteien begreifen würden, dass sie ihre Politik für das Volk machen mssen, jetzt aber beratungsresistent, alles beserwissend, uns nicht zur Kenntnis nehmend bleiben, werden sie zu Marginalien. Die haben auch nicht auf unsere Nachbarländer geblickt, NL, F, Ö etc.
Die Themen sind offensichtlich - Mieten, Schulen, Verkehr, Infrastruktur etc. AM wird das schon schaffen. Die hat keine Kinder, muß sich nicht um ihre Zukunft sorgen.
Was unterscheidet AM in ihrer Machterhaltungsporgie eigentlich noch von Honecker und den anderen Alten?
Wir nannten das Gerontokratie damals. Die ist zwar noch nicht so alt wie die damals waren, aber die Erscheinungen sind sehr ähnlich.

#9 - 01.10.2018, 17:43 von opinio...

wundert das?

Eine Regierung die durch interne Zänkereien außen wahrgenommen wird, statt durch Ergebnisse von Sacharbeit, erzeugt genau so eine Lage! Herr Seehofer hat diesbezüglich enorme Verdienste erworben. Er hat Zank provoziert und die Merkelmannschaft in ihrer Uneinigkeit immer wieder vorgeführt. Ein Denkmal setzt man sich so nicht!

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