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Atomunfall in Russland: Putins fatale Wunderwaffe

AFP Donald Trump stichelt, Russland trauert: Fünf Tage nach dem rätselhaften atomaren Unfall auf einem Testgelände am Weißen Meer kommen langsam neue Details ans Licht.
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#1 - 13.08.2019, 15:26 von ArcticFox

Genau das passiert wenn man hochgefährliche Waffen baut. Ob Trump nun spottet oder nicht, er sollt lieber aufpassen dass er mehr daraus lernt als nur weiter zu machen. Das Wettrüsten kosten wie immer unschuldige Menschen das Leben und wird kein gutes Ende finden. Wann wird das aufhören?

#2 - 13.08.2019, 15:47 von wischof bixa

Obervolta mit Atomraketen

Vielleicht sollte "Obervolta mit Atomraketen" (Helmut Schmidt) zuerst den einen Schritt vor dem anderen tun: Zuerst lernen, wie man ohne ausländische Hilfe ein vernünftiges Auto zusammenschraubt, dann ein ordentliches Gesundheits-, Bildungs- und Rentensystem aufbauen und zuallerletzt irgendwelche Wunderwaffen entwickeln.
Dann wäre es auch nicht mehr "Obervolta mit Atomraketen".

#3 - 13.08.2019, 15:47 von furanku

Projekt Pluto aus den 60ern reborn?!

Das Projekt Pluto aus den 60er war ein nuklear betriebene ramjet Cruise Missile, die nach dem Abwurf der Atomwaffen noch wochenlang über Feindesgebiet kreisen konnte und dabei mit der Strahlung des nicht abgeschirmten Reaktors noch Gegner töten könnte. Ja selbst der Überschallknall eines mit Mach 6 oder 7 im Tiefflug fliegenden Objekts kann Menschen töten. Damals sah man, neben technischen Problemen ein, dass das eine zu grausame Waffe ist. Und nun basteln Russland und USA wieder an der Idee?! Um Gottes Willen ...

#4 - 13.08.2019, 16:01 von strixaluco

Wozu dieser Wahnsinn?

Dieser Unfall zeigt die Sinnlosigkeit von atomaren Rüstungswettläufen: Wozu kann das Ganze gut sein??? Entweder werden die Waffen im Krieg eingesetzt, was keine Sieger kennen kann, dafür ist die Technik zu zerstörerisch und die Verseuchung zu wenig mit menschlichem Leben vereinbar. Oder die Waffen gammeln in irgendwelchen Schächten vor sich hin, je länger, desto höher die Unfallwahrscheinlichkeit. Die Wahrscheinlichkeit, die eigene Bevölkerung mit Atomwaffen fatal zu schädigen, dürfte dabei am grössten sein, denn auf Seiten des Herstellers verbringen sie ja die meiste Zeit. Dumme Idee, verdammt dumme Idee, das könnten wir auch unseren angeblichen Verbündeten mal klar machen.

#5 - 13.08.2019, 16:02 von almeo

Zitat von claus7447
[...] Man forscht und forscht und forscht. Real: man setzt um!
Und was genau hat das nun auch nur ansatzweise mit dem Artikel zu tun?

Russland forscht schon länger an einem nuklearen Ramjet, wobei man sich hier schon die Frage stellen muss, was genau da eigentlich den Fallout verursacht hat. Hat der Flüssigtreibstoff den Reaktor zerstört? Aber kann ein Reaktor so viel Kernbrennstoff tragen, dass er eine solche Verseuchung hervorruft? Oder hatte das "Skyfall"-System eventuell einen Atomsprengkopf geladen? Nach wie vor sehr mysterios das Ganze und ich hoffe, dass den Russen das gleiche Licht aufgehen wird wie den Amerikanern beim Pluto-Projekt: Mit Kernreaktoren befeuerte Antriebsysteme sind für den Verwender fast genauso gefährlich wie für den Feind und dazu fast automatisch eine grässliche Waffe gegen die Zivilbevölkerung. Die USA haben Pluto '64 eingestellt, aber leider waren das noch andere Zeiten, wo bei aller Blockhysterie im nachhinein betrachtet wohl noch mehr gesunder Menschenverstand geherrscht hat und das Wort von Wissenschaftlern noch etwas galt. Ob das in Trump-USA und Putin-Russland aktuell auch noch so ist? Man muss leider daran zweifeln...

#6 - 13.08.2019, 16:04 von moeh1

Putin

Putin der Friedensengel bastelt also an atomar betriebenen Marschflugkörpern. Es ist nicht damit getan Krieg in der Ostukraine zu führen und sich die Krim einzuverleiben. Die Russen verletzen ständig den Luftraum von Nato Staaten und bedrohen mit Flottenmanövern die Baltischen Staaten. Seltsamerweise ist all dies kein Thema mehr in den Hauptnachrichten. Deutschland diskutiert lieber über Plastikbecher und die Schwedische Greta.

#7 - 13.08.2019, 16:07 von zzipfel

Nicht schön ... und in Deutschland werden (wegen der CO2-Bilanz)

alle Kernkraftwerke abgeschaltet ... weil man vor allem einen Tsunami wie in Japan befürchtet (und AKW wenige km von der deutschen Grenze entfernt im Vergleich zu den deutschen AKW ungefährlich sind, die brauchen wir ja zum Energieimport, wenn wir alles in D abschalten) ... Hauptsache, es gibt genug Atomwaffen auf der Welt, denn das interessiert im Grünen Deutschland niemand: wie gering die Chance eines Tsunamies in Deutschland im Vergleich zur Gefahr eines auch nur begrenzten Atomkrieges ist? Irrationalität und Irrsinn hat einen Namen: die Grüne Politik in Deutschland. Bald von sommerlichen Fernreisen zurück, dürften für die Kids die Fridays-For-Future-Demos wieder anlaufen ;-)

#8 - 13.08.2019, 16:08 von Dr._Copy

Mal abwarten...

... wie lange es bei der nur "16-fach" erhöhten Strahlendosis in der Umwelt bleibt. Mit der aktuellen Informationsfreiheit / Ehrlichkeit in Russland ist es glaube ich auch nicht viel besser bestellt als zu Gorbatschows Zeiten und Tschernobyl.

#9 - 13.08.2019, 16:12 von Der Polt

"Obervolta mit Raketen"

So bezeichnete BK Schmidt in den 70ern die damalige USSR. Und jetzt ist es wieder so weit. Russland ist nach wie vor ein unterentwickeltes Land ohne jede nennenswerte zivile Industrie oder Wirtschaft. Der Rohstoffreichtum wird ausschließlich ins Militär investiert, die Lebensverhältnisse von 90% der Bevölkerung sind erbärmlich, exportiert werden neben Rohstoffen nur Waffen.

Und Putin spinnt seine Weltmachtträume. Sozialisiert als allmächtiger KGB-Chef in Dresden hat er den Niedergang der USSR nie verkraftet, hinzu kommen mag seine napoleonische Körpergröße. Die albernen Machoposen mit geöltem Oberkörper sprechen für sich und runden das Bild ab.

Hoffentlich hält die Nato. Und da ist unserer Regierung immer noch eine größere Gefahr als Trump.

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