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EU-Abkommen auf Eis : Putin bringt Ukraine auf Ost-Kurs

DPA/ RIA Novosti Das Parlament der Ukraine verweigert erst Julija Timoschenko die Ausreise und stoppt dann die Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit den Europäern. Für die EU ist es eine Niederlage, für Moskau hingegen ein Sieg. Der Kreml hatte Kiew zuvor massiv unter Druck gesetzt.
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#1 - 21.11.2013, 16:00 von gollygee01

Russische Kolonie

darf nicht abtrünnig werden, dafür wird Putin gesorgt haben. Janukowitsch ist doch lediglich ein Statthalter Moskaus, wie in alten überkommen geblaubten Zeiten. In diesem Fall braucht man zwar Keine Panzer, aber Gashahn wird halt zugedreht

#2 - 21.11.2013, 16:00 von pragmat.

Erniedrigend

sich erst einem Despoten anzubiedern, und dann auch noch abgewiesen werden.
Es stellt sich die Frage:
Wie weit sollte sich Europa nach Osten öffnen?
Und zu welchem Preis?

#3 - 21.11.2013, 16:04 von divStar

Tja.. ich würde ja die Schuld dem Volk geben...

... aber Wahlen haben in dem Land noch weniger Sinn als bei uns. Insofern... ich bin selbst Ukrainer - aber in dieses Land kriegen mich keine zehn Pferde rein. Ich kann nichts dafür, dass ich dort geboren bin.. und leider stimmt es: Russland hatte früher gezielt die eigentlichen Ukrainer aushungern lassen, damit sie Russen dort ansiedeln konnten. Deswegen kann ich beide Länder nicht besonders gut leiden.

#4 - 21.11.2013, 16:04 von voevoda

Gute Wahl, Ukraine!

Die Industrie der Ukraine würde von der EU erwürgt werden. Die einzige Chance, ein Industrieland zu bleiben, sind Aufträge aus Russland. Ob im Flugzeugbau (Antonow), bei Trägerraketen oder im Schiffsbau. Darüber hinaus lässt der Timoschenko-Diktat schon Schlimmes ahnen, wie es dann weiter gehen würde. Janukowitsch ist nicht dumm, in gut einem Jahr nach den Wahlen mit Timoschenko die Plätze zu tauschen, nachdem die EU ihn fallen lässt.

#5 - 21.11.2013, 16:05 von dwg

Zitat von sysop
Das Parlament der Ukraine verweigert erst Julija Timoschenko die Ausreise und stoppt dann die Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit den Europäern. Für die EU ist es eine Niederlage, für Moskau hingegen ein Sieg. Der Kreml hatte Kiew zuvor massiv unter Druck gesetzt.
Das sehe ich nicht unbedingt als Niederlage. Eher finde ich die unkritische Aufblähung der EU als gefährlich. Insbesondere, wenn es sich um Nenndemokraten oder Semidespoten handelt. Es sollten noch ein paar unveräußerliche Werte in der EU sein neben Glühbirnenverbot und Mautdiskussionen.

#6 - 21.11.2013, 16:06 von knowit

Wenn der Westen es nicht schafft,

Putin ein für alle Mal in seine Schranken zu verweisen und zahnlos zu machen, dann soll er sich auch nicht darüber wundern wenn vieles schieft läuft in dieser Welt... Unglaublich, wieviel Gestaltungsspielraum man ihm läßt, bei dem bißchen an globaler Macht die ein russischer Präsident noch hat....

#7 - 21.11.2013, 16:06 von HerrZlich

Zitat von sysop
Das Parlament der Ukraine verweigert erst Julija Timoschenko die Ausreise und stoppt dann die Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit den Europäern. Für die EU ist es eine Niederlage, für Moskau hingegen ein Sieg. Der Kreml hatte Kiew zuvor massiv unter Druck gesetzt.

Wenn ich mal rückblickend betrachte wie die USA sich bemüht haben die Ukraine ins westliche Reich zu holen und dies gescheitert ist, freut es mich ungemein wie es gekommen ist. Die Pläne des Westens sind einfach zu durchschaubar. Ukraine mit Nötigung und Erpressung okkupieren, US-Raketenbasen aufstellen, es zum Aufmarschgebiet der Nato-Armee zu machen und dann irgendwann der militärische Zugriff auf Russland Energieressourcen nachdem man es komplett umzingelt hat. So blöd das nicht zu durchschauen sind die Ukrainer sicher nicht.

#8 - 21.11.2013, 16:07 von derPelle

Ich warte schon auf den Tag ...

... an dem Russland die Ukraine wieder eingliedert. Der Einfluß aus Moskau ist einfach zu groß. Russisch schleicht sich auch langsam wieder als Amtssprache ein ...

#9 - 21.11.2013, 16:10 von Nachtheinigte

Ukraine

Zitat von sysop
Das Parlament der Ukraine verweigert erst Julija Timoschenko die Ausreise und stoppt dann die Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit den Europäern. Für die EU ist es eine Niederlage, für Moskau hingegen ein Sieg. Der Kreml hatte Kiew zuvor massiv unter Druck gesetzt.
Janukowitsch ist mehrheitlich als Präsident gewählt, man erkennt er macht das WENN - DANN nicht mit, so ist das seine Entscheidung, verwunderlich ist das nicht, was er an Rußland hat weiß er, was jedoch die EU im Detail bietet, ist sicher mit neuen Junktims verbunden.

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