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Früherer US-Präsident in Berlin: Obama ruft die Jugend zu mehr Engagement in der Welt

CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX Zwar habe Europa vieles erreicht, es gebe jedoch Kräfte, die vieles zurückdrehen wollen. Ex-US-Präsident Barack Obama warnt die Jugend bei seinem Besuch in der ESMT-Privathochschule - sie müsse sich einsetzen.
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#1 - 06.04.2019, 18:16 von -mutabor

Der oberste Aluhutträger der USA

Wie Tagesschau.de am 08.09.2018 berichtete sagte Ex-US-Präsident Barack Obama auf einer Wahlkampfveranstaltung in Urbana-Champaign im US-Bundesstaat Illinois am 07.09.2018: "Immer, wenn wir unseren Idealen näher gekommen sind, schiebt das jemand wieder zurück. Meistens ist das von den Mächtigen inszeniert, die uns gespalten, ärgerlich und zynisch halten wollen, weil es ihnen hilft sich abzusichern."
Gegen die „Mächtigen“ hat er selbst aber auch nichts unternommen.
Aber hier nun große Töne spucken.

#2 - 06.04.2019, 18:20 von vox veritas

"Ihr lasst euren Großvater oder eure Großmutter auch nicht entscheiden, welche Kleider ihr tragen oder welche Musik ihr hören wollt. Warum lasst ihr sie dann bestimmen, in welcher Welt ihr leben sollt"

Nun, das eine ist eine individuelle Entscheidung und das andere eine (gemeinsame) gesellschaftliche Entscheidung. Ich finde es ein bisschen frech, daß sich ein ex US-Präsiden in europäische Dinge einmischt und im eigenen Land, wo viel mehr im Argen ist, kaum zu hören ist. Zumindest wird darüber nicht berichtet. Ich glaube, er hat in den USA eine gewisse Mitschuld daran, daß das Land dermaßen gespalten ist. Vielleicht hätte er dort weniger revolutionär und mehr evolutionär regieren sollen. Er darf seine Methoden gerne für sich behalten.

Davon abgesehen, kommt er sehr sympathisch rüber. Ich habe einige Dokus mit im gesehen. Mit dem könnte man sicherlich auch mal ein Bier trinken gehen.

#3 - 06.04.2019, 18:24 von diefreiheitdermeinung

Wieviel kassiert er

fuer jede Rede? Und das soll dann unser Vorbild sein. Bei den Clintons genauso. Und das sind die Repraesentanten der inzwischen linken Demokraten. Nein, danke!

#4 - 06.04.2019, 18:33 von m.klagge

Da hat der Mann mal Recht.

Aber er sollte seine Anstrengungen auf das Land konzentrieren, in dem er mal den Präsi gegegeben hat. Es sei denn er hat die abgewrackte und nur noch militärisch bedeutsamen Weltmacht ebenso aufgegeben wie alle intelligenten Menschen. Zu retten ist das Land der Freien und Braven sicher nicht mehr, aber vielleicht kann man den Schaden den seine unterbelichteten Bewohner und ihr genitaler GrüPaZ anrichten etwas begrenzen.

#5 - 06.04.2019, 18:33 von Pollowitzer

Obama hat Krieg...

...in die Welt getragen - der soll mal in den USA bleiben und die Klappe halten - die Jugend sollte mal lieber mehr Flagge gegen den Krieg zeigen aber dann sieht Obama mit seinen blutigen Händen sehr alt aus!

#6 - 06.04.2019, 18:48 von weltverbesserer75

Die Jugend soll und die Jugend kann die Welt verändern.

Als Obama ins Amt gewählt wurde, war ich noch ein Kind. Dennoch war er damals schon so etwas wie eine Inspiration für mich. Später, bei seiner Wiederwahl, war er schon ein Idol. Es ist schön, dass er, im Gegensatz zu vielen anderen älteren Menschen (auch hier im Forum), an die Jugend zu glauben scheint und sie auffordert, die Welt zu verändern.

#7 - 06.04.2019, 18:54 von jiddu

Dem Prophet

im eigenen Land hört doch sowieso niemand zu. Analog müsste dann wohl Gerhard Schröder uns einen weisen Ratschlag geben? Der hat auch viel Spaltung ins Land gebracht. Da würde doch erst Recht niemand hinhören.
Viele scheinen zu vergessen, dass Politik nach wie vor kein leichter Gang ist, sondern zähe Kompromisse meist auf der Tagesordnung stehen.
Obama denkt sich wohl man könne im Land der (vermeintlichen) Dichter und Denker eine solche Aussage treffen, auf dass sie von einer gebildeten Masse ordentlich reflektiert wird. Da hat er sich aber schwer getäuscht.
Naja, Michel Foucault hat es ja letztendlich auch nicht geschafft, dass die Leser Person und Sache trennen.

#8 - 06.04.2019, 18:55 von porstel40

Drohnenkrieger Obama ...

... veranlasste die Toetung tausender unschuldiger Jugendlicher und Kinder in vielen Gegenden der Welt. Er sollte mit seinen Ratschlaegen sonstwo bleiben aber nicht hier.

#9 - 06.04.2019, 19:11 von LorenzSTR

Die Jugend

... und EM-Dings-Privathochschule. Kannste dir nicht ausdenken. Aber schön, dass Herr Obama in seiner Zeit als US-Präsident so viel für eine gerechte Gesellschaft, Umweltschutz und Frieden getan hat. Selbst wenn er diese Intention hatte, leben wir leider alle in einer Welt, in der selbst der mächtigste Mann der Welt gegen die neoliberalen Interessen einer winzigen Reichenschicht offenbar sowieso nicht mehr viel ausrichten kann bzw. sogar noch auf deren Wohlwollen hoffen muss.

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