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Griechenlandkrise: SPD begrüßt neue Reformvorschläge aus Athen

DPA Die SPD zeigt sich aufgeschlossen gegenüber den Sparvorschlägen aus Athen. Die griechische Regierung scheine "zu ernsthaften Eigenanstrengungen bereit" bereit, glaubt Fraktionsvize Schneider. Die Union sieht das anders.
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#10 - 10.07.2015, 13:43 von r.hans

Politikaufseher

Das ist ja langsam nicht mehr zu fassen. Gestern noch hat sich Herr Gabriel abschlägig geäußert und heute ist eitel Sonnenschein. Und das beruht auf einer Zusage der Griechen, die noch nicht mal einer Woche in einem Referendum vom Volk abgelehnt wurde.
Es wird höchste Zeit, dass die Politiker in Deutschland für solche Ausgaben in persönliche Haftung genommen werden.

#11 - 10.07.2015, 13:44 von schmuella

Hamsterrad

Das wird jetzt ewig so weitergehen. Da kommen noch mehr Hilfspakete.

Es hängen einfach zu viele Politikerjobs an dieser Geschichte dran. Eine Pleite Griechenlands wär da viel zu riskant. Deswegen wird gerettet, was das Zeug hält.

Und zum Glück sind die WählerInnen vergesslich. Bis 2017 (Bundestagswahlen) ist alles vergessen, die ganze Misere wird auch noch als Erfolg verkauft. CDU bekommt die Mehrheit und SPD vs. FDP streiten sich um den Platz als Koalitationspartner.

#12 - 10.07.2015, 13:44 von kritischer-spiegelleser

Zu ernsthaften Eigenanstrengungen bereit? Träumer!

Griechenland wird kassieren und gar nichts tun. Und in zwei Jahren wieder die Hand aufhalten. Und die EU wird wieder anfangen zu rotieren!

#13 - 10.07.2015, 13:47 von Leserkwelle

Kurz und einfach auf den Punkt gebracht:

Griechenland liefert Papier und erhält Milliarden! Ganz nach der Devise Junckers "... und dann machen wir weiter, bis es kein Zurück mehr gibt." Vertragsrecht ist völlig überflüssig. Der Bundestag nickt alles ab, der Wähler vergisst schnell. Das ist wahre Demokratie!

#14 - 10.07.2015, 13:49 von Maximilian53

Von Hilfssoze zu Hilfssoze

Die SPD schiebt wie in ihren Vereinslokalen den deutschen Bierdeckel den griechischen Genossen zum Anschreiben der Zeche rüber.Dies war von dieser Partei auch nicht anders erwartbar,denn Geld und Sozen ging noch nie und da nun auch noch transatlandische Anbiederung angesagt ist ,sind die deutschen Befindlichkeiten völlig ausgeblendet.Die nationale Vergessenheit der regierenden Politikerkaste ist ohne jedes Maß.Die SPD weiß wo sie herkommt,Noske,Ebert und Cie. waren auch nicht an der dt.Arbeiterklasse interessiert ,sondern an möglichst großen Taschen im Bratrock.

#15 - 10.07.2015, 13:50 von Alfred Ahrens

Fehleinschätzung der SPD, die wievielte eigentlich ?

Dieser Kuschelkurs der SPD geht garnicht, aber weder Gabriel noch seine Genosse verstehen dass, weil es nicht mit ihrem Hauptziel: Erhaltung der Position, zu tun hat. Der SPD geht es nur um ihre Pfründe, dafür wird alles behauptet, gesagt etc. Die nächsten Wahlen bringen die Abrechnung Genossen !

#16 - 10.07.2015, 13:53 von Onkel.d.

Egal, ob glaubwürdig oder nicht

Für mich scheint der einzig "saubere" Weg: keine Kredite mehr. Anschließend muss die Griechische Regierung eine neue Währung einführen, die frei konvertierbar ist und somit den wirklichen Wert der Waren und Dienstleistungen widerspiegelt, die Griechenland produziert. Nur so werden sowohl die Regierenden als auch die Regierten keine möglichkeit mehr haben anderen die Schuld an ihrem Leid zu geben.

Dazu sollte das Versprechen gegeben werden Griechenland wieder in die Eurozone aufzunehmen, sobald sie die Voraussetzungen (Verwaltung, Renten, Korruption) erfüllen. Und die kurzfristig zu erwartenden Notlagen, sollte die EU mit Hilfeleistungen mildern.

Sich darauf zu verlassen, dass die griechische Regierung "tun wird, was sie verspricht" halte ich für gewagt und den Steuerzahlern in den anderen EU-Ländern nicht zumutbar. Bei einer demokratischen Volksabstimmung innerhalb der EU-Länder wäre eine überwältigende Mehrheit dagegen, auf der Basis von Versprechungen Geld zu bezahlen. Und auch diese Länder sind Demokratien in denen das Volk der "Souverän" ist.

#17 - 10.07.2015, 13:53 von demophon

Ernst

Was nutzen alle Versprechungen der griechischen Regierung, wenn sie danach die Beamten aus Brüssel, die die Einhaltung überprüfen sollen, wieder rauswirft, wie sie es mit den Vertretern der drei Institutionen in der Vergangenheit wiederholt gemacht hatte. Was nützt eine Erhöhung der MwSt., wenn die meisten Geschäfte gar keine Umsätze melden bzw. zwei Kassen haben, eine offizielle für die Steuer und eine echte. So lief es doch seit Jahrzehnten in Griechenland. Auch die Benzinsteuer wurde nicht bezahlt, weil der meiste Treibstoff schwarz verkauft wurde. Tricksen ist dort Nationalsport und wird es auch bleiben. Wie kann die SPD da von "ernsten" Sparvorschlägen sprechen.

#18 - 10.07.2015, 13:53 von robert.c.jesse

Der gute Deutsche ist wieder wer

Diese Regierung, erst 5 Monate im Amt, muss die Schleimsuppe der CDU/SPD nahen Regierungen der letzten 25 Jahre auslöffeln. Und da kommt so ein Hirnloser "Lügner aus Athen" Kommentar nicht genau auf den Punkt sondern Meilenweit danaben. Bitte verbreiten Sie Ihren Kommentar im Wirtshaus und nicht hier bei SPON. Die Redaktion wäre hier auch aufgefordert, solch uninformierten Kommentare in den Papierkorb zu werfen. Danke

#19 - 10.07.2015, 13:55 von gollygee01

reine Ankündigungspolitik

die Griechen wissen, dass sie nicht liefern müssen. Die Weicheier in Europa sind schon mit Ankündigungen zufriedenzustellen.

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