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CDU-Flüchtlingspolitik: War es richtig?

DPA In einem "Werkstattgespräch" versucht die CDU, ihre Flüchtlingspolitik zu klären. Angela Merkel fehlt, Annegret Kramp-Karrenbauer freut sich über die "spannende Debatte". Ein Ergebnis ist hier nicht zu erwarten.
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#100 - 12.02.2019, 16:36 von power.piefke

richtig/falsch: belanglos

wer Grenzen dicht macht, muss auch konsequenterweise seine Grenze verteidigen (wollen). Also, liebe Schlauberger, da stehen 50000 Menschen vor der Grenze und sind so verzweifelt, dass sie ihre Heimat mit allem Besitz hinter such lassen. Die hören überraschenderweise nicht auf ihr "kehrt marsch". was wollen sie tun: alle abknallen? ich glaube/dachte, diese zeit haben wir hinter uns....

#101 - 12.02.2019, 17:01 von haarer.15

Zitat von Schartin Mulz
jetzt um den linken Aussen-Rand balgt, wo würden Sie denn die SPD unter Willy Brandt verorten? Und was bitte ist an den Grünen irgendwie links? An den Grünen, die gerade in Bayern der CSU eine Koalition angeboten haben? Die mit den Linken nicht koalieren wollen, weil die Linken gegen Militäreinsätze sind? Wenn man selbst die CDU irgendwo links verortet, muss man persönlich relativ weit rechts stehen.
Wobei in Bayern eine Grün-Tiefschwarz-Koalition doch von vornherein blanke Illusion war. Nur Wunschkonzert. Die beiden Parteien trennen nach wie vor Welten, wobei sich unter dieser CSU auch nichts ändern wird. Und ja - die CDU war nie in irgendeiner Weise links, auch nicht mit Merkel. Und nun die AKK - ihr Erscheinungsbild wirkt allein schon recht konservativ. Leider fehlt ihr eine gewisse Frische und Dynamik.

#102 - 12.02.2019, 17:06 von Schartin Mulz

Komisch,

Zitat von power.piefke
wer Grenzen dicht macht, muss auch konsequenterweise seine Grenze verteidigen (wollen). Also, liebe Schlauberger, da stehen 50000 Menschen vor der Grenze und sind so verzweifelt, dass sie ihre Heimat mit allem Besitz hinter such lassen. Die hören überraschenderweise nicht auf ihr "kehrt marsch". was wollen sie tun: alle abknallen? ich glaube/dachte, diese zeit haben wir hinter uns....
ich habe noch die Zeiten erlebt, als Grenzkontrollen Standard waren.
Wei viele Menshcen wurden denn da "abgeknallt"?
Und welchen substantiellen Unterschied macht es in der Frage, ob man die deutschen Grenzen schützen möchte (böse) oder die EU-Außengrenzen (in Ordnung)?
Stellt sich das Problem, wenn, dann nicht egal an welcher Grenze?

#103 - 12.02.2019, 17:35 von martinm70

Die Obergrenze

könnten sie wieder ins Gespräch bringen.

Der größte Fehler von Angela Merkel war zu sagen es gibt keine. Das war die "Initialzündung", das Signal für alle Flüchtlinge dieser Welt nach Europa bzw. Deutschland zu kommen.

Was auch gerne vergessen wird. Wenn man nicht klar vorher sagt wer eine Chance hat sondern suggeriert das jeder herkommen darf treibt das viele in die Armut und schließlich in den Tod wenn sie bei der Überfahrt sterben, gleichzeitig hilft man kriminellen Schlepper Banden.

Die grundsätzlichen Vorschläge der CDU zur Verbesserung sind ja schon gut, aber aus zuviel Respekt vor Angela Merkel oder zuviel Angst in die AFD Ecke gedrängt zu werden hat man sich leider wieder nicht getraut dieses Thema anzusprechen.

#104 - 12.02.2019, 17:35 von curiosus_

Vor den deutschen Grenzen...

Zitat von power.piefke
wer Grenzen dicht macht, muss auch konsequenterweise seine Grenze verteidigen (wollen). Also, liebe Schlauberger, da stehen 50000 Menschen vor der Grenze und sind so verzweifelt, dass sie ihre Heimat mit allem Besitz hinter such lassen. Die hören überraschenderweise nicht auf ihr "kehrt marsch". was wollen sie tun: alle abknallen? ich glaube/dachte, diese zeit haben wir hinter uns....
...stehen 50000 Menschen? Österreicher? Oder Franzosen? Oder Polen, Tschechen, Schweizer, Belgier, Luxemburger, Niederländer, Dänen?

Selbstverständlich würde man denen helfen, Nachbarn hilft man. Aber andere stehen nur dann vor der Grenze, wenn sie vorher zumindest vor der österreichischen, französischen, polnischen, tschechischen, schweizer, belgischen, luxemburgischen, niederländischen oder dänischen Grenze gestanden sind. Und auch da gilt: Nachbarn hilft man. Und winkt sie eben nicht durch damit sie dann vor anderen Grenzen stehen. Denn dann macht sich irgendwann jeder einen schlanken Fuß und ist froh, wenn die "50000 Menschen" ganz schnell vor anderen Grenzen stehen.

Die Genfer Flüchtlingskonvention berechtigt nicht dazu sich seinen Wohnort irgendwo auf der Welt frei zu wählen. Oder sind Sie da anderer Meinung?

#105 - 12.02.2019, 18:01 von hurted

@94 "Und was bitte ist an den Grünen irgendwie links?"

Zuerst dachte ich, worauf läuft das hinaus? "Was bitte war an den Nazis irgendwie rechts?". Also eine Umdefinierung des Begriffs links/rechts? Aber je länger ich darüber nachdenke umso mehr sehe ich den Sinn. Links/Rechts sind zwei Dimensionen, in Wirklichkeit sind es mehr und deshalb stimmen viele Vergleiche nicht. Wer ist denn der/die typische Grüne-WählerIn? Gutverdienende, die sich nicht getrauen FDP zu wählen. Deshalb haben sie sich auch die Arbeiterschaft als Feindbild ausgesucht (Pöbel, Dumme, AfD Wähler). Deshalb versuchen Sie gerade den Niedriglohnsektor mit Billigarbeitern/Wirtschaftsmitgranten zu fluten. Es braucht einzig ein Feigenblatt des Gutmenschentums um sich nicht bewusst machen zu müssen, was man eigentlich tut.

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