Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Politik

Grexit-Diskussion: Tsipras verteidigt Varoufakis

REUTERS Es war ein Plan für den Notfall, sagt Alexis Tsipras über die Grexit-Pläne seines Ex-Finanzministers Varoufakis. Die griechische Regierung habe den Euro-Austritt nie gewollt - anders als die deutsche.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/9    
#1 - 31.07.2015, 13:52 von ritagross

griechenland

macht endlich schluß mit dem theater und zieht nicht die bürger über den leisten

#2 - 31.07.2015, 14:01 von Dr. Kilad

Man kann es mit der Rache auch übertreiben

Ein Grexit ist wegen fehlender Kreditzusagen auch noch nicht vom Tisch. Vielleicht erweist sich Varoufakis Vorbereitung noch als ein Segen.

#3 - 31.07.2015, 14:06 von patras

Jede verantwortungsbewusste Regierung muss einen Notfallplan haben. Die griechische Regierung hat, im Gegensatz zu allen Vorgängerregierungen, schonungslos die Fakten auf den Tisch gelegt. Nach der Wahl wurde offen gesagt, dass GR schon 2010 Pleite war, und dass der sogenannte Rettungs- oder Hilfsplan fehlgeschlagen ist.
Und: Tzipras hatte auch mit dem Nein im Referendum keinen Auftrag der Wähler, aus dem Euro auszutreten. Und die Abstimmung, ob man nach Plan A oder dem ausgearbeiteten Plan B weiter vorging, wurde in einer Abstimmung beschlossen. Wie Varoufakis klar gesagt hatte, als das Votum zugunsten Plan A fiel, trat er zurück, weil er nicht nach Plan A verhandeln wollte. Konsequenz, von der unsere Politiker noch nicht mal träumen. Und genau deshalb hat Tzipras Rückhalt in der Bevölkerung.

#4 - 31.07.2015, 14:13 von iffelsine

Ich mag die beiden Kaasperle nicht - aber sie haben recht

Um richtige Entscheidungen zu treffen, muss auch über Alternativen zur eigenen Idee nachgedacht werden immer. Allerdings wurde hier nur ein Plan B zur Liquidität entwickelt, nicht jedoch die Überlegung angestellt, ob der Grexit nicht auch für Griechenland selbst eine gute Option ist. Nun kommt deer Grexit 2017 und die EU-Steuerzahler müssen eben weitere 85 Mrd. stemmen, die Griechen läßt das kalt. Vermutlich haben die Griechen tatsächlich gepokert, denn 400 Mrd. EURO_Geschenke gegen Null-Reformen war ein guter Einsatz...

#5 - 31.07.2015, 14:15 von ChrisQa

Offenheit

Wir könnten froh sein, wenn unser Regierungschef so offen und ehrlich den Weg zu Beschlüssen darlegen würde wie Herr Tsipras. Wir haben aber leider nur Frau Merkel.

#6 - 31.07.2015, 14:19 von jokermanex

Zitat Tsipars: "Wir hatten nie einen Plan für einen Grexit"
--> Na hoffentlich klappt das mit dem Hack und die werten Griechen verabschieden sich schnellst möglich aus der Abhängigkeit von den EURO-Steuerzahlern ......

Ich freu mich ja schon auf die neue "Regierung", so werden wir EURO-Bürger auch in den kommenden Jahren anhaltend mit Lügenmärchen und Dreistigkeiten der Hellenen versorgt ....

#7 - 31.07.2015, 14:20 von huddi03

Da die Politiker

in Brüssel und den Hauptstädten der EU-Staaten unfähig oder - willig sind das griechische Trauerspiel zu beenden bleibt einem als Europäer nur flehentliche Gebete zum Himmel zu schicken dass der Allmächtige uns von der Griechenplage erlösen möge.

#8 - 31.07.2015, 14:21 von w.diverso

Wieder gehen die Griechen nicht auf das wirkliche Problem ein. Ein Plan für den Ausstieg aus dem Euro ist vollkommen okay, aber ein Plan das Geld der griechischen Zentralbank zu beschlagnahmen welche von der EZB zur Verfügung gestellt wurde, das ist kriminell. Wenn sie das Schwarzgeld der Griechen im Ausland beschlagnahmt hätten, dann könnte man auch nichts sagen. Aber dazu sind die Verbindungen der Syriza mit den griechischen Oligarchen zu gut.

#9 - 31.07.2015, 14:27 von AxelSchudak

anders als die Deutschen...

Wieder dieser Schmarrn.

Wenn die deutsche Regierung einen Grexit wollte, hätte sie einfach gesagt: Keine Milliarden mehr von uns!

Das wäre dann schon das Ende für Griechenlands Euro-Mitgliedschaft gewesen. Da hätte man sich Monate von Verhandlungen und durchgemachter Nächte ersparen können.
So wie die Rhetorik jetzt schon wieder läuft, wird Griechenland sich nicht reformieren. Und die Schuld bei anderen, insbesondere Deutschland suchen.

    Seite 1/9