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CDU-Parteitag in Hamburg: Merkel erinnert an Wahlsieg im Saarland

REUTERS Angela Merkel hat auf dem CDU-Parteitag ein verstecktes Lob an die Kandidatin Annegret Kramp-Karrenbauer verteilt: In ihrer Abschiedsrede erinnerte sie unter anderem an den Wahlsieg der Union im Saarland.
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#1 - 07.12.2018, 12:39 von redepest

Die CDU applaudiert, Schäuble brummelt

Erwähnenswert wäre noch, dass Merkel das Thema Spendenaffäre mindestens 5-6 mal ansprach. So zeigte die Kamera während des Applauses einen griesgrämig nach unten blickenden Schäuble, der wohl auch keine Lust zum Applaudieren hatte. Auch das eine Aussage!

#2 - 07.12.2018, 12:44 von haarer.15

Abschiedsrede

Klingt alles immer schöner als es ist. "Wir Christdemokraten dienen den Menschen dieses Landes." Lächerlich - davon war wenig zu spüren, die C-Partei dient eher den Konzernen und Eliten. Der Mensch im Mittelpunkt der führenden C-Politik ? Ja wo denn bitte ? Unter Merz würde sich dieser Eindruck fehlender Bodenhaftung sogar noch erheblich verschärfen laut seiner vielen Ansagen. Der Mann polarisiert zu sehr - und das ist seine Achillesferse. Der hat sein Ohr nicht nach unten - sondern nach oben. Ob das der CDU bekommt ? Diese Partei wird aufpassen müssen, dass sie als Volkspartei dann noch Bestand haben kann.

#3 - 07.12.2018, 12:47 von mirage122

Eindeutige Parteinahme!

Frau Merkel, die Bundesrepublik ist nicht das Saarland! Aber sie will wohl ihren "Abklatsch" ganz vorne wissen. Dann kann sie ihre Einflussnahme weiterhin ausspielen. So eine Aussage ist doch sicherlich nicht zulässig!

#4 - 07.12.2018, 12:52 von kael

zum guten Schluss

zum guten Schluss eine klare Wahlempfehlung der Kanzlerin für Kramp-Karrenbauer. Aber warum sollte ausgerechnet sie sich zurückhalten, wenn alle anderen CDU-Großkopferten seit Tagen ihre Kandidaten-Wünsche zum Besten geben?

#5 - 07.12.2018, 13:08 von masc74

Zitat von mirage122
Frau Merkel, die Bundesrepublik ist nicht das Saarland! Aber sie will wohl ihren "Abklatsch" ganz vorne wissen. Dann kann sie ihre Einflussnahme weiterhin ausspielen. So eine Aussage ist doch sicherlich nicht zulässig!
... und gegen welches Gesetz, welche Verordnung, was auch immer verstößt das jetzt genau? Wieso sollte Frau Dr. Merkel ihre Präferenz nicht nennen dürfen? Wieso sollte sie auch nach ihrem Abgang nicht versuchen dürfen, ihre Positionen in der Partei zu verankern?
Frau Dr. Merkel hat natürlich das volle Recht - und es ist auch vollständig legitim - für den Kandidaten zu werben, der ihr als der vernünftigste erscheint .... entscheiden tun dann die Deligierten, wo ist das Problem? Wenn Sie Frau Kramp-Karrenbauer nicht mögen, ist das jetzt nicht unbedingt eine Sache, die die CDU und ihre Deligierten interessieren muss.

#6 - 07.12.2018, 13:17 von bedenkentraeger2015

Ich will Merz

dann haben wir endlich was zum Abgrenzen

#7 - 07.12.2018, 13:36 von tanzindenmai

kauder

war ja auch ihr wunsch an den fraktionsvorsitz.
mit ihrer offenen parteinahme für AKK sollte sie m.e. dasselbe schicksal erfahren...

#8 - 07.12.2018, 13:36 von papa55

die

ganzen "Kandidaten" sind doch alle die falsche Wahl da alle opportunistisch gegenüber dieser Partei und diesem System agieren. Leider wieder alles nur Marionetten die den Verfall dieses Landes bescheunigen

#9 - 07.12.2018, 13:37 von anboes

Weil eine Zurückhaltung Neutralität dokumentieren würde,

Zitat von kael
zum guten Schluss eine klare Wahlempfehlung der Kanzlerin für Kramp-Karrenbauer. Aber warum sollte ausgerechnet sie sich zurückhalten, wenn alle anderen CDU-Großkopferten seit Tagen ihre Kandidaten-Wünsche zum Besten geben?
während eine Werbung für ein "Lager" steht. Merkel wird auch nichts neues für den Rest ihrer Amtszeit wünschen. Sie weiß wohl immer nicht, dass und was sie falsch gemacht hat.

Schäuble und Merkel zeigen wie Pöstchen vergeben und genutzt werden. Die anderen Kandidaten standen demokratisch NICHT zur Wahl?

Wo ist eine Erneuerung des Parteigeistes zu sehen oder zu hören? Also weiter so!

Das Bohei um die CDU-Politik, die sich nicht bewegt, ist nur noch nervend.

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