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Annegret Kramp-Karrenbauer: Wenig Herz für Europa

DPA Wo steht Annegret Kramp-Karrenbauer, die neue CDU-Vorsitzende? Wohin würde sie Deutschland als Kanzlerin führen, was hat sie mit der EU vor? Ihr jüngstes Papier gibt Aufschluss: Für Europa hat sie wenig übrig.
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#90 - 11.03.2019, 18:51 von dr.könig

Europa ist unsere Zukunft.

Zitat von spon_3653303
In der Europapolitik zeigt AKK nicht überraschend das wahre Gesicht der CDU: rückwärtsgewandt! Selbst ein konservativer Politiker mit nicht wenigen Schwächen wie Helmut Kohl (immerhin hat er uns die Einheit gebracht!) zeigte im Blick auf den Europäischen Einigungsprozess deutlich mehr Format!
Sie macht ja immer auf " frankophil".
Ich erinnere mich an das Streitgespräch mit Gabor Steingart
im Fernsehen. Als Saarländerin direkte Nachbarin zu Frankreich
und nun diese Pressemeldung ? Mir vollkommen unverständlich.

#91 - 11.03.2019, 18:55 von fackelimohr

Putin und Trump freuen sich!

AKK vertritt eine Politik die die EU schwächen wird und damit ganz den Wünschen von Putin und Trump entspricht. Friedrich Merz hat da viel mehr Verständnis für die Bedeutung der EU als einigendes Band für ein Europa dass nicht den Anschluss verpassen sollte!

#92 - 11.03.2019, 18:56 von spmc-12355639674612

Liebe Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten

So ist AKK mir in Erinnerung geblieben ... also, bisher jedenfalls. Natürlich behält AKK mit ihrer Vergangenheit im Saarland die wirtschaftliche Entwicklung stets genauestens im Auge. Schließlich musste auch das Saarland immer um seinen Anteil an der großen Torte bangen. Ein Glück, dass wir jetzt die neuen Bundesländer haben. Das hat vom Saarland ein wenig abgelenkt, war es ja schließlich seit 1961 immer ein zuverlässiges Nehmerland. Man kann also irgendwie verstehen, dass AKK das nicht mehr aus ihrem Hinterkopf bekommt. Dennoch fehlt einer solchen CDU irgendwie die Berechtigung, das große "C" im Namen führen zu dürfen. Wer alles Soziale einfach hinwegfegt, wird in Deutschland auf normalem Wege hoffentlich kein Bundeskanzler und der SPD wäre dringendst davon abzuraten, AKK zu wählen, sollte Frau Merkel schon vor Ende der Legislaturperiode keine Lust mehr zu dem Job verspüren. Mir fällt AKK vor allem als Neinsagerin auf. Sie weiß genau, was sie ablehnen will, bringt aber keine substantiellen neuen Ideen ins Spiel. Irgendwie erinnert das an britische Parlament.

#93 - 11.03.2019, 18:57 von riomaster181

Wow, das sind aber sehr viele Spekulationen über meine Motivation bzw. politische Heimat, und das alles anhand eines kurzen Beitrages...
Respekt, Sie haben wirklich viel Fantasie, vielleicht sollten Sie Kinderbücher schreiben.
Daß Sie überzeugter Europäer sind ist Ihr gutes Recht, nur würde ich das auch von mir behaupten. Allerdings bin ich kein Fan der EU in ihrem derzeitigen Zustand. Meines Erachtens befindet sie sich in einer Sackgasse, und das alte Honecker-Motto "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" in Form der "ever closer Union" wird nicht weiterhelfen. Es gibt Bereiche die sinnvollerweise nur auf europäischer Ebene gelöst werden können (z.B Grenzschutz, Verteidigung, grenzüberschreitende Verbrechensbekämpfung), der Rest sollte den Nationalstaaten überlassen bleiben. Subsidiarität eben. Wenn das klappt und die EU durch Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben ihre grundsätzliche Funktionsfähigkeit bewiesen hat kann man einen weiteren Schritt hin zu einer engeren Verflechtung machen. Aber nicht vorher, sonst wird es vom Wähler Dresche geben.

#94 - 11.03.2019, 18:57 von zeisig

Wenn Sie sich da mal nicht täuschen.

Zitat von ThomasSuzuki
Rückwärtsgerichtete Politik. Vermutlich, um am rechten Rand ein bisschen abzufischen. Das ist Politik für Ewiggestrige und Renter, die der "guten alten Zeit" nachweinen. Vielen Dank für die klare Positionierung. Damit ist zumindest klar, welche Partei man nicht mehr wählen möchte.
Deutschland ist in der Mehrheit noch lange nicht so linksliberal, wie Sie das hier darstellen. Ein nicht unerheblicher Anteil der Bevölkerung erwartet eine Kurskorrektur in der CDU nach rechts, was in diesem Falle heißen würde, zurück zur Mitte, die der CDU schon lange abhanden gekommen ist. Das hat nichts mit "am rechten Rand fischen" zu tun.

#95 - 11.03.2019, 18:58 von baba1

Absoluter Unsinn!

Zitat von haresu
Politik von vorgestern, Entfremdung von Frankreich, Verlangsamung der europäischen Integration. Mit diesem Unsinn kann AKK Wahlkampf machen, aber sie wird Schwierigkeiten bekommen Kanzlerin zu werden.
"Entfremdung von Frankreich"?! Frankreich war immer nur so nahe bei Deutschland und den übrigen EU-Ländern, wie es den französischen Interessen in der EU gerade gedient hat. Jetzt wo Frankreich wirtschaftlich - und Macron persönlich - am Abgrund stehen, werden wieder die ollen Kamellen hervorgekramt!
AKK scheint den Durchblick zu haben und zu erkennen, dass ein sozialistisches Europa keine Chancen hat. Und sie wird nicht die einzige bleiben!

#96 - 11.03.2019, 18:58 von curiosus_

Gesund gestoßen?

Zitat von spon_12
Das Problem ist, dass die Deutschen (ich gehe jetzt Mal davon aus, dass Sie sich auf Deutschland beziehen) seit Bestehen des Euro die einzige Nation ist, die sich gesund gestoßen hat. Nicht erst seit dem hemmungslosen Wiederaufblühen des Nationalismus warnen viele davor, dass der Deutsche als solcher damit eher nicht umgehen kann.
Na ja, wenn man seit 2002, der Euro-Bargeldeinführung, Waren und Dienstleistungen im Wert von über 3000 Mrd. Euro gegen Schuldscheine ins Ausland "verkauft" hat kann man kaum von "gesund gestoßen" reden.

#97 - 11.03.2019, 19:05 von jhansohm

Richtig!

Wenig Herz für Europa - Richtig! - und dafür lieber mehr Verstand!

#98 - 11.03.2019, 19:05 von frankfurtbeat

man ...

man muss Annegret nicht unbedingt mögen - aus persönlicher Sicht eigentlich eine eher nicht geeignete Kandidatin - aber die Pläne Macron´s die Schulden über Europa zu verteilen ist wohl ein etwas naiver Gedanke. Auch ein einheitliches Sozialsystem etc. ... macht keinen Sinn.

#99 - 11.03.2019, 19:08 von baba1

Stärke in Solidarität!

Zitat von merlion
war die Vorstellung General de Gaulles. Und scheint auch die AKK's zu sein. Leute von gestern. Wir brauchen heute kein Europa der Vaterländer, wir brauchen ein Europa der Stärke in Solidarität. Sonst werden wir zwischen den Blöcken China und USA zerrieben.
Wouhhhh! Was für eine starke Ansage! Und wer macht den Anfang? Macron? Frankreich? Oder doch eher der deutsche Geldesel?

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