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D-Day-Gedenken in der Normandie: Geschichtsstunde für Donald Trump

Ian Langsdon/ POOL/ EPA-EFE/ REX Die Queen hat es versucht, Angela Merkel auch, nun also Emmanuel Macron: Frankreichs Präsident beschwört gegenüber Donald Trump die historischen Bande der USA zu Europa. Die Reaktion des Amerikaners überraschte.
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#1 - 06.06.2019, 17:43 von ruku

Schön,

dass sich die Queen und die 3 weiteren Staats- und Regierungschefs solche Mühe mit Herrn Trump geben, es ist jedoch Perlen vor die Säue geworfen. Trump lebt in seinem eigenen geistigen Trump Tower, in den von außen nichts eindringt.

#2 - 06.06.2019, 18:12 von sven2016

@ruku muss man leider

uneingeschränkt zustimmen.

Nach den schönen Fotos für seinen Wahlkampf werden Trump und seine willigen Helfer weiter auf Konfrontation und Nötigung setzen.

Werte? Gemeinsamkeiten? Geschichte? - Nicht geldwert.

#3 - 06.06.2019, 18:18 von tailspin

Der haessliche Deutsche an und fuer sich

Zitat von ruku
dass sich die Queen und die 3 weiteren Staats- und Regierungschefs solche Mühe mit Herrn Trump geben, es ist jedoch Perlen vor die Säue geworfen. Trump lebt in seinem eigenen geistigen Trump Tower, in den von außen nichts eindringt.
Ein besonderes Charakteristikum des haesslichen Deutschen ist diese unertraegliche, ueberhebliche Arroganz, gefuettert von der Ueberzeugung, alles besser zu wissen. Dabei uebersieht er, dass andere Leute eine andere Herkunft haben und andere Erfahrungen gemacht haben.

#4 - 06.06.2019, 18:22 von DerQQ

Kontraproduktiv!

Umso mehr man Trump in eine Richtung treibt, umso mehr gehts in die andere Richtung. Warum auch immer...

#5 - 06.06.2019, 18:23 von quickmaritim

Deswegen sind Kriegsgräberfriedhöfe so wichtig

Sie führen jedem auch noch Jahrzehnte später vor Augen, welche Folgen ein Krieg hat. Dank an alle, die sich um sie kümmern.

#6 - 06.06.2019, 18:24 von Bernhard.R

Wo ist Putin?

Warum wurde er nicht eingeladen? Die Sowjetunion hat ungleich mehr Opfer gebracht. Während des D-Day mit 155.000 Soldaten hat sie die Operation Bagration mit 1,25 Mio Soldaten zur Befreiung von Weißrußland vorbereitet.
Unsere "Wahrheitsmedien" erwähnen die Abwesenheit von Putin nicht. Spon zensiert entsprechende Beiträge weg. Glauben unsere Medien etwa, die Deutschen würden das nicht bemerken?

#7 - 06.06.2019, 18:28 von g.eliot

"Let Trump be Trump" oder doch "presidential"?

Der US Präsident hat es geschafft, sich ein paar Stunden zusammenzureißen. Wird das Folgen haben?

"Is he going to pivot?" -- "Is he going to be more presidential?"
Fragen, die sich US Pundits im ersten Amtsjahr immer wieder vergeblich stellten.

Was soll Trump denn dazugelernt haben? Wie wird er das zeigen? Glaubt man, dass er bisher nicht wusste, was er tat? Dass er jetzt seine ultrarechte, nationalistische Basis verrät? Nur weil Stephen Miller diesmal seine Rede nicht geschrieben hat? Oder zu schimpfen aufhört? Angela Merkel statt Kim Jong Un und Putin lieb hat?

Er könnte es vielleicht schaffen, bei passenden Gelegenheiten bis zur Wahl zu schauspielern, um wählbarer zu erscheinen.
Ob sich noch jemand davon täuschen lässt? Oh doch! Laut einer aktuellen Umfrage glauben 53% der Amerikaner, dass er wiedergewählt wird.

#8 - 06.06.2019, 18:31 von tpk

Obama hat die EU

in den ersten Jahren auch ignoriert und ist erst gegen Ende richtig mit uns warm geworden. Vllt. wird Trump einen ähnlichen Prozess durchlaufen. Auf seine Weise natürlich. Und wegen mir gerne nur in der ersten Amtszeit.

#9 - 06.06.2019, 18:32 von s.l.bln

Wer glaubt, die mentale Disfunktion Trumps...

...mit ein paar Geschichtslektionen zu heilen, hat die Tragweite seiner "speziellen" Persönlichkeit nicht durchdrungen oder ist unverbesserlicher Optimist.
Der Mann hat grade bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der britischen Premierministerin ungefragt erklärt, daß seine Zustimmungswerte bei den Republikanern eine Art Rekord sein müssen und er Rekorde sehr liebe.
Es kann gar kein Thema geben, das seine Aufmerksamkeit länger als einige Sekunden erregt, bevor er dann endlich wieder über sich sprechen kann. Dazu kommt, daß er zu echter Empathie unfähig ist. Wer kleine Kinder von Ihren Familien trennt und sie in Käfige steckt, um "Eindruck" auf potenzielle Flüchtlinge zu machen, ist zu normalen menschlichen Regungen nicht fähig. Den interessiert auch nicht, wie viele Soldaten bei der Landung erschossen oder wie viele Juden vergast wurden. Den interessieren nur die vielen Kameras bei der Veranstaltung.

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