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G20-Gipfel: Ausländische Sicherheitsleute wollen in Deutschland Waffen tragen

REUTERS Darf das Sicherheitspersonal der G20-Staaten beim Gipfel in Hamburg Waffen tragen? Neun Länder haben entsprechende Anträge gestellt. Ärger gibt es mit den Bodyguards des türkischen Präsidenten Erdogan.
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#1 - 26.06.2017, 06:44 von bluraypower

Was meint ihr wenn...

... ein deutscher Polizist durch "einschreiten" zwischen kurdischen Protestanten und den Erdogan Leibwachen mit einer Schusswaffe der Leibwachen verletzt oder gar getötet wird? Ich will es mir gar nicht erst vorstellen. Ob dann mal die deutsche Politik aufwachen würde und nicht nur Schweigen herrscht? Es wäre aber der Supergau schlechthin.

#2 - 26.06.2017, 06:46 von kleinsteminderheit

Das Gewaltmonopol des Staates...

...ist bei uns ein hohes Gut und wir billigen aus gutem Grund nur sehr wenigen Privatpersonen das Recht zu, in der Öffentlichkeit Waffen zu tragen. Wir haben in Hamburg ein gewaltiges Polizeiaufgebot. Ich mag da keinen Sicherheitsgewinn erkennen, wenn die ausländischen Kräfte allesamt Waffen tragen. Sie kennen unsere Gesetze zu Notwehr und Nothilfe nicht, haben im Krisenfall wahrscheinlich Verständigungsprobleme und sind womöglich nicht immer als Angehörige des Personenschutzes erkennbar und deshalb selber gefährdet, so bald sie die Waffe ziehen. In diesem Fall bringen tatsächlich weniger Waffen mehr Sicherheit.

#3 - 26.06.2017, 07:08 von dirk1962

Dutzende Rambos in Hamburg?

Ein klares nein dazu. Ich bin sicher, dass unsere Polizei durchaus in der Lage ist, die Sicherheit des Gipfels und der anreisen den Gäste zu gewährleisten. Sollten einige Gäste anderer Meinung sein, dann den Gipfel einfach absagen. Es gibt durch die Sicherheitsvorkehrungen auch so schön genügend Einschränkungen und Zumutungen für die Bürger in Hamburg. Eine Truppe bewaffneter ausländischer Rambos in Hamburg will sicher niemand.

#4 - 26.06.2017, 07:29 von the_rover

Meldung?

Das ist ein völlig normaler und üblicher Vorgang. Solche Anträge werden regelmäßig für die Personenschützer von Staatsgästen gestellt und in der Regel auch bewilligt. Entsprechende Anträge stellt auch die Bundesregierung für die eigenen Personenschützer im Ausland. Warum ist das jetzt eine Meldung wert?

#5 - 26.06.2017, 07:52 von pitpeters

Geiselhaft

Nichts dagegen, dass sich die G-20 Regierungschefs treffen. Aber wenn die Herrschaften keine Menschen mögen, sollten sie nicht in eine Millionenstadt gehen, sondern nach Heiligendamm oder Bretton Woods. Es kommt mir vor wie im Mittelalter, wenn das "Volk" weggetrieben wird, weil sich die Herrscher treffen.

#6 - 26.06.2017, 07:56 von Actionscript

Warum lassen sich das die Hamburger gefallen?

Und wenn jetzt wirklich etwas passiert und jemand angeschossen wird? Die Erlaubnis sollte nicht erteilt werden. Nur die Polizei sollte die Erlaubnis haben, Waffen zu tragen.

Die Hamburger hätten so starken Druck ausüben sollen, dass der G20 nicht in ihrer Stadt stattfinden sollte. Eine abgeriegelte Insel wäre besser gewesen. Das war dumme Planung.

#7 - 26.06.2017, 07:59 von Weltbürger-EU

Personenschützer

Tragen auf der ganzen Welt Waffen. Meistens legal. Das Problem ist, all diese Leute wurden "demokratisch" gewählt und kämpfen seit Jahren für unsere Sicherheit. Aber selbst zweifeln die an ihrer eigenen Sicherheit das den nicht mal tausende Polizisten ausreicht... Gut so! Bitte weiter hetzen...

#8 - 26.06.2017, 08:00 von Max Super-Powers

1) In jeder ausländischen Botschaft, ja, auch in Berlin, befinden sich diverse Waffen, die dem Zugriff des Staats entzogen sind

2) Ausländische Politiker werden überall, in jedem Land, von ihren persönlichen bewaffneten Bodyguards geschützt. Wenn eine Frau Merkel in Japan unterwegs wäre, trüge ihre Security natürlich auch Waffen

3) Wurde bereits durch diverse Gruppierungen etc angekündigt, dass man massiv gegen G20 demonstrieren werde. Die Vergangenheit zeigt, dass es dabei nie ohne Gewalt ausgeht. Möchte man wirklich risikieren, dass die völlig überforderte deutsche Polizei es dann nicht verhindern kann, dass ein paar selbsternannte Weltenretter mit Knüppeln und dergleichen auf ein ausländisches Staatsoberhaupt losgehen?

#9 - 26.06.2017, 08:04 von homernarr

!

Selst wenn es früher mal OK war, Erdogans Prügeltruppe allen voran darf nichts geduldet werden. Jene Schläger aus den USA müssn ein Einreiseverbot bekommen, ohne wenn und aber. Das jene dann auch noch Schusswaffen tragen sollen machen die G20 zum Western.
Nix "sollten", da gibt der Sultan einen Dreck drauf.

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