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Politik

EU-Austritt Großbritanniens: Juncker rechnet mit Brexit-Einigung in wenigen Wochen

DPA EU-Chef Jean-Claude Juncker schlägt in Sachen Brexit überraschend optimistische Töne an - und solidarisiert sich demonstrativ mit österreichischen Medien, die ins Visier der rechtspopulistischen FPÖ geraten sind.
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#1 - 06.10.2018, 14:16 von gehmlich

Leserbeeinflussung

Beitraglieber SPON

Seit Monaten vielleicht Jahren wollen sie wissen wie man die Medien Skepsis bekämpft. Zum Beispiel indem man Leser selbst entscheiden lässt ob ein Artikel lesenswert ist oder nicht! Siehe link zum Interview.

#2 - 06.10.2018, 14:25 von robert.hammer

Juncker wir verhöhnt. Regeln für EU Bürger werden erlassen. May tanzt ohne was zu sagen. Sorry - das ist für mich ein Unvermögen oder Selbstmord. Und nun diese Meldung - das bekommen wir jetzt hin. Dann hätte ich gerne mehr Fakten.

#3 - 06.10.2018, 14:36 von Kampel

Die EU ist zutiefst undemokratisch

Nach meiner Kenntnis ist nur in zwei Alt-EWG-Ländern ein Referendum zum EU-Beitritt erfolgt. Das waren die Iren und die haben abgelehnt. Trotzdem wurden die Bevölkerung in die EU gezwungen. Für die EWG haben die Iren noch mit 83,1 % gestimmt. Dänemark hat mit ca. 60 % für die EU gestimmt. K e i n e Bevölkerung wurde gefragt, ob die sie die EU als neues europäisches "Kaiser"reich wollte, also eine übergeordnete staatliche Macht.

Griechenland hat 2015 übrigens auch ein EU-Referendum abgelehnt, aber das betraf nicht den Beitritt.

Die späteren Beitrittsstaaten haben "gekauft" zumeist zugestimmt.

Die EU ist eine Veranstaltung der politischen Kaste Westeuropas zwecks Teilnahme an der Weltherrschaft ohne demokratische Legitimation.

#4 - 06.10.2018, 14:47 von doclondon

Joseph Blatter der Politik

...es sind genau diese Typen wie Juncker auf die die Briten zurecht allergisch reagiert und leider für den Brexit votiert haben. Wenn es um sein eigenes Land geht kennt der Herr weniger Bedenken. Wie lange ist der eigentlich noch im Amt?? Man hat das Gefühl auch hier versagt die Demokratie.....

#5 - 06.10.2018, 14:58 von bushmills

So so, das Annäherungspotential hat sich vergrössert

Doch ein Potential bleibt halt nur ein Potential, solange und wenn davon kein Gebrauch gemacht wird. Meine eigene Verwendung des Wortes "Potential" drückt üblicherweise aus, dass etwas möglich wäre, allerdings der Wille, diese Möglichkeit umzusetzen, oder die Voraussetzungen dafür zu schaffen, fehlt. So hätte die weltweite Produktion an Lebensmitteln z.B. das Potential, Hunger in der Welt ein für allemal den Garaus zu machen. Internationale Kooperation und Gespräche hätten das Potential, Konflikte mit Einsatz von Waffentechnologie zu unterbinden. Griechenland hätte das Potential, Hauptnettozahler der EU zu sein. Die AfD hätte bestimmt das Potential ... nein, das eher doch nicht. Das Potential des UK, ein hochgeschätztes Mitglied der EU zu sein, ist sicher auch beträchtlich.
Was Juncker also sagt ist etwa "UK hätte sich annähern können, aber gegen die Wand fahren wird dann doch als bevorzugte Option angesehen"

#6 - 06.10.2018, 14:58 von Normaler Wutbürger

Komisch

Das wäre also ziehmlich das Gegenteil von dem was sonst so in den Medien suggeriert wird. Nämlich das eine Einigung kaum noch möglich wäre. Gerade in den Berichten über May und dem was in England los ist.
Schon eigenartig ... .

#7 - 06.10.2018, 14:59 von kurtbär

hoffentlich keine einigung...

mit dem united kingdom. sie müssen die gesamte tragweite ihres entschlusses spüren. und potenzielle nachahmer ebenso!

#8 - 06.10.2018, 15:15 von Artognou

Da bin ich...

...aber gespannt. Ich glaube an eine Einigung erst, wenn diese da ist und ohne weiter Informationen kann ich mir das auch nicht denken. Ich hoffe nur, dass die EU nicht doch noch entgegenkommt und "einknickt"!
Bei all dem was sich die Briten in den letzten zwei Jahren in Sachen Brexit geleistet haben...

#9 - 06.10.2018, 15:24 von DerBlicker

jeder Satz ist falsch

Zitat von Kampel
Nach meiner Kenntnis ist nur in zwei Alt-EWG-Ländern ein Referendum zum EU-Beitritt erfolgt. Das waren die Iren und die haben abgelehnt. Trotzdem wurden die Bevölkerung in die EU gezwungen. Für die EWG haben die Iren noch mit 83,1 % gestimmt. Dänemark hat mit ca. 60 % für die EU gestimmt. K e i n e Bevölkerung wurde gefragt, ob die sie die EU als neues europäisches "Kaiser"reich wollte, also eine übergeordnete staatliche Macht. Griechenland hat 2015 übrigens auch ein EU-Referendum abgelehnt, aber das betraf nicht den Beitritt. Die späteren Beitrittsstaaten haben "gekauft" zumeist zugestimmt. Die EU ist eine Veranstaltung der politischen Kaste Westeuropas zwecks Teilnahme an der Weltherrschaft ohne demokratische Legitimation.
Kein Land wurde in die EU gezwungen, schon gar nicht Irland, Irland hat ein zweites Mal feiwillig abgestimmt und sich dafür entschieden. Niemand musste beim Euro oder Schengen mit machen, UK hat sich dagegen entschieden

Ein europäisches Kaiserreich gibt es auch überhaupt nicht. Die EU ist sehr demokratisch, es gibt ein Parlament und es gibt die gewählten Regierungen im Rat, diese wiederum bestimmen zusammen die Kommission. Wenn das nicht demokratisch ist, dann ist es kein Land in Europa.

Es wurden auch keine Beitrittsstaaten gekauft, diese wollten alle unbedingt in die EU und mussten sich natürlich an die Spielregeln halten.

Nein, das Problem der EU sind unfähige Nationalregierungen wie in UK, Italien und Griechenland, die ihre Probleme nicht lösen konnten oder wollten und einen Sündenbock brauchten, man fand die EU.

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